Der Börsen-TagLogitech erhält US-Zollerstattung
Logitech hat im ersten Quartal von US-Zollerstattungen profitiert. Der Hersteller von Computerzubehör teilte mit, er liege bei Umsatz und Gewinn über den Erwartungen und habe zudem 61 Millionen Dollar an Zöllen zurückerhalten. Diese waren auf Logitech-Produkte erhoben worden, die in China, Vietnam, Malaysia, Mexiko, Thailand und Taiwan gefertigt und in die USA – den größten Markt des Konzerns – eingeführt worden waren.
Logitech verzeichnete in den drei Monaten bis Ende Juni einen Anstieg des bereinigten operativen Gewinns um 44 Prozent auf 290 Millionen Dollar. Analysten waren von 209 Millionen Dollar ausgegangen. Auch ohne die Zollerstattung lag der Gewinn von Logitech um 14 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Geschäft wird allerdings künftig durch die vorübergehende Schließung der Fabrik eines Halbleiterzulieferers beeinträchtigt. Dies dürfte den Umsatz im zweiten Quartal um 20 Millionen Dollar und im dritten Quartal um bis zu 200 Millionen Dollar schmälern, hieß es.