Der Börsen-TagIm DAX dreht sich alles um Inflation und Zinsen
Knapp war es, aber am Ende hat es für den DAX im Dienstagsgeschäft nicht gereicht, die Scharte vom Wochenstart wieder auszuwetzen und die 16.000er-Marke zurückzuerobern. Der deutsche Börsenleitindex schloss aber mit einem Plus von 0,2 Prozent und erreichte 15.993 Zähler. Der Kampf um die 16.000 geht damit in eine neue Runde.
Heute stehen wieder Konjukturdaten im Anlegerfokus: Hierzulande veröffentlicht das Statistische Bundesamt die vorläufigen Daten zu den Verbraucherpreisen im November. Ökonomen erwarten, dass sich der Preisauftrieb im laufenden Monat angesichts zuletzt gesunkenen Ölpreise weiter abschwächen wird. Die Teuerungsrate dürfte auf 3,5 von 3,8 Prozent sinken. Bei der für den europäischen Vergleich berechneten Rate (HVPI) erwarten sie einen Rückgang auf 2,6 Prozent von 3,0 Prozent im Oktober. Damit käme die von der Europäischen Zentralbank für den Euroraum angepeilte Marke von zwei Prozent hierzulande allmählich in Sichtweite.
Dazu stellt der Industriestaatenclub OECD seine aktuellen Konjunkturprognosen vor. Diese umfassen detaillierte Analysen für die OECD-Mitgliedsländer, G20-Staaten und Partnerländer.
Aus den USA kommt außerdem die zweite Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den USA im dritten Quartal. Die Wirtschaft schlug sich vorläufigen Zahlen im Sommer trotz der rasanten Zinserhöhungen sehr gut und kam auf ein Wachstum von aufs Jahr hochgerechnet 4,9 Prozent. Experten erwarten für die zweite Schätzung, dass es mit 5,0 Prozent einen Tick höher ausgefallen sein könnte. Weitere Wochentermine finden Sie hier.