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Auch die Mayas, von denen hier eine Tempelanlage in Copan zu sehen ist, waren in der Region heimisch.
Auch die Mayas, von denen hier eine Tempelanlage in Copan zu sehen ist, waren in der Region heimisch.

Honduras verrät nichts: Lage der "Weißen Stadt" bleibt geheim

Ist es wirklich die legendäre "Weiße Stadt", auf die Wissenschaftler im Nordosten von Honduras gestoßen sind? Noch ist das nicht ganz klar. Doch so oder so bleibt es ein Staatsgeheimnis, wo die Forscher fündig wurden. Aus gutem Grund.

Die Koordinaten der angeblichen "Weißen Stadt" sind in Honduras ein Staatsgeheimnis. Zum Schutz vor Plünderern sei die genaue Lage bereits nach ersten Hinweisen auf die archäologische Stätte 2012 von der Regierung für vertraulich erklärt worden, berichtete die Zeitung "El Heraldo".

Laut einem Bericht der Zeitschrift "National Geographic" haben Forscher vor kurzem im Nordosten des Landes die Überreste der sagenumwobenen Stadt entdeckt. Experten wie der Bonner Altamerikanist Nikolai Grube hingegen meldeten Zweifel an, dass es sich bei der verlassenen Siedlung tatsächlich um die "Weiße Stadt" handelt. Jetzt warnte auch der Leiter des Honduranischen Instituts für Anthropologie und Geschichte vor voreiligen Schlüssen. "Wir wissen noch nicht, ob es die 'Weiße Stadt' ist. Das erfordert eine umfangreiche Forschung", sagte Virgilio Paredes der Zeitung "La Prensa".

Klar ist allerdings, dass die Wissenschaftler bei ihrer neuntägigen Expedition in der Region auf Hinweise auf eine hoch entwickelte Zivilisation gestoßen seien. Es wurden Überreste von Plätzen, Erdpyramiden und Statuen entdeckt.

Quelle: n-tv.de

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