Der TagBlinken fordert von Israel Schritte gegen gewalttätige Siedler
US-Außenminister Blinken fordert Israel auf, gewalttätige Siedler im Westjordanland zur Verantwortung zu ziehen. Er traf den israelischen Präsidenten Herzog in Jerusalem. Die "Spannungen im Westjordanland" müssten deeskaliert werden, sagt Blinken dem US-Außenministerium zufolge. Dazu müsse "Israel unverzüglich Schritte unternehmen, um Siedlerextremisten für die Gewalt gegen palästinensische Zivilisten zur Rechenschaft zu ziehen".
Gesprochen hätten sie auch über die Bemühungen, die verbliebenen Geiseln der Hamas im Gazastreifen freizubekommen, und über humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung.
Bei einem Treffen mit Ministerpräsident Netanjahu betonte Blinken demnach, dass "es unbedingt notwendig sei, den humanitären und zivilen Schutzbedürfnissen im südlichen Gazastreifen Rechnung zu tragen, bevor dort militärische Operationen durchgeführt werden", so das US-Außenministerium. Er habe deutlich gemacht, dass die USA sich weiterhin "für konkrete Schritte zur Förderung eines palästinensischen Staates einsetzen".
Derweil beanspruchte die Hamas einen Anschlag für sich, bei dem in Jerusalem zwei palästinensische Attentäter auf Menschen an einer Bushaltestelle geschossen hatten. Polizeiangaben zufolge töteten sie drei Menschen und verletzten acht weitere, bevor sie von Sicherheitskräften erschossen wurden.
Der Angriff erfolgte trotz einer Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der Hamas.