Der Börsen-TagUS-Anleiherenditen ziehen erneut an
Nach den jüngsten Daten zur Entwicklung der US-Inflation haben die Anleiherenditen erneut angezogen. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen rentieren mit 4,653 nach zuvor 4,625 Prozent. Der PCE-Index der Verbraucherausgaben in den USA stieg im Juli binnen Jahresfrist um 3,7 Prozent. Befragte Ökonomen hatten mit 3,6 Prozent gerechnet. Der Wert, der im Vergleich zum Juni unverändert blieb, ist das von der US-Notenbank Fed bevorzugte Inflationsmaß.
Die an den Finanzmärkten eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed im September stieg nach der Veröffentlichung der Daten auf rund 42 Prozent von zuvor etwa 36 Prozent. Die Erwartung steigender Zinsen treibt in der Regel die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe. Der Grund dafür ist, dass neu ausgegebene Anleihen dann eine höhere Verzinsung bieten würden. Bestehende Anleihen mit einer niedrigeren Verzinsung werden dadurch unattraktiver. Fallende Anleihekurse bedeuten im Umkehrschluss steigende Renditen.