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Blick auf die partielle Mondfinsternis über den Berner Alpen. Bei einer partiellen Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond in etwa in einer Reihe.
Blick auf die partielle Mondfinsternis über den Berner Alpen. Bei einer partiellen Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond in etwa in einer Reihe.(Foto: picture alliance / Anthony Anex/)
Montag, 07. August 2017

Partielle Mondfinsternis: Hobbyastronomen bestaunen Farbenspiel

Rosa und orangefarbene Töne, dazu Schwarz: Halb Deutschland konnte dieses Himmelsschauspiel beobachten, als der Mond in den dunklen Kernschatten der Erde eintrat. Es dauerte nicht lange.

In vielen Regionen Deutschlands haben Hobbyastronomen am Montagabend freie Sicht auf die partielle Mondfinsternis gehabt. Beispielsweise in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern war der Mond nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vielerorts am fast wolkenfreien Himmel rosa- bis orangefarben leuchtend zu sehen.

Der untere Teil war etwas verdunkelt. Der Mond trat teilweise in den dunklen Kernschatten ein, den die Erde auf der von der Sonne abgewandten Seite in den Raum wirft.

Weniger Glück hatten die Menschen in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, dem nördlichen Hessen und Teilen Nordrhein-Westfalens: Dort verschleierten laut DWD vielerorts Wolken die Sicht.

22.53 Uhr war alles vorbei

Bei einer partiellen Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond in etwa in einer Reihe. Von Deutschland aus war diesmal nur der zweite Teil der Verdunkelung zu sehen, da der Aufgang des Mondes erst nach Mitte der Finsternis erfolgte.

Um 21.19 Uhr endete der sichtbare Teil der Mondfinsternis mit Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde. Um 22.53 Uhr war die Finsternis beendet.

Quelle: n-tv.de

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