Der Börsen-TagVW will in USA mit SUVs und Pickups angreifen
Volkswagen krempelt das US-Geschäft um und will mit neuer Führung und neuen Modellen in Amerika angreifen. Der bisherige Audi-Vertriebschef Marco Schubert wechselt in die USA und übernimmt dort von Kjell Gruner, der das Unternehmen verlässt.
VW-Markenchef Thomas Schäfer sieht die größten Chancen bei Pickups und großen SUVs. Genau diese Fahrzeugklassen sind in den USA besonders gefragt und bringen viel Gewinn. Bisher hat VW aus Wolfsburg dort aber nichts Vergleichbares im Angebot.
Der erste Pickup soll noch in diesem Jahrzehnt kommen und direkt in den USA gebaut werden. Dafür bietet sich das VW-Werk in Chattanooga in Tennessee an. Dort wurde zuletzt die Fertigung des Elektroautos ID.4 vorzeitig eingestellt. Noch offen ist, ob VW den Pickup alleine mit Zulieferern entwickelt oder mit einem Partner. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen und Monaten fallen.
Als möglicher Partner gilt Ford. Beide arbeiten schon seit 2020 zusammen. Ford nutzt die VW-Elektroplattform MEB für Modelle in Köln und die Technik des VW Caddy. Umgekehrt basiert der VW-Transporter auf dem Ford Transit. Auch der VW Amarok teilt sich die Basis mit dem Ford Ranger.
Bisher ist VW in den USA klein. Der Marktanteil liegt bei vier Prozent und damit weit hinter der Konkurrenz. Das soll sich jetzt ändern.
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