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Der TagBetrugsversuche: Deutschtest für Zuwanderer wird anspruchsvoller

19.10.2026, 21:20 Uhr

Die Regeln beim Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) sollen strenger und so die Testsicherheit erhöht werden. Hintergrund für die schärferen Vorgaben sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums vermehrte Betrugsversuche bei Prüfungen. Daher werden die Voraussetzungen zum Bestehen des Sprachniveaus B1 demnach dahingehend ergänzt, dass Prüflinge künftig in allen drei Fertigkeitsbereichen - Hören/Lesen, Schreiben und Sprechen - Kompetenzen nachweisen müssen, im schwächsten Fertigkeitsbereich mindestens auf dem Niveau A2. Die Änderung der "Integrationskurstestverordnung" soll zum 1. November 2026 in Kraft treten.

Der DTZ ist eine Sprachprüfung zur Feststellung von Deutschkenntnissen von Zuwanderer. Er dient als abschließende Sprachprüfung in Integrationskursen. Um ein Zertifikat über das Bestehen des DTZ zu erhalten, müssen Teilnehmer den Angaben zufolge entweder das Gesamtergebnis A2 oder B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreichen. Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Einzelprüfung und einer mündlichen Paarprüfung. "Bei der Durchführung des DTZ kam es in letzter Zeit vermehrt zu Betrugsversuchen", heißt es in einem früheren Referentenentwurf. "Dabei wurden Prüfungsaufgaben und -lösungen zumeist über das Internet illegal erworben." Diese Lösungen seien dann im Prüfungsteil "Hören und Lesen" eingetragen worden, der Prüfungsteil "Schreiben" sei dann häufig vollständig leer gelassen worden. Die Prüfung werde dann auf dem Gesamtniveau B1 allein durch den Prüfungsteil "Hören und Lesen" sowie "Sprechen" bestanden.

Quelle: ntv.de