Der Börsen-TagHabeck trifft Rüstungsindustrielle, Institute präsentieren Eingedampftes
Der DAX ist auch am Dienstag von Rekord zu Rekord geeilt. Seine Bestmarke schraubte der deutsche Leitindex inzwischen auf knapp 18.412 Punkte hoch. Zum Handelsschluss stand ein Plus von 0,7 Prozent auf 18.384 Zähler zu Buche. Analyst Christian Henke vom Broker IG macht bei den Anlegern derzeit keine Verkaufsbereitschaft aus. Die Angst, den Börsenzug voreilig zu verlassen, sei zu groß.
Nachdem in den vergangenen Tagen die Rüstungswerte immer weiter nach oben gegangen waren, steht die Branche auch heute im Fokus. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat nämlich Vertreter der Rüstungsindustrie eingeladen. Dabei sollen Fragen der nationalen und europäischen Sicherheit diskutiert werden. Zuletzt hatte der Grünen-Politiker betont, es brauche mehr gemeinsame europäische Rüstungsprojekte.
Zudem präsentieren die führenden Forschungsinstitute ihre gemeinsame Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft. Insidern zufolge haben sie diese drastisch eingedampft. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr nur um 0,1 Prozent zulegen. Im Herbst war noch ein Wachstum von 1,3 Prozent vorhergesagt worden.
Der Karlsruher Versorger EnBW legt seine Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor. Neben den Ergebnissen und dem Ausblick für 2024 dürfte sich der Blick auf den neuen Chef Georg Stamatelopoulos und dessen Strategie richten. Der Manager gehört seit Jahren dem Konzern an. Sein Vorgänger Andreas Schell hatte kürzlich nach nur 16 Monaten wegen unterschiedlicher Strategieauffassungen mit dem Aufsichtsrat sein Amt aufgegeben.
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