Der Börsen-TagTech-Sorgen werden nicht kleiner
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und Sorgen um die Bewertungen im Technologiesektor belasten die asiatischen Börsen. An der Börse Tokio gibt der Nikkei-Index 0,7 Prozent auf 68.869,43 Punkte nach und der breiter gefasste Topix bleibt fast unverändert bei 3960,38 Zählern. Der Shanghai Composite verliert 0,2 Prozent auf 4017,21 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,2 Prozent auf 4856,19 Punkte.
Für Verunsicherung sorgt der Handelsstreit zwischen Peking und Tokio. Das chinesische Handelsministerium setzte 20 japanische Einrichtungen, darunter Töchter von Mitsubishi und Fujitsu, auf eine Exportkontrollliste und warf Japan eine "Remilitarisierung" vor. Zudem drücken Sorgen über hohe Bewertungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) auf Technologiewerte, die zu den Verlierern zählen. Es gebe eine wachsende Unsicherheit darüber, "wann sich diese Investitionen in einem Gewinnwachstum niederschlagen, das die aktuellen Bewertungen rechtfertigt", erklärt Marktanalyst Tony Sycamore von IG. Anleger schichteten stattdessen in kleinere, zyklischere Segmente um, die zu den Gewinnern gehörten.