Der Börsen-TagUS-Arbeitsmarkt als Damoklesschwert
Der DAX wird auch in dieser Woche einen Verlust einfahren. Fraglich ist momentan auch, ob der deutsche Börsenleitindex die 19.000er Marke halten kann. Aus dem gestrigen Geschäft hatte sich das Barometer mit einem Stand von 19.078 Punkten in den Feierabend verabschiedet. Zum Abschlag von 1,1 Prozent zur Wochenmitte kamen gestern weitere 0,9 Prozent hinzu. Auch an der Wall Street fielen die Notierungen. An den Märkten wird auf die in der kommenden Woche anstehende US-Präsidentschaftswahl und deren ungewissen Ausgang verwiesen.
Heute blicken die Anleger bereits in Richtung USA, denn die US-Regierung legt den Arbeitsmarktbericht für Oktober vor. Experten erwarten einen Stellenaufbau von nur noch 115.000, nach 254.000 im September. Dies würde eine kräftige Abkühlung des Arbeitsmarkts bedeuten. Doch wäre der Stellenzuwachs noch etwas über der Zahl von rund 100.000 Jobs pro Monat. Diese Kennziffer gilt noch als ausreichend, um die wachsende Bevölkerung mit Arbeit zu versorgen. Die Notenbank, die für stabile Preise sorgen und Vollbeschäftigung fördern soll, achtet genau auf die Jobdaten. Sie hat im September die Zinsen gesenkt und könnte im November nachlegen.
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