Der TagChinas Zorn trifft nun auch London
EU-Parlamentarier hat es bereits erwischt, wissenschaftliche Einrichtungen und westliche Firmen wie H&M und Nike - und nun auch Großbritannien. Sie alle bekommen es nach Kritik an der Menschenrechtssituation in China mit Peking zu tun:
Als Antwort auf einen ähnlichen Schritt Londons belegt China neun britische Individuen und Organisationen mit Sanktionen. Sie hätten "böswillig Lügen und Desinformationen verbreitet", teilt Chinas Außenministerium mit.
Zu den Sanktionierten gehören unter anderem Tom Tugendhat, der Vorsitzende des britischen Parlamentsausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Ian Duncan-Smith, der ehemalige Vorsitzende der Tory-Partei, sowie der Wissenschaftler Jo Smith Finley.
Der Hintergrund: Die EU, die USA, Großbritannien und Kanada hatten am Montag Sanktionen gegen China wegen der Verletzung von Menschenrechten verhängt. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen Verantwortliche für die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in der Region Xinjiang. China reagiert seitdem mit Gegenmaßnahmen.