Der Börsen-TagPfizer schwenkt auf harten Sparkurs und hebt Prognose an
Der US-Pharmakonzern Pfizer hat dank starker Nachfrage nach dem Blutverdünner Eliquis im zweiten Quartal besser verdient als erwartet und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben.
Der Umsatz stieg um 3,0 Prozent auf 15 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 0,77 Dollar über den Analystenerwartungen von 0,68 Dollar. Für 2026 rechnet Pfizer nun mit Erlösen von 60,5 bis 62,5 Milliarden Dollar, zuvor waren 59,5 bis 62,5 Milliarden Dollar angepeilt. Die Gewinnprognose wurde bestätigt.
Die Corona-Sparte bricht weiter ein. Die Erwartungen für Covid-Produkte wurden von 5,0 Milliarden auf rund 4,0 Milliarden Dollar gesenkt. Paxlovid-Umsatz brach um 95 Prozent, der Comirnaty-Umsatz um 32 Prozent auf 261 Millionen Dollar ein. Auch Partner Biontech musste die Ziele senken.
Pfizer setzt stärker auf neue Medikamente und kündigte ein Sparprogramm an, das bis 2029 weitere 2,5 Milliarden Dollar bringen soll. Hoffnungsträger ist die 10-Milliarden-Dollar-Übernahme von Metsera im Markt für Fettleibigkeits-Medikamente.