Der TagDas war Mittwoch, der 5. Juni 2024
Nach der Hochwasser-Krise rückt heute wieder ein anderes Thema in den Vordergrund: der Ukraine-Krieg. Während Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wegen der Bedrohung durch Russland die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr stärken will ("Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein"), holt Wladimir Putin zum Rundumschlag aus. Der Kremlchef drohte mit einer "asymmetrischen Antwort" für den Fall, dass russisches Staatsgebiet von der Ukraine mit aus dem Westen gelieferten Waffen angegriffen wird.
Er warnte auch vor einer möglichen Lieferung von deutschen Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. "Wenn nun gesagt wird, dass (in der Ukraine) auch noch irgendwelche Raketen auftauchen, die Angriffe auf Objekte auf russischem Gebiet durchführen können, dann zerstört das natürlich endgültig die russisch-deutschen Beziehungen", sagte Putin bei einem Treffen mit Vertretern großer internationaler Nachrichtenagenturen, darunter auch dpa, in St. Petersburg. Zuvor war bekannt geworden, dass Kiew nach Angaben eines westlichen Regierungsvertreters von den USA gelieferte Waffen für Angriffe innerhalb Russlands eingesetzt hat.
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