Der Börsen-Tag Generika-Konkurrenz belastet Novartis
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im zweiten Quartal dank eines starken Geschäfts mit Krebsmedikamenten den Umsatz gesteigert und das Ergebnis trotz der Generika-Konkurrenz für sein Herzmittel Entresto stabil gehalten. Das bereinigte operative Kernergebnis stagnierte von April bis Juni bei 5,94 Milliarden Dollar, wie Novartis mitteilte. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar.
Seine Prognose für das Gesamtjahr behielt Novartis bei und erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der bereinigte operative Gewinn soll in ähnlicher Größenordnung sinken.
Novartis steht derzeit vor einer Reihe auslaufender Patente. Besonders betroffen ist der Kassenschlager Entresto, der im vergangenen Jahr 14 Prozent des Nettoumsatzes ausmachte. Wegen der Konkurrenz durch günstigere Nachahmerprodukte auf dem US-Hauptmarkt sanken die Erlöse mit dem Herzmedikament im abgelaufenen Quartal um 50 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar. Schon zum Jahresauftakt war der Umsatz um 42 Prozent eingebrochen.