Der TagAfD-Abgeordneter pöbelt am Flughafen gegen "Maskenterror"
Hansjörg Müller ist bisher vor allem dafür bekannt, dass er Störenfriede in den Bundestag geschleust hat. Am Frankfurter Flughafen hat er nun selbst rumgepöbelt. Stein des Anstoßes: die langen Schlangen und die Abstandsregelungen bei der Passkontrolle.
"So, noch einmal. Mein Name ist Hansjörg Müller. Bundestagsabgeordneter, Alternative für Deutschland", macht der stellvertretende Vorsitzende des bayerischen AfD-Landesverbands unmissverständlich klar, mit wem es die Zuschauer zu tun haben.
"Die Leute werden hier terrorisiert von irgendwelchen aufgeplusterten Flughafenbeamten", erzählt er traumatisiert. "Alle müssen sich jetzt alle 1,5 Meter hinstellen."
Dann erklärt er, wie es richtig gemacht wird: Er komme gerade aus Moskau, echauffiert sich Müller. "Ich war zehn Tage lang frei einkaufen, ich war frei im Kino, ich war frei im Geschäft ohne diesen scheiß Maskenterror."
Als ihn ein Flughafen-Mitarbeiter bittet, eine Maske zu tragen, wettert Müller, er habe eine gültige Maskenbefreiung, "und wenn Sie mich jetzt hier noch mal anscheißen, ist aber Ende im Gelände."
Ein Verhalten, auf das er stolz ist: "Ich empfehle es jedem Bundesbürger, sich so zu verhalten, dass dieser Spaß endlich hier aufhört."