Der Börsen-TagZittersignale zum Wochenauftakt: Euro gibt leicht nach
Die letzte Börsenwoche im Auftaktmonat der neuen Dekade startet für Devisenhändler in Europa mit einem leichtem Abwärtssog. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung rückt im asiatisch geprägten Handel nah an das untere Ende seiner Handelsspanne der vergangenen Tagen heran.
Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1027 Dollar und liegt damit 0,04 Prozent unter dem Niveau zum Wochenschluss.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag noch mit 1,1035 (Donnerstag: 1,1091) Dollar angegeben. Der Dollar kostete damit 0,9062 (0,9016) Euro.
Nach den jüngsten Rekordständen an den Aktienmärkten dürften in den kommenden Tagen die Risiken wieder in den Vordergrund rücken. In der Vorwoche hatte der Euro zudem mit deutlichen Kursausschlägen auf Signale der EZB-Währungshüter reagiert.
Abgesehen von den Querelen rund um die US-Handelspolitik müssen sich Analysten auch mit möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen der chinesischen Coronavirus-Epidemie befassen.