Der Börsen-TagRekordrückgang bei Japans Währungsreserven
Japans Währungsreserven sind im August so stark gesunken wie noch nie. Grund dafür sind massive Stützungskäufe für den schwachen Yen. Die Reserven fielen um den Rekordwert von 79,6 Milliarden Dollar auf 1,208 Billionen Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 6,18 Prozent, teilte das Finanzministerium in Tokio mit. Der Rückgang geht vor allem auf den Verkauf ausländischer Wertpapiere zurück. Dabei handelt es sich meist um US-Staatsanleihen, die vor etwa zwei Jahrzehnten bei Dollar-Käufen erworben wurden und rund 70 Prozent der japanischen Bestände ausmachen. Zwischen dem 30. Juli und dem 26. August gab Japan 15,4 Billionen Yen (98,66 Milliarden Dollar) für Interventionen aus. Dies war die größte derartige Maßnahme in einem einzelnen Monat, wie aus separaten Daten des Ministeriums aus dem Vormonat hervorgeht.