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Neuer Mercedes S 63 AMG Mehr Leistung, weniger Verbrauch

Mehr Kraft, weniger Durst: Ab September treibt ein neuer V8-Motor den S 63 AMG an. (Bild: Geiger/dpa/tmn)

Mehr Kraft, weniger Durst: Ab September treibt ein neuer V8-Motor den S 63 AMG an.

Es klingt nach der perfekten Weiterentwicklung: Ein neuer V8-Motor der Mercedes-Tochter AMG soll mehr Kraft erzeugen und dabei weniger Sprit konsumieren. Das Aggregat mit 544 PS gibt sich mit 10,5 Litern zufrieden und feiert sein Debüt im Herbst im neuen S 63 AMG.

Sukzessive soll es in allen von AMG veredelten Baureihen den bisherigen 6,2-Liter-Motor ersetzen, teilte der Hersteller mit. Im Vergleich zum aktuellen Achtzylinder steigt die Leistung um 14 kW/19 PS auf 400 kW/544 PS, das maximale Drehmoment um 170 Nm auf 800 Nm. Der Verbrauch soll dagegen um 3,9 auf 10,5 Liter sinken (CO2-Ausstoß: 246 g/km).

Möglich wird das durch die Umstellung auf eine Direkteinspritzung, den Einsatz eines neuen Getriebes und die Reduktion des Hubraums von 6,2 auf 5,5 Liter, die zwei Turbolader kompensieren. Der neue Motor beschleunigt die S-Klasse in 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht mühelos das elektronische Limit von 250 km/h. Das Ende der Fahnenstange ist damit aber noch nicht erreicht: Mit einem speziellen "Performance Package" kann die Leistung auf 420 kW/571 PS und das Drehmoment um weitere 100 Nm angehoben werden. Dann gelingt der Spurt auf Tempo 100 in 4,4 Sekunden und der Begrenzer setzt erst bei 300 km/h ein.

Einführung auch in anderen Baureihen

Die Preise für den neuen S 63 AMG stehen noch nicht exakt fest. Laut AMG-Manager Thomas Rappel soll der Wagen aber zu ähnlichen Basiskonditionen wie sein rund 138.000 Euro teurer Vorgänger gehandelt werden. Das Perfomance-Paket wird etwa 8000 Euro Aufpreis kosten.

Nach dem Einsatz in der S-Klasse will AMG den neuen Motor zügig auch in anderen Baureihen anbieten. Für dieses Jahr stehen dabei noch der neue CL und der CLS auf dem Plan. Im nächsten Jahr kommt er dann in den Neuauflagen von M-Klasse und SL zum Einsatz. "Bei laufenden Baureihen werden wir wohl keine Änderungen vornehmen", sagte Rappel. "Doch immer dann, wenn ein Modell überarbeitet oder komplett ausgetauscht wird, kommt der neue Motor zum Zuge."

Quelle: n-tv.de, dpa

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