Paprika statt Pillen, empfehlen Experten.
(Foto: picture-alliance / dpa)
Freitag, 17. September 2010
Nahrungsergänzungsmittel mit Nebenwirkungen: "Gesunde Menschen brauchen keine"
Ob Vitamine, Mineralien oder pflanzliche Substanzen - Nahrungsergänzungsmittel liegen voll im Trend. Immer mehr Menschen geben immer mehr Geld für Präparate aus, die ihre Gesundheit unterstützen sollen. Warum der gewünschte Effekt so selten eintritt und manche nicht nur ihre Gesundheit, sondern sogar ihr Leben aufs Spiel setzen, erklärt Prof. Dr. Burkhard Göke.
n-tv.de: Immer mehr Menschen nehmen täglich sogenannte Nahrungsergänzungsmittel. Ist das ein Trend, der Ihnen Angst macht?
Burkhard Göke: Ja, das macht mir tatsächlich Angst. Der Grund dafür ist vor allem, weil immer mehr gesunde Menschen zu solchen Produkten greifen, meistens, um im Alltag leistungsfähiger zu sein. Sowohl Werbung und Einnahmen der Hersteller als auch die Gutgläubigkeit der Verbraucher haben in letzter Zeit massiv zugenommen. Viele gesunde Menschen hören oder sehen die vielversprechenden Wirkungen verschiedener Nahrungsergänzungsmittel, gehen nach Hause und bestellen einfach die Präparate, von deren Werbeversprechungen sie am meisten angesprochen werden. Es gibt kaum die Auseinandersetzung mit Inhaltsstoffen, Herkunft oder möglichen Nebenwirkungen. Auch auf den Rat eines Arztes wird ganz verzichtet.
Gehen die Menschen, die Sie gerade beschreiben, fahrlässig mit ihrer Gesundheit um, obwohl ihre Absicht das genaue Gegenteil ist?
Auf jeden Fall, denn es gibt genug Beispiele, bei denen Nahrungsergänzungsmittel zu lebensbedrohlichen Zuständen geführt haben. So belasten zum Beispiel zu viele fettlösliche Vitamine über einen langen Zeitraum eingenommen die Nieren. Aber auch eine relativ kurze Einnahme von zuviel Vitamin A kann schon zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Haarausfall führen.
Wie viele Nahrungsergänzungsmittel gibt es denn zurzeit?
Das kann ich nicht sagen, denn der Markt sowie die Umsätze darin sind riesig. Vor allem im Internet gibt es einen sogenannten wilden Markt der Nahrungsergänzungsmittel. Daraus entstehen erhebliche Probleme. Nur selten geben die Hersteller die genaue Zusammensetzung ihrer Mittel oder die Herkunft der Inhaltsstoffe preis. Präparate, die im Ausland verkauft werden, müssen nicht einmal nach den Kriterien des deutschen Lebensmittelschutzgesetzes hergestellt werden. Zudem werden die Verbraucher so gut wie gar nicht vor möglichen Nebenwirkungen gewarnt. So kommt es nicht selten zu Verunreinigungen, die zu langfristigen gesundheitlichen Schäden führen können.
Sprechen Sie nur von chemisch hergestellten Mitteln oder auch von natürlichen?
Von beiden. Um das zu verdeutlichen, ist das berühmte Johanniskraut, das als natürliches Schlafmittel propagiert wird, ein gutes Beispiel. Es gibt immer mehr Menschen, die allergisch auf natürliche Stoffe reagieren. Selbst in unserer Klinik hatten wir Fälle von akutem Leberversagen nach der Einnahme von Johanniskraut. Bei Allergie sind diese Substanzen für die Menschen nicht nur schädlich, sondern können sogar lebensbedrohliche Zustände herbeiführen. Es gibt quasi beim Verbraucher gar kein Bewusstsein dafür, dass in bester Absicht eingenommene Mittel erhebliche gesundheitliche Schäden anrichten können.
Wie bewerten Sie die sogenannten Leberschutzmittel, die relativ neu auf dem Markt sind?
In jüngster Zeit werden vor allem im Internet sogenannte Leberschutzpräparate angepriesen. Die Hersteller behaupten, dass diese Präparate die Gesundheit der Leber in besonderer Weise unterstützen. Für die Wirksamkeit der Präparate gibt es keinerlei Beweise. Das Schlimme an der Sache ist, dass diese Leberschutzmittel lebertoxische Wirkungen haben können.
Gibt es überhaupt Menschen, für die Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind?
In Deutschland ist es so, dass gesunde Menschen, die eine gesunde Mischkost zu sich nehmen, keine Nahrungsergänzungsmittel benötigen. Es gibt allerdings bestimmte Risikogruppen bei Kindern und Heranwachsenden, Schwangeren und Stillenden, Vegetariern oder diäthaltenden Menschen, Senioren und Alkoholabhängigen, für die es bestimmte ergänzende Präparate gibt, die allerdings vom Arzt verordnet werden sollten.
Wenn ich zu einer dieser Gruppen gehöre, wie bekomme ich denn heraus, welche Nahrungsergänzungsmittel für mich geeignet sind?
Indem Sie zuerst zu Ihrem behandelnden Arzt gehen und mit diesem über die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sprechen. Viele Nahrungsergänzungsmittel, auch vom Arzt empfohlene, müssen vom Patienten selbst bezahlt werden, weil es nur für wenige dieser Stoffe einen eindeutigen Wirknachweis gibt. Je nachdem, zu welcher der Risikogruppen Sie gehören, wird der Arzt Ihnen zu bestimmten Präparaten raten oder mittels eines Bluttests den Mangel überprüfen. Vereinfacht kann man jedoch sagen, für die Präparate, die die Kassen erstatten, gibt es auch einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis, alles andere ist quasi überflüssig.
Es scheint einen Widerspruch zwischen Wirksamkeit und Absatzzahlen von Nahrungsergänzungsmitteln zu geben. Was wünschen Sie sich diesbezüglich für die Zukunft?
Burkhard Göke ist Direktor der Medizinischen Klinik II des Klinikums der Universität München.
Das ist richtig. Im Großen und Ganzen geht es mir um drei Dinge: Erstens mache ich mir große Sorgen um den Wildwuchs im Internet. Für mich als Arzt ist es erschreckend, was Sie dort alles kaufen können. Die Suggestion der Werbung ist, dass alles was natürlich ist, auch gesund ist. Das ist falsch. Hier bedarf es einer Menge Aufklärungsarbeit. Zweitens wünsche ich mir, dass Verbraucher eine neue Wahrnehmung gegenüber Nahrungsergänzungsmittel entwickeln. Es muss einfach klar werden, dass solche Präparate ein gewisses Gesundheitsrisiko in sich tragen können. Sollten gesundheitliche Veränderungen parallel zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln auftreten, dann gilt es, diese schnell abzusetzen und einen Arzt aufzusuchen. Drittens wünsche ich mir von meinen Kollegen, dass sie bei der Anamnese ganz gezielt nach der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln fragen, damit das Problem an den Wurzeln gepackt werden kann.
Mit Burkhard Göke sprach Jana Zeh
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Danke für dieses Interview, der Professor hat völlig recht! Wer gesund isst, der braucht weder Chemie noch angeblich natürlichen Pharma-Quatsch!
Und wenn man bedenkt, wie viel diese Mittelchen kosten. Dafür kann man mehrere Tagesrationen Obst und Gemüse einkaufen. Die Inhaltsstoffe aus der Nahrung kann der Körper meistens sowieso viel besser aufnehmen.
Aber wieviel Menschen ernähren sich denn gesund in unserem Land? Wer schafft es denn z.B. jeden Tag mind. 5 - 8 Portionen Obst oder Gemüse zu Essen das ist die Empfehlung der WHO Gesunde Menschen brauchen keine - Entschuldigung, also ich habe gesunde Zähne, das ist aber kein Grund für mich sie nicht weiterhin zu putzen. Bitte denken Sie auch an die Prävention.
Aber wieviel Menschen ernähren sich denn gesund in unserem Land? Wer schafft es denn z.B. jeden Tag mind. 5 - 8 Portionen Obst oder Gemüse zu Essen das ist die Empfehlung der WHO Gesunde Menschen brauchen keine - Entschuldigung, also ich habe gesunde Zähne, das ist aber kein Grund für mich sie nicht weiterhin zu putzen. Bitte denken Sie auch an die Prävention.
Klasse Herr Göke ! Wie hoch war Ihr Honorar der Pharmalobby ?? Es wäre sinnvoll diese Fragen von Naturheilmedizinern oder Heilpraktikern beanworten zu lassen, als einem ängstlichen Schulmediziner mit Scheuklappen.
Mit Nahrungsergänzungsmitteln NEMkann man Gesundheitswirkungen erzielen, die man mit gesunder Ernährung alleine nicht schafft. Und wer ernährt sich schon richtig gesund? In den USA, England, Holland und Spanien kann man höherdosierte NEM in jedem Supermarkt kaufen, und sie haben dort auch noch niemandem geschadet. Offensichtlich macht aber der zunehmende Umsatz mit NEM die Pharmalobby nervös, da ihre Milliardenprofite bedroht sind. Da kauft man sich eben ein Mietmaul ... Dass NEM lebensbedrohliche Zustände herbeiführen können, ist jedenfalls verlogener Quatsch. Gerade Vitamin D scheint fast universelle Gesundheitswirkungen zu haben: http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-17499/vitamin-d-der-unterschaetzte-schutzschild_aid_488130.html http://www.stern.de/ernaehrung/aktuelles/vitamin-d-mehr-als-ein-knochenhaerter-632010.html
Gesunde Menschen brauchen keine - aber wer ist schon gesund? über 90 der Menschen sterben heutzutage an a Herz-Kreislauf-Erkrankgunen, b Krebs oder c chronischen Krankheiten. Wer stirbt noch an Altersschwäche? Des Weiteren sollte der werte Herr Prof. nicht alle Nahrungsergänzungsmittel über einen Kamm scheren: auch wenn man sich noch so gesund ernährt fehlt es an Omega 3 Fettsäuren, da die Nahrungsindustrie auf Fette mit ungünstigem Omega6/Omega3 Verhältnis setzt. Dies hängt mit der intensiven Verwendung von Mais in Nahrung, Ölen und Tierfutter zusammen! hochdosiertes Omega 3 verbessert Cholesterinwerte nachweislich. Noch ein Beispiel: Vitamin D3 kann in unseren Breiten nur über Sonneneinstrahlung in den Sommermonaten in der Haut produziert werden auch nur ohne Sonnencreme!, im Winter setzt die Produktion auf Grund der schwachen Sonneneinstrahlung komplett aus sog. Vitamin-D-Winter! Über die Nahrung kann Vitamin D praktisch nicht zugeführt werden es sei denn man isst kiloweise Fisch, in Pflanzen kommt es überhaupt nicht vor. Erkenntnisse der letzten 10 Jahre lassen ein völlig neues Licht auf dieses Vitamin scheinen, ein Blick in Wikipedia hilft zum Verständnis. Also wie bitte schön wenn nicht Supplementieren? In Deutschland leiden 70 - 90 aller Menschen an Vitamin D Mangel - und wissen es nicht Zitat Prof. Dr. Jörg Spitz !!!
ich lebe seit 10 Jahren Vegan meine Sojamich ist mir B12 angereichert und ich nehme ein DHAoel das aus Mikroalgen hergestellt wird ,ich habe nur waehrend meiner Schwangerschaft ein Schwangerschaftsvitamin eingenommen,und mein Blutbild ist top !! ich nehme mal an der Vitaminmarkt ist ein Milliarden schweres Unternehmen und wer hat denn wirklich Interesse da ausreichende Studien vorzulegen oder zu erstellen, sind doch alle Geldgeil !! Ich denke auch es ist bedenklich was man alles so im Internet bestellen kann.
Es tut schon weh, wenn Mediziner öffentlich völlig undifferenziert über Nahrungsergänzung urteilen. Gerade diese Leute hätten die Möglichkeit wirklich zu informieren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Statt dessen wird munter der Lobby die Hand gereicht, oft wider besseren Wissens. Sollte es allerdings den aktuellen Wissenstand über den Bedarf an Vitaminen & Co wiederspiegeln, dann gute Nacht Deutschlang.
In Deutschland haben Ärzte von Nahrungsergänzungsmitteln leider wenig Ahnung. Herr Prof. Dr. Burkhard Göke nimmt u.A. Johanniskraut als Beispiel dafür, dass Nahrungsergänzungsmittel gefährlich sind. Hierbei durchmischt Herrn Dr. Göke fälschlicherweise zwei Ebenen. Johanniskraut ist kein Nahrungsergänzungsmittel sondern eine Phytoarznei. In den USA, wo Nahrungsergänzungsmittel in viel höheren Dosierungen in jeden Supermarkt frei verfügbar sind, wurde z. B. im Jahre 2008 kein einziger Todesfall durch eine Nahrungsergänzungsmittel-Vergiftung von einem der 61 nationalen Vergiftungszentren NPDS gemeldet. Wer Nahrungsergänzungsmittel einnimmt und das „Safe Upper Limit“ einhält, hat keine gesundheitlichen Risiken zu befürchten. Das ist Fakt. Die Behauptung die Deutschen seien mit Mikronährstoffen ausreichend versorgt ist einseitig. Ist doch bei uns eine Vitamin D und Folsäure Unterversorgung in der Bevölkerung weit verbreitet.
Dennoch darf man nicht vergessen, dass es viele Menschen gibt die nicht gesunde Mischkost zu sich nehmen. Im Berufsalltag ist es eben nicht immer möglich z.B. die 5er Regel 5 mal pro Tag Ost oder Gemüse einzuhalten. Die Frage ist ob es in solchen Fällen nicht doch sinnvoll sein kann ein geeignetes! Nahrungsergänzungspräparat unterstützend zu nehmen.
Ach nein. Die Vegetarier wieder, leben so ungesund das sie zu einer Risikogruppe gehören und von Ärzten Nahrungsergänzungsmittel verschrieben bekommen müssen.:- Mann-o-Mann wo hat der studiert?
Die Wahrheit ist daà viele Menschen auf die Werbung reinfallen und unkontrolliert Nahrungsergänzungsmittel nehmen so nach dem Motto es wird mir noch besser gehen aber schaden wird es nichts. Kaum jemand weià ob überhaupt Mangelerscheinungen vorliegen Das sollte immer vorher mit dem Arzt beraten werden. Der weiß ob Mangeerscheinungen vorliegen..
Allein dieser Blödsinn, der überall verbreitet wird, daß man 5 Portionen Obst am Tag zu sich nehmen soll beweist, wieviel Quatsch im Internet verbreitet wird. Was, bitte schön, sind 5 Portionen? Ein Apfel in 5 Teile geschnitten, über den Tag verteilt gegessen, sind auch fünf Portionen. Und zum Thema Alkohol wird immer wieder verbreitet, wieviel Drinks man höchstens in der Woche nehmen soll. Was, bitte schön, ist ein Drink? Ich schliesse immer mehr daraus: Nichts genaues weiß kein Schwein!
Liebe Leute, ich muss doch mal den Arzt hier in Schutz nehmen. Er denkt doch nur rein wirtschaftlich korrekt wie die Pharmaindustrie auch wenn alle gesunden zur praevention nahrungserganzungsmittel nehmen wuerden, wer geht denn dann noch zum Arzt? Nur noch wer sich das Bein bricht. Wenn wir aber alle nach der WHO 5-8 Portionen obst und gemuese essen, wären viele noch armer und die anderen hätten keine Zeit mehr zum arbeiten. Interessant wäre zu erfahren, was ist denn eigentlich die Motivation eines solchen Arztes einen so Platten und pauschalen Artikel zu schreiben? Volksverbloedung, Bezahlung von der Pharmaindustrie oder mehr kranke in die eigene Praxis? Moeglicherweise eine Mischung aus allem.
Wenn Nahrungsergänzung dann selbstverständlich zunächst mal keine künstlich hergestellten, denn künstliche Vitamine z.B. können, da sind sich alle Ernährungswissenschaftler einig, eher schaden als nutzen. Also natürlich hergestellte und möglichst nach EU-Recht zugelassene Lebensmittel! mit in Humanstudien nachgewiesener Wirkung. Und, ganz wichtig, das verarbeitete Endprodukt muss die Zulassung haben und die positiven Inhaltsstoffe enthalten. Nicht die unverarbeiteten Ausgangsprodukte. Denn z.B. Flavonoide wichtige pflanzliche Sekundärstoffe gehen, zwar im Ursprungsprodukt enthalten, bei der Verarbeitung kaputt und verlieren so ihre Wirkung. Mehr Info auf www.TahitianNoni.com/?ID=2485165
Also mein Arzt hat mir waehrend der Schwangerschaft zu Eisen- und Folsaeurepraeparaten geraten. Aber meine Kasse hat sie nicht bezahlt, die musste ich selber zahlen. Heisst das jetzt, dass mein HB von 8 voellig o.k. war, obwohl die Empfehlung zwischen 12 und 16 liegt? Die Kasse zahlt inzwischen so manch notwendiges Medikament nicht mehr.
Interessante Diskussion. Der Vorwurf, ich unterstützte mit meinen Hinweisen eine Pharmalobby oder wurde gar von ihr bezahlt ist völliger Unsinn. Im Gegenteil, bestimmte Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln greifen mich an, weil sie ihre Erlöse gefährdet sehen. Im Grunde gilt: ob Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel oder Phytotherapeutika: kritisch sein und nur einnehmen, was unbedingt notwendig ist und wo es wissenschaftlich bewiesene Wirknachweise gibt.
Punkt1: Wer in diesen Regionen ist noch wirklich gesund? Wenn es so viele GESUNDE in gerade auch in unserem Lande gäbe, warum steigt die Sterblichkeitsrate an sog.Zivilisationskrankheiten statt zu sinken und warum bekommen heute bereits Kinder und Jugendliche Krankheiten und werden bereits mit Gen-Defekten geboren, die vor gut 20 Jahren erst im Alter auftraten? Über 70 aller Menschen in unserer Region leiden unter einem verdeckten Nährstoffmangel und wissen es nicht oder wollen es nicht wahr haben. Und wenn die ersten Symptome auftreten die in den wenigsten Fällen altersbedingt sind wird daraus eine Patientenkarriere. Der Mangel an lebensnotwendigen Nährstoffen - dazu gehören auch Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente- macht sich meist erst über Jahre bemerkbar. Wir haben verlernt auf die Signale unseres Organismus zu hören. Wäre es anders, viele Menschen würden nicht vorzeitg sterben oder mit wenig Lebensqualität mehr oder weniger dahin sichen. Vor einigen Tagen erst ist eine Freundin an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben. Dabei hat sie immer gesund gelebt.Meinen Ratschlag nach einer sinnvollen Ergänzung entsprechend Ihres Bedarfs hat sie abgelehnt. Ich sage nicht, dass man wahllos Nahrungsergänzungen in sich hinein schütten soll und ich behaupte auch nicht, dass die Mittelchen in den Drogerien oder dem Supermarkt sinnvoll sind. Aber ich behaupte, dass eine auf den jeweiligen Bedarf und den jeweiligen Gesundheitszustand abgestimmt Ergänzung denn nichts anderes sind sie: Ergänzen, was in der Nahrung nicht, nicht mehr oder nicht in ausreichend Umfang vorhanden istpräventiv sinnvoll sein könnte. Wenn Ärzte besser aufgeklärt und zu einer Zusammenarbeit bereit wären, müssten viele Menschen nicht solch eine Patienten-Karriere durchlaufen und hätten vermutlich mehr Lebensqualität. Es reicht nun mal nicht, sich mit Obst und Gemüse aus dem Supermarkt zu versorgen, keine Salatbar auszulassen ... Wichtig allein ist der Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenlemente-Gehalt im MOMENT des Verzehrs. Mit sinnvoller Ergänzung meine ich: vor dem Kauf der Vitamin-und Mineralstoffpillen wird der subjektive Bedarf ermittelt idealerweiser ergänzt durch eine vom Arzt durchgeführte Bestimmung des antioxitativen Status im Blut. Wer statt seinen gesunden Menschenverstand einzusetzen, sich an Worten wie denen des Herrn Burkhard Göke bezüglich Nahrungsergänzungsmitteln orientiert, hat gute Chancen unerwartet mit einer Diagnose konfrontiert zu werden, die so nicht sein kann, denn mann/Frau hat ja IMMER gesund gelebt.