Der Börsen-TagKonsolidierung nimmt Fahrt auf
Der Dax beendet den August mit einem Minus von 1,2 Prozent und ist mit einem weiteren Abschlag in den statistisch betrachtet schwächsten Börsenmonat des Jahres, den September, gestartet. Der deutsche Börsenleitindex schloss gestern mit einem Minus von 1,1 Prozent und einem Stand von 25.970 Punkten. Die 26.000er-Marke ist damit erst einmal wieder Geschichte. Steigende Ölpreise infolge der wiederaufflammenden Kämpfe zwischen den USA und dem Iran sowie steigende Renditen an den Anleihhemärkten drückten auf die Anlegerstimmung und die Kurse gleichermaßen. Inflationssorgen taten dann ihr Übriges.
Marktexperten sehen den Dax zwar zurück in einer Konsolidierungsphase. Charttechnisch bewege sich der Leitindex aber weiterhin noch in der Range zwischen 25.900 und 26.573 Punkten, heißt es etwa von Marcel Mußler. Die Stoßrichtung zeige daher nur kurz nach unten.
Heute rückt die Wirtschaftsentwicklung in den Vordergrund, denn das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stellt seine neue Konjunkturprognose vor. Zuletzt haben sich die wirtschaftlichen Aussichten aufgehellt - auch durch milliardenschwere staatliche Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur. Führende Forscher trauen Deutschland nach einer längeren Phase der Stagnation nunmehr ein stärkeres Wachstum im laufenden Jahr zu. Das gewerkschaftsnahe IMK rechnet mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt von "mindestens 1,1 Prozent".
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