Der TagDas war Freitag, der 25. August 2023
Liebe Leserinnen und Leser,
der Tag neigt sich dem Ende zu. Das Nachrichtengeschehen wird an dieser Stelle deswegen nochmals für Sie zusammengefasst.
Bereits den dritten Tag in Folge beschäftigt der wahrscheinliche Tod des Söldner-Führers Jewgeni Prigoschin die Welt. Nach wie vor sind entscheidende Fragen nicht geklärt. Und es ist ungewiss, ob sie überhaupt jemals beantwortet werden. Gab Russlands Präsident Wladimir Putin den Befehl zum Abschuss? Viele glauben das, doch beweisen lässt es sich derzeit wohl nicht.
US-Behörden finden auch keine Belege dafür, dass es überhaupt einen Abschuss gab. Vorläufige Einschätzungen deuten demnach darauf hin, dass eher eine Bombe auf dem Flugzeug explodiert sein könnte.
Ein weiter Fall, zu dem nach wie vor Fragen offen sind, ist der Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline. Mehrere Geheimdienste ermitteln in dem Fall. Nun können Ermittler eine russische Beteiligung weitestgehend ausschließen.
Deutschlandweit müssen Millionen Wohnungen und Häuser energetisch saniert werden. Doch das Wärmepumpen-Desaster schlägt durch: Die Sanierungsquote liegt bei unter einem Prozent - und sinkt, wie ein Fachmann im "Klima-Labor" erzählt. Das ist gefährlich, denn den Besitzern droht ein massiver Wertverlust.
Spaniens Fußballverbands-Präsident Luis Rubiales sieht sich als Opfer. Für diese Wahrnehmung erhält er Applaus des Männer-Nationaltrainers - sonst aber steht er ziemlich allein da. Die Empörung über seine Rede ist riesig, ein Nationalspieler zieht schwerwiegende Konsequenzen. Für Rubiales steht die Suspendierung bevor.
Offiziell dürfen Söldnergruppen in Russland nicht existieren, es gibt aber viele von ihnen. Die Wagner-Gruppe mit ihrem Chef Prigoschin opponiert dabei immer wieder. Das soll künftig unterbunden werden - mit einem Treueschwur auf den Staat.
Alle weiteren Entwicklungen aus dem Ukraine-Krieg finden Sie hier in unserem Liveticker.
Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht!