Der Börsen-TagOpel-Mutter kann auf US-Geschäft bauen
Die Opel-Mutter Stellantis hat den operativen Gewinn im zweiten Quartal dank eines starken Nordamerika-Geschäfts mehr als verdreifacht, die Erwartungen von Analysten jedoch verfehlt. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg im Zeitraum von April bis Juni auf 773 Millionen Euro nach dem Gewinneinbruch auf 213 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Mutterkonzern von Marken wie Fiat und Jeep mitteilte. Analysten hatten sogar mit einer Vervierfachung auf rund eine Milliarde Euro gerechnet.
Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 43,48 Milliarden Euro zu, die Umsatzrendite belief sich damit auf 1,8 Prozent. Während die Erlöse in Nordamerika um 32 Prozent stiegen, stagnierten sie auf dem europäischen Markt. Der Autobauer versucht unter der Führung von Konzernchef Antonio Filosa, die Verkaufszahlen nach einer längeren Krise wieder anzukurbeln. Filosa hatte Ende 2024 die Nachfolge des abgelösten Carlos Tavares angetreten. Das Unternehmen, das im Mai einen neuen langfristigen Geschäftsplan vorgestellt hatte, bestätigte seine Prognosen für das Gesamtjahr.