Der Börsen-TagGute Nachrichten für neuen britischen Premier
Die Neuverschuldung der britischen Regierung war im Juni um ein Drittel niedriger als ein Jahr zuvor - lag aber für das bisherige Haushaltsjahr dennoch leicht über dem Ziel.
Das nationale Statistikamt (Office for National Statistics) teilte mit, dass die Regierung im dritten Monat des neuen Haushaltsjahres 16 Milliarden Pfund an neuen Schulden aufgenommen hat. Das sind 7,9 Milliarden Pfund weniger als im gleichen Monat des Jahres 2025.
Im bisherigen Haushaltsjahr belief sich die Neuverschuldung auf insgesamt 57,6 Milliarden Pfund. Dies entspricht einem Rückgang von 3,7 Milliarden Pfund im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, liegt aber 2,7 Milliarden Pfund über den Prognosen des Office for Budget Responsibility.
Die britischen Staatsfinanzen für Juni sind eine gute Nachricht für den neuen Premierminister Andy Burnham und seinen Finanzminister John Healey. Allerdings gebe es bei einer weiter steigenden Schuldenlast nur begrenzten Spielraum für eine zusätzliche Kreditaufnahme, schreibt Ruth Gregory von Capital Economics in einer Research Note.