Der Börsen-TagDrohnen-Startup Helsing will mit Rakuten-Hilfe auf japanischen Markt
Das deutsche Drohnen-Startup Helsing will sein System HX-2 an die japanische Armee verkaufen und hat sich dafür Insidern zufolge Unterstützung vom japanischen Internetkonzern Rakuten geholt. Ein Helsing-Sprecher sagte, die Regierung in Tokio habe eine vorläufige Vereinbarung für das System unterzeichnet. Das Geschäft sei durch einen lokalen Vermittler möglich gemacht worden. Um wen es sich dabei handelt, ließ der Sprecher offen. Zwei Insider sagten, Helsing arbeite mit dem Internet-Finanzierer Rakuten zusammen.
Rakuten-Chef Hideaki Mukai sagte, eine stärkere Einbindung von Startups in die japanische Rüstungsbranche sei eine wichtige Chance, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu verbessern. Helsing nannte er dabei nicht konkret. Rakuten setze seine Erfahrung und seine Möglichkeiten ein, um Startups und staatliche Stellen miteinander in Kontakt zu bringen. Zuerst hatte die Wirtschaftszeitung Nikkei am Freitag über das Geschäft berichtet.