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Der TagDes Mordes angeklagt: Afghane gesteht Messerangriffe in Mannheim

25.03.2025, 14:52 Uhr

Der Angeklagte im Prozess um die tödliche Messerattacke auf dem Mannheimer Marktplatz hat die Tat gestanden und Anzeichen von Reue gezeigt. Mit Blick auf ein Motiv verwies er auf den Gaza-Krieg, der 2023 begann und sein Leben verändert habe. In Telegram-Chats habe er sich mit einem Gelehrten über die Tötung von Ungläubigen ausgetauscht sowie Informationen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gesammelt, sagte Sulaiman A. Der Afghane ist vor dem Oberlandesgericht unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt.

Nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft hat der mittlerweile 26-Jährige am 31. Mai 2024 bei dem Angriff in Mannheim sechs Menschen mit einem Messer verletzt: fünf Teilnehmer einer Kundgebung der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) sowie den 29-jährigen Polizist Rouven Laur. Der Beamte starb zwei Tage später an seinen schweren Verletzungen. Ein anderer Beamte schoss den Angreifer nieder. Bundesanwalt geht von Sympathien für die Terrormiliz IS aus Der Bundesanwalt geht davon aus, dass der Angeklagte Sympathien für die Terrormiliz Islamischer Staat hegt. Schließlich sei er zur Überzeugung gelangt, dass es nicht nur legitim, sondern seine religiöse Pflicht sei, vermeintlich Ungläubige zu töten, hieß es.

Quelle: ntv.de