Der Börsen-TagNeuwahl macht Anleger in Japan nervös
Die politische Unsicherheit in Japan hat die Anleger heute in Schach gehalten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index der Börse in Tokio ging mit 20.356 Punkten kaum verändert aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix verlor 0,1 Prozent auf 1674 Zähler.
Im Fokus der Investoren stehen die von Japans Ministerpräsident Shinzo Abe angekündigten Neuwahlen, die am 22. Oktober stattfinden sollen. Abe will seine derzeit guten Umfragewerte und die Schwäche der Opposition nutzen, um sich eine weitere Amtszeit zu sichern. Angesichts der Wahl-Überraschungen in anderen Ländern schließen Experten aber nicht aus, dass Abes Plan für ihn schiefgehen kann.
An anderen asiatischen Börsen waren Anleger risikofreudiger. Der Shanghai-Composite und der Blue-Chips-Index in China legten deutlich zu. Der Kospi-Index in Südkorea baute seine Gewinne ebenfalls aus.