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Wie bitte, München? Claudio Pizarro und Werder Bremen haben in dieser Pokalsaison nicht wirklich Glück mit der Auslosung.
Wie bitte, München? Claudio Pizarro und Werder Bremen haben in dieser Pokalsaison nicht wirklich Glück mit der Auslosung.(Foto: imago/Uwe Kraft)

Es knistert im Pokal-Halbfinale: Bremen fordert die Bayern, Hertha den BVB

Nur noch der alte Rivale Bremen kann dem FC Bayern auf dem ins Weg ins Berliner Pokalfinale in Berlin ein Bein stellen. Doch nach Werders Pokal-Coups in Gladbach und Leverkusen werden die Münchner gewarnt sein. Das gilt auch für den BVB, der zur starken Hertha muss.

Handball-Europameister Andreas Wolff hat seinem Lieblings-Fußballclub FC Bayern das Wunsch-Los für das Halbfinale im DFB-Pokal beschert. Der Torwart-Held der EM in Polen loste dem Rekord-Cupsieger aus München den alten Rivalen Werder Bremen zu und schenkte ihnen damit eine lösbare Aufgabe auf dem Weg zum 18. Erfolg im Pokal-Wettbewerb.

"Der Nächste bitte!" Hertha BSC darf im Halbfinale daheim gegen Borussia Dortmund ran.
"Der Nächste bitte!" Hertha BSC darf im Halbfinale daheim gegen Borussia Dortmund ran.(Foto: imago/Matthias Koch)

In zweiten Halbfinale empfängt der Bundesliga-Dritte Hertha BSC den -Zweiten Borussia Dortmund. Erst am vergangenen Samstag hatten sich die beiden Mannschaften in der Bundesliga 0:0 getrennt. Die Spiele der Vorschlussrunde sind am 19. und 20. April, das Finale im Olympiastadion in Berlin ist für den 21. Mai terminiert.

Vor der Auslosung in Bochum hatten sich der FC Bayern und Hertha BSC jeweils gegen Zweitligisten durchgesetzt. Die Münchener gewannen beim VfL Bochum mit 3:0 (1:0). Die Berliner erreichten erstmals seit 35 Jahren mit ihrem Profi-Team durch ein 3:2 (2:1) beim 1. FC Heidenheim die Vorschlussrunde. Schon am Dienstag hatten die abstiegsgefährdeten Bremer etwas überraschend bei Bayer Leverkusen mit 3:1 gesiegt, die Dortmunder kamen ebenfalls zu einem 3:1 beim VfB Stuttgart.

Bilanz spricht für die Bayern

Die Pokal-Bilanz der Bayern gegen die Bremer spricht eindeutig für die Münchener. In sieben Spielen war der deutsche Rekordmeister sechs Mal erfolgreich. Zuletzt hatten die Münchener die Hanseaten 2010/11 in der zweiten Runde aus dem Wettbewerb geworfen. Auch im Finale 2010 triumphierten die Bayern. Der einzige Sieg gelang den Bremern 1999 im Endspiel. Auch die Dortmunder haben eine positive Bilanz gegen die Berliner. Die beiden Cup-Spiele gegen den Hauptstadtclub gingen beide an den BVB.

Um zum siebten Mal hintereinander in das Pokal-Halbfinale einzuziehen, hatten die Bayern beim 3:0-Sieg harte Arbeit gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Bochumer zu verrichten.

"Heimspiel, da kann alles passieren"

Letztendlich souverän löste Hertha seine Viertelfinal-Pflichtaufgabe bei Zweitligist Heidenheim. "Jetzt wollen wir auch den letzten Schritt machen", kündigte Coach Pal Dardai an. Die Chance auf das erste Endspiel im eigenen Stadion ist so groß wie nie.

"Wir wollen ganz klar ins Finale", kündigte Mitchell Weiser an und zeigte vor der Sky-Kamera stolz das vorbereitete T-Shirt mit der Aufschrift: "DER NÄCHSTE BITTE"! Dardai wünschte sich "ein Heimspiel, ganz egal wer kommt, ein Heimspiel, dann kann alles passieren." Der Wunsch wurde ihm erfüllt.

Quelle: n-tv.de

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