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Sean Spicer hat sich aufgehängt - mit diesem Bild sorgen "Die Simpsons" für Furore.
Sean Spicer hat sich aufgehängt - mit diesem Bild sorgen "Die Simpsons" für Furore.(Foto: Youtube/Animation on Fox)
Donnerstag, 27. April 2017

Selbstmord und Shopping-Kanal: "Die Simpsons" vernichten Trump-Regierung

"Ich kündige": Diese Worte hat sich Sean Spicer als eine seiner letzten Handlungen ans Revers geheftet. Jetzt ist er tot - jedenfalls im fiktiven Szenario der Serie "Die Simpsons". Die jüngste Episode ist eine knallharte Abrechnung mit der Regierung von Donald Trump.

Donald Trump bietet reichlich Angriffsfläche. Für Komiker und Witzeschreiber ist es da nicht sonderlich schwierig, sich auf die eine oder andere Weise lustig zu machen. Schon vor der Wahl gingen "Die Simpsons" kreativ an die Thematik heran und auch jetzt resümieren die Macher der gelben Kultcharaktere Trumps erste 100 Tage im Amt auf gewohnt witzige Weise. Der rund eineinhalb Minuten kurze Clip kommt allerdings mit einem sehr düsteren Unterton daher.

Es ist eine stürmische Nacht. Trump-Sprecher Sean Spicer hat sich offenbar im Weißen Haus erhängt. Auf seinem Brustkorb klebt ein Zettel mit der Aufschrift "Ich kündige". Präsidenten-Beraterin Kellyanne Conway findet seine Leiche und rennt mit einem "Ich werde nicht an seine Stelle treten" davon. Trump sitzt unterdessen mit Smartphone im Bett und blickt auf die vergangenen Monate zurück. Auf seinem Bett liegen Bücher wie "Das kleine Buch der großen Bomben".

"100 Tage im Amt, so viel erreicht", beginnt der Comic-Präsident zu schwadronieren. Unter anderem habe er sein Golf-Handicap gesenkt und mehr Twitter-Follower als zuvor. Als ein Berater ihm ein Gesetz vorlegt, das Steuern nur für Republikaner senken soll, antwortet Trump: "Kann das nicht Fox News lesen und ich schau mir an, was sie sagen?" Als der Berater ihm erklärt, dass Trump die dicke Gesetzesvorlage selbst lesen müsse, kullert dem gelben Präsidenten eine Träne über die Wange.

Ivanka abgewatscht

Auch Trump-Tochter Ivanka kommt nicht gut weg. Als neue Richterin am Obersten Gerichtshof der USA soll sie Ruth Bader Ginsburg ersetzen. Die Präsidententochter präsentiert ihre Robe und Ohrringe wie auf einem Laufsteg. Ein Kommentator erzählt dazu, dass man anrufen und das Outfit für nur 1000 Rubel bestellen könne - ein Seitenhieb auf die Trump-Vermarktungs-Debatten und das viel diskutierte Verhältnis des Präsidenten zu Russland.

Marge macht unterdessen eine typisch amerikanische Pillendose eines Antidepressivums leer, die sie laut eigener Aussage durch die komplette Amtszeit Trumps hätte bringen sollen. So dürften sich viele Amerikaner derzeit fühlen.

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Quelle: n-tv.de

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