Der TagAlle ab auf die Matte - am Mittwoch ist Welt-Yoga-Tag
Ob im Studio oder im Freien, ob absichtlich bei 40 Grad schwitzend oder in einem Tuch hängend - Yoga wird auf die unterschiedlichsten Weisen in aller Welt praktiziert. Und morgen ist wieder Welt-Yoga-Tag.
Das Wort "Yoga" kommt aus dem altindischen Sanskrit und bedeutet so viel wie "anschirren, verbinden, vereinigen". Es geht darum, durch Yoga seinen Geist mit der "universellen Seele" zu verbinden. Heutzutage spielt das Spirituelle bei Yoga weniger eine Rolle - vielmehr wird es international eher als körperliche Aktivität wahrgenommen. Im Westen machte der Hindu-Gelehrte Swami Vivekananda (1863-1902) Yoga Ende des 19. Jahrhunderts mit Schriften wie "Raja-Yoga - Der Pfad der Konzentration" bekannt. Der hinduistische Mönch und Philosoph betonte die rationalen und wissenschaftlichen Aspekte im Yoga, um die Lehre für Menschen in westlichen Ländern zugänglicher zu machen.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden westliche Schriften, die die als "Asanas" bekannten Yoga-Posen wie den herabschauenden Hund oder die Kobra ausführlich erklärten. Dadurch traten diese Übungen und ihre Zusammenfassung in Sequenzen wie dem "Sonnengruß" in den Vordergrund. Zur Yoga-Lehre gehören aber auch andere Aspekte wie Atemübungen und Meditation.
