Börsen-TagIntel-Anleger machen trotz aller Begeisterung Kasse
Intel hat seine Prognose für die Bruttoinvestitionen für das laufende Jahr von rund 15 Milliarden auf 20 Milliarden US-Dollar angehoben, wie Morgan Stanley mitteilt. Das Unternehmen prognostiziert für das kommende Jahr Ausgaben, die wesentlich darüber liegen. Die Analysten erwarten für das Geschäftsjahr 2027 Investitionen (CapEx) von rund 30 Milliarden US-Dollar.
"Wir würden erwarten, dass die Begeisterung der Anleger für diese Ausgaben vollständig von der Begeisterung für die längerfristigen Aussichten dieser Investitionen abhängt", schreiben sie in einer Research Note. Intel dürfte weiter von der aufstrebenden KI-Technologie profitieren, die auf CPUs angewiesen ist, welche die Spezialität des Unternehmens ist. "Das Server-Narrativ unterstützt durchaus ein gewisses Wachstum", meinen die Analysten. "Aber die Ertragsaussichten allein aus dem Servergeschäft hängen zumindest teilweise davon ab, ob eine Knappheit aufrechterhalten wird, da eine vollständige Verfügbarkeit von CPUs wahrscheinlich zu einem gewissen Verlust von Marktanteilen und einem Preisverfall führen würde."
Allem Lob zum Trotz drehte die Aktie, die vorbörslich noch mit drei Prozent im Plus gelegen hatte, nach Börsenstart genauso deutlich ins Minus.