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Bank-Startup plant Expansion N26 sammelt 160 Millionen Dollar ein

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N26 setzt auf eine Klientel, die ihre Bankgeschäfte über das Smartphone abwickeln will.

(Foto: dpa)

Der Versicherungskonzern Allianz und der chinesische Internet-Riese Tencent steigen bei der Online-Bank N26 ein. Mit der größten Eigenkapitalspritze, die ein Unternehmen aus der Finanzbranche je bekommen hat, will das Bank-Startup ins Ausland expandieren.

Die Online-Bank N26 hat sich bei Investoren 160 Millionen Dollar für das globale Wachstum besorgt. Unter den Geldgebern sind der Versicherungskonzern Allianz und der chinesische Internet-Riese Tencent, wie N26 mitteilte. Es ist die größte Eigenkapitalspritze, die ein junges Unternehmen aus der Finanzbranche in Deutschland bisher bekommen hat. Die Berliner Internet-Bank N26 will mit den kapitalkräftigen neuen Geldgebern ihre Expansion ins Ausland finanzieren.

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N26 ist eines von nur zwei FinTechs hierzulande, das eine Banklizenz hat, die den traditionellen Kreditinstituten also in vollem Umfang Konkurrenz machen kann. N26 setzt auf eine Klientel, die ihre Bankgeschäfte über das Smartphone abwickeln will. Damit hat das erst 2016 gegründete Unternehmen mit 380 Mitarbeitern nach eigenen Angaben 850.000 Kunden gewonnen.

Bis Ende 2020 sollen daraus fünf Millionen werden. Als nächstes will Firmen-Mitgründer Valentin Stalf noch in diesem Jahr das Geschäft in Großbritannien und in den USA starten. In drei Finanzierungsrunden hat N26 bisher insgesamt 215 Millionen Dollar (174 Millionen Euro) eingesammelt, unter anderem beim deutsch-amerikanischen Investor Peter Thiel, dem Milliardär Li Ka-shing aus Hongkong und bei Mitgliedern des Zalando-Managements.

Eines der bisher größten Investments

"N26 ist ganz klar Vorreiter im Mobile Banking", sagte der scheidende Chief Digital Officer der Allianz, Solmaz Altin. "Die N26-Bankplattform modernisiert das Geschäftsmodell von Finanzdienstleistern." Die Allianz arbeitet mit N26 bereits als Produktgeber zusammen. Das soll nun ausgeweitet werden. "Wir sehen viele Verknüpfungspunkte für ein Zusammengehen zwischen N26 und der Allianz-Gruppe", sagte Nazim Cetin, der Chef von Allianz X, dem Startup-Ableger des Konzerns.

Allianz X hatte vor einigen Monaten die Strategie geändert. Statt selbst jungen Firmen rund um die Versicherungsbranche beim Start unter die Arme zu greifen, investiert Allianz X nun in reifere Startups, die bereits am Markt aktiv sind. N26 ist eines ihrer bisher größten Investments. Ende 2017 hatte sie 97 Millionen Dollar in BIMA gesteckt, einen Mikroversicherer für Schwellenländer in Afrika, Lateinamerika und Asien.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa