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(Foto: NASA)

Futter für Weltraumnerds: "Curiosity" entdeckt ein "Bein" auf dem Mars

"Da liegt was", heißt es im Kontrollraum der Nasa, wo die aktuellen Bilder der Marssonde "Curiosity" ausgewertet werden. Tatsächlich gleicht das Fundstück einem Bein. Oder einem Stück eines Beins? Was sagen die Experten dazu?

Schon in zehn Jahren sollen Menschen zum Mars fliegen. Die niederländische "Mars One"-Stiftung hat sich auf den Roten Planeten eingeschossen. Schon jetzt werden weltweit Menschen rekrutiert, die als Astronaut für die Mission ohne Rückfahrkarte bereit sind. Bislang haben sich weit über 200.000 Weltraum-Fans aus 140 Ländern per Video für "Mars One" beworben, was für die Faszination spricht, die der Trip ins Unbekannte auslöst.

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Unter den Bewerbern ist auch ein junger Mann aus Potsdam. Denis Newiaks will mit den anderen Marsbewohnern Pflanzen kultivieren, Energie aus Solaranlagen gewinnen und die tief im Boden versteckten Wasserreserven des Roten Planeten anzapfen. Mit den anderen Marsbewohnern? Geht die Mission davon aus, dass die Erdenbürger nicht allen auf dem Roten Planeten sein werden? Derzeit bereitet die Marssonde "Curiosity" das Feld für einen solchen Besuch und sammelt reichlich Daten über mögliches Leben auf dem Mars.

Unter den Tausenden von Daten befinden sich auch viele Fotos, die man durchaus spektakulär nennen könnte. Jüngst präsentierte die Nasa eine Aufnahme die ein laufendes Marsmännchen zeigt - oder zeigen soll. Vor einer Woche dann eine neue Aufnahme, die eine kontroverse Diskussion unter den Hobbyastronomen ausgelöst hat: Ein Bein. Das Foto lässt offenbar klar erkennen, dass es sich um einen Oberschenkelknochen mit Hüftansatz handelt.

Aber die aufgeklärten Nasa-Forscher, die gar nichts von Verschwörungstheorien halten, nehmen den Weltraumnerds gleich wieder den Wind aus den Segeln: "Wie auch auf der Erde, nehmen Dinge auf dem Mars manchmal kuriose Formen an", schreiben die Forscher auf der Nasa-Homepage. Wer kennt nicht die Trolle in alten Weiden, Gesichter in Baumrinden oder das Mondgesicht?

Bis endlich Menschen auf dem Roten Planten landen und ihre Erkenntnisse unverfälscht an die Erde funken, müssen die Forscher eben auf die Daten von "Curiosity" zurückgreifen - auch wenn sie noch so kurios sind.

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Quelle: n-tv.de

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