Dax schließt erstmals über 13.000 Punkten
Der Dax zeigte sich heute von seiner konstanten Seite: Nach dem Sprung über die 13.000er Marke zu Handelsbeginn bewegte sich der Index den ganzen Tag nur knapp unterhalb seines Allzeithochs von 13.036 Punkten und ging mit 13.003,7 Punkten erstmals oberhalb der 13.000 aus dem Handel. Das einspricht einem Mini-Plus von etwa 0,01 Prozent.
Der MDax gewann 0,2 Prozent auf 26.143 Punkte der TecDax stieg 0,5 Prozent auf 2534 Punkte.
Auch die US-Börsen bewegen sich am Nachmittag auf Rekordniveau: Der Dow Jones notiert bei 22,914 Punkten mit einem Plus von 0,2 Prozent, der S&P 500 steigt 0,1 Prozent auf 2556 Punkte und der Nasdaq 100 legt 0,3 Prozent auf 6109 Punkte zu.
Der Xetra-Handel und der "Börsen-Tag" bei n-tv.de sind nun vor bei, nicht aber das Börsengeschehen. Mit Netflix beginnt heute die Bilanzsaison in den USA, die uns auch in den kommenden Tagen beschäftigten wird. Die Kollegen werden Sie den Abend und die ganze Nacht über auf n-tv.de auf dem Laufenden halten.
Katalonien schwächt Euro, US-Daten stützen Dollar
Der Eurokurs ist am Montag unter 1,18 US-Dollar gefallen.
Zuletzt wurde die von der weiteren Entwicklung im Katalonien-Konflikt geschwächte Gemeinschaftswährung bei 1,1798 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1803 (Freitag: 1,1810) Dollar festgesetzt.
Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hatte sich nach Angaben der dortigen regionalen Notenbank im Oktober zwar überraschend stark aufgehellt. Dem Dollarkurs und damit auch dem Euro gab dies jedoch nur geringe Impulse.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88753 (0,88980) britische Pfund, 131,99 (132,49) japanische Yen und 1,1514 (1,1533) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1303,30 (1299,60) Dollar gefixt.
Daimler investiert 35 Milliarden Euro in Deutschland
Daimler investiert in den kommenden sieben Jahren 35 Milliarden Euro in die deutschen Standorte. "Die Zahl ist vereinbart worden von der Unternehmensleitung mit dem Betriebsrat", erklärte ein Daimler-Sprecher und bestätigte damit Informationen des Konzernbetriebsrats. r
Die Summe beinhaltet einige Milliarden Euro, die in den vergangenen beiden Jahren für die verschiedenen Produktionswerke von Mercedes-Benz Pkw und Daimler Trucks vereinbart worden waren.
Schwerpunkte der Investitionen sind dem Betriebsrat zufolge Elektromobilität, Mobilitätsdienstleistungen und autonomes Fahren. Zudem habe das Unternehmen dem Betriebsrat erstmals Mitsprache zugesagt bei Entscheidungen, welche Arbeiten im eigenen Haus gemacht werden und was an externe Anbieter vergeben wird.
Daimler hatte ebenfalls am Montag den Startschuss für den im Sommer angekündigten Umbau gegeben.
US-Börsen stellen neue Rekorde auf
Die US-Börsen machen brav, was von ihnen derzeit erwartet wird: auf Rekordstände klettern.
Kurz nach Handelsbeginn steigt der Dow-Jones-Index um 0,2 Prozent auf 22.923 Punkte. Der S&P-500 gewinnt ebenfalls 0,2 Prozent und der Nasdaq-Composite 0,3 Prozent.
Auf der einen Seite stützt der überraschend stark ausgefallene Empire State Manufacturing Index die Kurse, auf der anderen Seite dämpft die Politik (Spanien/Iran/Trump/Irak) die Risikofreude der Anleger etwas, wie Händler sagen.
Ansonsten ist die Nachrichtenlage recht dünn. Die Bilanzsaison legt erst in den kommenden Tagen richtig los. Heute nach Börsenschluss werden noch die Netflix-Quartalszahlen erwartet. Am Dienstag folgen noch vor der Startglocke mit Morgan Stanley und Goldman Sachs zwei große Banken.
Diese Aktien profitieren vom Metall-Boom
Dank der boomenden chinesischen Konjunktur gehen die Preise für Industriemetalle wie Kupfer durch die Decke. r
Vor diesem Hintergrund markieren auch die Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter ein Viereinhalb-Jahres-Hoch von 41,41 Euro. Die Titel des Konkurrenten Voestalpine waren mit 45,50 Euro sogar so teuer wie seit neun Jahren nicht.
Bei Bergbaufirmen stiegen Investoren ebenfalls ein. Anglo American, Antofagasta, BHP Billiton, Glencore und Rio Tinto gehörten mit Kursgewinnen von bis zu 3,1 Prozent zu den Favoriten im Londoner Auswahlindex FTSE.
Nach Rekord droht Dax Korrektur, kein Crash
Börsianer erwarten weitere US-Rekordjagd
Die US-Börsen dürften die neue Woche so beginnen, wie sie die vorige beendet haben: mit neuen Rekordständen, die aber nur geringfügig über den alten liegen.
Der Future auf den S&P-500 deutet eine leicht positive Eröffnung am Kassamarkt an. Politische Ereignisse dämpfen die Risikofreude der Anleger etwas, wie Händler sagen. Sie verweisen auf den Streit um das Atomabkommen mit Iran und den Katalonien-Konflikt in Spanien.
Am Devisenmarkt gibt der Euro leicht nach und pendelt um die Marke von 1,18 Dollar von Ständen um 1,1820 am Freitagabend im späten US-Handel. Der Greenback erhält Rückenwind von US-Notenbankchefin Janet Yellen. Sie hatte bekräftigt, dass die Fed die geplanten Zinserhöhungen vorantreiben wolle.
An US-Konjunkturdaten wird heute nur der Empire State Manufacturing Index veröffentlicht. Volkswirte erwarten. Ansonsten ist die Nachrichtenlage recht dünn.
Das dürfte sich aber in den kommenden Tagen ändern, wenn die Bilanzsaison der US-Unternehmen erst richtig in Schwung kommt.
S&P 500
Varta-Aktien heben schon vor Börsenstart ab
Einen offiziellen Börsenkurs für die Varta-Aktien gibt es noch nicht. Doch auf dem grauen Markt vollziehen die Papiere schon heftige Kurssprünge:
Auf der Plattform Tradegate legen Varta um weitere 24 Prozent zu auf 24,40 Euro.
Wegen der hohen Nachfrage soll die Zeichnungsfrist früher als geplant, schon am 18. Oktober um 12.00 Uhr enden, der erste Börsentag soll jetzt der 19. Oktober sein.
Märkte im Plus - Spanien und Österreich hinken hinterher
Zum Mittag hier ein Überblick über das Marktgeschehen:
In Erwartung starker Geschäftszahlen decken sich Investoren zu Wochenbeginn mit Aktien ein. Dax und EuroStoxx50 liegen jeweils knapp im Plus bei 13.013 und 3606 Punkten.
Der MDax gewinnt ebenfalls minimal auf 26.098 Punkte, ebenso der TecDax der bei 2530 Zählern auf dem Höchsten Stand seit den 2001 notiert.
Der Leitindex der Börse Madrid verlor dagegen 0,5 Prozent. Der katalanische Regierungschef bleibt der Zentralregierung in Madrid auch nach Ablauf eines Ultimatums um 10 Uhr eine klare Antwort auf die Frage schuldig, ob er die Unabhängigkeit der Region ausgerufen hat.
Dem Euro machten die Wahlen in Österreich und Niedersachsen zu schaffen. Er verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1,1789 Dollar. Der wahrscheinliche Einzug der rechtspopulistischen FPÖ in die Regierung in Wien mache eine engere Verzahnung der EU unwahrscheinlicher, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Der österreichische Aktienmarkt gab ebenfalls nach und büßte 0,3 Prozent ein.
Daimler läutet Konzernumbau ein
Jeder große Konzernumbau beginnt mit einem kleinen Schritt - in der Regel mit einem Vorstandsbeschluss: Daimler
Der Daimler Vorstand hat jetzt - vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates - beschlossen, für erste Schritte zur angekündigten Umstrukturierung einen dreistelligen Millionenbetrag zu investieren.
In einem Eckpunktepapier zum Interessenausgleich für die Mitarbeiter sei dazu eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2029 festgelegt worden. Im vierten Quartal sollten zudem drei Milliarden Euro aus liquiden Mitteln in das Pensionsvermögen von Daimler in Deutschland eingezahlt werden.
Der Autobauer hatte im Juli bereits angekündigt, zu prüfen, ob es sinnvoll ist, die bisher fünf Divisionen in rechtlich eigenständigen Töchtern zusammenzufassen. Angedacht seien nun drei Einheiten: Mercedes-Benz Pkw und Vans, Daimler Trucks und Busse sowie Daimler Financial Services.
Vorstand und Aufsichtsrat hätten noch keinen abschließenden Beschluss gefasst, da noch weiter geprüft und verhandelt werde. Die neue Konzernstruktur könnte frühestens von der Hauptversammlung 2019 abgesegnet werden.
Was bedeutet das Wahlwochenende für den Euro?
Auch wenn der Rechtsruck in Österreich sowie die erneute Schlappe der CDU bei den Landtagswahlen in Niedersachsen zunächst keine großen Spuren am Devisenmarkt hinterlassen, so könnten die politische Entwicklungen den Anlegern nach Einschätzung der Commerzbank nicht gleichgültig sein.
"Nach erneut deutlichen Verlusten der CDU bröckelt Angela Merkels Machtposition im Bund weiter", so Analystin Esther Reichelt. Damit steige aus Sicht von Euro-Investoren die Gefahr, dass Kanzlerin Merkel in den auf Bundesebene nun im Fokus stehenden Koalitionsverhandlungen zu größeren Zugeständnissen an die Liberalen gedrängt werden könnte. Und deren Europa-Standpunkte dürften dem Devisenmarkt wenig gefallen dürften, so Reichelt weiter.
"Focus" lässt Kurs von Brennstoffzellen-Firma explodieren
So etwas kann passieren, wenn Medien bei ihren Lesern Begeisterung für einen Nebenwert entfachen:
Ein sehr positiver Artikel im "Focus" über das Marktpotenzial von Brennstoffzellen im Allegemeinen und über den Münchener Hersteller SFC Energy im Besonderen hat dessen Aktienkurs explodieren lassen. Zeitweise legten die Papiere um mehr als 40 Prozent zu.
"Die haben da ein wunderschönes Marketing-Stück gebracht, das nun wirklich jeden Leser auf die Story stößt", sagt ein Händler. "Für die Börse ist besonders interessant, dass dort von einer Verzehnfachung des Marktvolumens die Rede ist dank eine endlich ernstzunehmenden Interesses an dem Produkt aus der Autoindustrie", so der Händler. Da die Aktie auch schon über 17 Euro notiert habe, müsse mit dem Kurssprung auf nun 8 Euro noch nicht Schluss sein.
Spanische Börse vor Katalonien-Ultimatum unter Druck
Der IBEX startet mit Abgaben von 0,6 Prozent in den Handel, während die Renditen am spanischen Anleihemarkt leicht anziehen. Belastend wirkt die Erklärung des katalanischen Regierungschef Carles Puigdemont. Dieser hat in einem Brief an die spanische Zentralregierung vorgeschlagen, das "Mandat" der Katalanen für eine Unabhängigkeit für zwei Monate auszusetzen, um mit der Zentralregierung zu verhandeln. e
Um 10.00 Uhr läuft das Ultimatum an die katalanische Regierung ab. Puigdemont muss sich nach dem Willen der Madrider Regierung bis dann eindeutig festlegen, ob Katalonien in der vergangenen Woche die Unabhängigkeit erklärt hat oder nicht.
Dax erobert 13.000er Marke zurück
Zum Auftakt der neuen Börsenwoche erobert der Dax die psychologisch wichtige 13.000er Marke zurück. Der deutsche Leitindex steigt zur Eröffnung um 0,2 Prozent auf 13.014 Punkte.
Ob sich der Dax zu neuen Rekorden aufschwingen könne, hänge von der anlaufenden Bilanzsaison ab, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. "Gute Zahlen könnten für neuen Schwung sorgen. Sollte die Bilanzsaison aber nicht überzeugen, bewegen sich die Anleger auf sehr dünnem Eis."
Nikkei klettert auf 21-Jahres-Hoch
Gestützt auf Kursgewinne des Index-Schwergewichts Softbank ist die japanische Börse auf den höchsten Stand seit 21 Jahren gestiegen. Der Leitindex Nikkei kletterte zeitweise auf 21.347 Punkte und schloss letztlich 0,5 Prozent im Plus bei 21.256 Zählern.
Die Aktien des Telekom-Konzerns Softbank waren mit 10.110 Yen in der Spitze so teuer wie zuletzt im Frühjahr 2000. Insidern zufolge wollen seine US-Mobilfunktochter Sprint, und T-Mobile US bei Bekanntgabe ihrer Fusionspläne den Wettbewerbsbehörden nicht unmittelbar Zugeständnisse machen.
An der südkoreanischen Börse in Seoul markierte der Leitindex Kospi mit 2488 Punkten sogar ein Rekordhoch. Unterstützung erhielt er dabei von der Rally bei Stahlproduzenten wie Posco, deren Titel sich dank anziehender Stahlpreise um sechs Prozent verteuerten.
Krise im Nordirak - Ölpreise gehen weiter hoch
Die Ölpreise sind auch zu Beginn der neuen Handelswoche zunächst weiter gestiegen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete im frühen Handel 57,78 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 42 Cent auf 51,87 Dollar. Der US-Ölpreis erreichte damit den höchsten Stand seit Ende September.
Marktbeobachter erklärten den weiteren Anstieg der Ölpreise mit der Sorge vor Förderausfällen in den Ölgebieten im Norden des Iraks. Der nordirakische Kurden-Präsident Massud Barsani hatte seinen Einheiten grünes Licht gegeben, um angreifende irakische Truppen mit "aller Kraft" zu attackieren.
Der Oberbefehlshaber der kurdischen Peschmerga-Streitkräfte reagierte damit auf ein Vorrücken von Truppen der Zentralregierung aus Bagdad in der ölreichen Provinz Kirkuk, die von den Kurden für sich beansprucht und kontrolliert wird.
Was passiert mit der Airbus-Aktie?
Trotz eines Interviews von Airbus-Chef Enders im "Handelsblatt", in dem er alle Bestechungsvorwürfe gegen den Konzern zurückwies, sind Händler weiter skeptisch. "Wir raten unseren Kunden eher zum Meiden der Aktie", sagt ein Händler. "Möglicherweise könnte es der Markt noch thematisieren wie bei Siemens 2006". Ein Fall zurück auf die 70-Euro-Marke sei möglich.
Damals seien Milliardenstrafen gegen den Konzern verhängt worden. Dazu komme aber auch die Reihe negativer Analystenkommentare in den vergangenen Tagen, die noch nicht richtig eingepreist sei. Zuletzt hatte vor dem Wochenende Bernstein die Gewinnschätzung deutlich nach unten genommen aus Sorge über die anstehenden Flugzeugauslieferungen.
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Dax wird wohl etwas fester starten
Mit einem etwas festeren Start in die neue Woche rechnen Händler zum Wochenauftakt an den Börsen in Europa. Stärkere Vorlagen für den Gesamtmarkt von Wirtschaftsdaten würden nicht erwartet, dagegen rücke die Berichtssaison stärker in den Fokus, heißt es im Handel. Der Dax notiert vorbörslich 0,2 Prozent höher bei 13.017 Punkten.
Auch von den Devisen- und Rentenmärkten kämen kaum Impulse. Der Euro tendiert knapp über der 1,18er-Marke seitwärts zum US-Dollar, nachdem er am Freitag im Umfeld diverser neuer US-Daten zunächst zugelegt und dann wieder nachgegeben hatte. In China sind derweil die Verbraucherpreise im September wie erwartet etwas weniger gestiegen als noch im Vormonat, die Erzeugerpreise legten dagegen stärker zu als gedacht.
Die Wahlen vom Wochenende werden unterschiedlich gewertet. In Österreich wird mit Spannung darauf gewartet, wie die Märkte auf den Wahlsieg von Sebastian Kurz von der ÖVP reagieren werden. In Deutschland wird hingegen keine Reaktion auf die Regionalwahl in Niedersachsen erwartet mit dem Sieg der SPD und der Niederlage der CDU. "Für die Märkte ist nur wichtig, dass Deutschland weiter Europa stützt, solange Merkel Kanzlerin bleibt", sagt ein Händler.
Die Anleger richten ihre Aufmerksamkeit auch auf das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von New York. Von den Zahlen erhoffen sie sich Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Tempo der erwarteten US-Zinserhöhungen.
Daneben blicken Börsianer gebannt in Richtung Spanien, wo ein Ultimatum der Zentralregierung in Madrid ausläuft. Bis zum Vormittag soll der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont erklären, ob er einseitig die Unabhängigkeit Kataloniens erklärt habe oder nicht. Puigdemont hatte die Entscheidung über eine Loslösung der Region von Spanien zunächst ausgesetzt.
Nikkei setzt Klettertour fort
Der japanische Aktienmarkt hat zum Wochenbeginn seine Rallye fortgesetzt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index kletterte um 0,6 Prozent auf 21.347 Zähler. Das ist der höchste Stand seit Ende 1996. Sollte der Nikkei im Plus schließen, würde die Rekordjagd bereits zehn Tage anhalten - die längste Gewinnstrecke seit Mai 2015. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,9 Prozent auf 1724 Punkte zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.
Händler sagten, die Kurse würden von der Annahme gestützt, dass die Regierungspartei die noch in diesem Monat anstehenden Parlamentswahlen gewinnen werde. Zudem gebe der schwächere Yen den exportorientierten Unternehmen zusätzlich Auftrieb. Auch Bankentitel gehörten zu den Gewinnern. Die Aktien von Mitsubishi UFJ Financial legten 1,3 Prozent zu.
Der Euro fiel im fernöstlichen Handel um ein Viertel Prozent auf 1,1806 US-Dollar. Zum Yen notierte die US-Währung bei 111,96 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9758 Franken je Dollar und 1,1516 Franken je Euro gehandelt.