Vorwürfe von MenschenrechtlernAmnesty: Pro-russische Separatisten exekutierten Soldaten
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat den prorussischen Aufständischen in der Ostukraine die Hinrichtung ukrainischer Soldaten vorgeworfen und eine "schnelle und unabhängige Untersuchung" verlangt.
Die Menschenrechtsgruppe berichtet von mindestens vier Fällen, bei denen Soldaten mit einer Kugel in den Kopf exekutiert worden seien. Sie seien bei Kämpfen in der Stadt Debalzewe von Rebellen gefangen genommen worden.
Amnesty greift in der Erklärung Zitate aus einem Telefonat auf, über das die englischsprachige ukrainische Wochenzeitung Kyiv Post am 6. April berichtete. Darin soll ein Rebellenkommandeur mit dem Kampfnamen "Motorola" gesagt haben, er habe "15 Soldaten getötet", die zuvor gefangen genommen worden seien.
"Derartiges hat nicht stattgefunden", dementierte ein Sprecher der selbstproklamierten Republik Donezk die Angaben.
Mit dem Vizechef der OSZE-Mission in der Ostukraine hat n-tv.de über die Lage in der Region gesprochen.