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Entwarnung für die Erde: Killer-Asteroid fliegt doch vorbei

Erst wurde befürchtet, der Asteroid Apophis könnte im Jahr 2029 auf die Erde prallen - nach der Entwarnung für diesen Zeitpunkt hielt die NASA einen Zusammenstoß 2036 für möglich. Das schließt sie nun aber doch aus. Dafür kommt uns DA14 bereits im Februar recht nahe.

Der 2004 entdeckte Asteroid Apophis auf einer NASA-Aufnahme.
Der 2004 entdeckte Asteroid Apophis auf einer NASA-Aufnahme.(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die NASA schließt eine Kollision mit dem gefürchteten Asteroiden 99942 Apophis für das Jahr 2036 aus. Nach neuen Berechnungen liege die  Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes unter eins zu einer Million, sagte NASA-Experte Don Yeomans. Apophis wird den Angaben der US-Raumfahrtbehörde zufolge in einer Entfernung von 31.300 Kilometern an der Erde vorbeifliegen. Damit kreuzt er die Umlaufbahn geostationärer Satelliten.

Nach der Entdeckung des Asteroiden im Jahr 2004 hatte es Befürchtungen gegeben, er könne 2029 auf den Planeten prallen. Die Wahrscheinlichkeit wurde damals auf 2,7 Prozent berechnet - nie zuvor war sie für einen Asteroideneinschlag so groß. Während für 2029 kurze Zeit später Entwarnung gegeben wurde, hielt die NASA einen Zusammenstoß im Jahr 2036 für möglich, wenn auch nur mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu 250.000.

In dieser Woche machte ein Teleskop der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA neue Aufnahmen von Apophis. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass der Asteroid einen Durchmesser von 325 Meter hat. Er ist damit um ein Fünftel größer als vorher gedacht. Apophis ist nach dem altägyptischen Gott des Bösen und der Dunkelheit benannt.

Bereits Mitte Februar wird ein anderer Asteroid relativ nah an der Erde vorbeifliegen. DA14 mit einem Durchmesser von 40 Metern werde sich dem Planeten bis auf 27.500 Kilometer nähern, sagte Yeomans.

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Quelle: n-tv.de

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