Das war Dienstag, der 26. Mai 2015
Draußen ist's dunkel geworden und kühl. Wie kühl, werde ich nun herausfinden - der Feierabend ruft. Alleine lassen wir Sie nicht, die Nachtschicht bleibt für Sie am Ball und hält n-tv.de aktuell. An dieser Stelle aber ist für heute Schluss. Diese Themen haben Sie heute besonders interessiert:
Willkommen zurück, launische Diva! (Es geht um den Rücktritt von Thomas Schaaf)
Die Aufregung ist absurd (Es geht um die Bahn, die ihre Züge bald in China kaufen will)
Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen noch den Bericht über die neuerlichen Enthüllungen im NSA-Skandal. Nun aber - ein letzter Abendgruß und dann ab ins Bett:
Kenianer bietet 50 Kühe für Obamas Tochter
Der Kenianer Felix Kiprono hat sich verliebt - in die 16-jährige Malia Obama, Tochter des US-Präsidenten. Seit 2008 (ich habe für Sie mal kurz nachgerechnet - da war das Mädel 9 Jahre alt) sei er mit Niemandem ausgegangen und habe versprochen, Malia treu zu bleiben, sagt Kiprono.
50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen: Das ist das Angebot, das der Anwalt Barack Obama im Gegenzug für die Hand seiner Tochter Malia machen will.
"Die Menschen könnten denken, ich sei auf das Geld der Familie aus", sagte Kiprono weiter. "Aber das stimmt nicht. Meine Liebe ist echt."
Sein Leben mit Malia stellt er sich "einfach" vor. Er will der Präsidententochter unter anderem beibringen, wie man Kühe melkt und Maisbrei kocht.
G7-Gipfel kostet Steuerzahler 360 Millionen Euro
Am 7./8. Juni findet im oberbayerischen Schloss Elmau der G7 Gipfel statt. Die bayerische Staatsregierung geht davon aus, dass er den deutschen Steuerzahler rund 130 Millionen Euro kosten wird. Der Steuerzahlerbund jedoch glaubt, dass das Gipfeltreffen deutlich teurer wird.
"Nach unseren Berechnungen, die wir jetzt über einen längeren Zeitraum hin durchgeführt haben, sind es etwa 360 Millionen Euro", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler. "Das ist viel mehr, als uns offiziell mitgeteilt wurde."
Eine Grundlage für die höheren Berechnungen sind Personal- und Überstundenkosten für Tausende Polizisten.
Interpol schnappt Mafia-Boss nach 30 Jahren Flucht
Scotti Pasquale - klingt wie eine Mafia-Boss, ist auch einer. Beziehungsweise: war. In Italien wurde der Gangster im Zusammenhang mit 20 Morden zwischen 1980 bis 1983 zu lebenslanger Haft verurteilt. Seit 1986 war der heute 58-Jährige auf der Flucht. Nun wurde er in Brasilien geschnappt.
Pasquale galt früher als rechte Hand des mächtigen neapolitanischen Camorra-Chefs Raffaele Cutolo.
Italien dürfte nun seine Auslieferung beantragen. Italiens Innenminister Angelino Alfano sprach von einem außergewöhnlichen Erfolg.
"Purple Beach" könnte in der Nordsee explodieren
Ich habe es Ihnen bereits mitgeteilt: Rund 30 Kilometer westlich vor Helgoland brennt der Frachter "Purple Beach". Er hat Düngemittel geladen. Das Havariekommando warnt nun: Der Frachter könnte in die Luft gehen.
"Wir haben seeseitig und in der Luft einen Sicherheitsradius von fünf Kilometern um das Schiff eingerichtet", sagte der Leiter des Havariekommandos.
Man könne chemische Reaktionen nicht ausschließen, heißt es. Das bedeutet: Der Frachter kann im schlimmsten Fall explodieren.
"Periscope" funktioniert jetzt auch auf Android
Live-Streaming vom Smartphone: Twitter hat seine vielbeachtete App "Periscope" nun auch für Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android freigegeben. Mit dem Programm können Nutzer Live-Übertragungen von ihren mobilen Geräten aus vornehmen.
Bei der Android-App sind zwei neue Funktionen umgesetzt worden, die Vorteile des Google-Betriebssystems ausspielen.
Zum einen können Nutzer einzeln einstellen, bei welchen Ereignissen sie benachrichtigt werden.
Zum anderen kann man schneller zurück zur Live-Schaltung wechseln, etwa wenn man auf dem Smartphone zwischendurch andere Aufgaben erledigen musste.
Hat Angela Merkel die Öffentlichkeit falsch informiert?
"Es wird ein No-Spy Abkommen geben" - diesen Satz sagte der damalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla im Herbst 2013. Doch nun kommt heraus: Zum damaligen Zeitpunkt gab es seitens der USA nur die Auskunft, ein entsprechendes Abkommen zu prüfen. Eine Zusage gab es nicht.
Das Dokument, aus dem diese brisante Information hervorgeht, lag auch der Bundeskanzlerin vor. Sie wusste demnach Bescheid - wie auch der damalige Außenminister Guido Westerwelle.
Dennoch verkündeten Mitglieder der Regierung mehrfach, dass es ein entsprechendes Abkommen geben werde.
Der Newdesk beschäftigt sich mit der Sache gerade genauer - bald lesen Sie mehr dazu.
Unbekannte stehlen Spenderniere aus ICE
Kurioser Diebstahl in einem Inter-City-Express der Deutschen Bahn: Beim Halt des Zuges im rheinischen Siegburg haben Unbekannte einen Koffer mit einer Spenderniere gestohlen.
Wie die Polizei mitteilte, haben die Diebe am Dienstagnachmittag die Mitarbeiter der Transplantationsgesellschaft abgelenkt, den Koffer genommen und unerkannt den Zug verlassen.
Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich nicht um einen gezielten Diebstahl der Spenderniere gehandelt habe. "Es ist vielmehr zu vermuten, dass die Täter von dem Inhalt überrascht und den Koffer unmittelbar wieder entsorgen werden", hieß es weiter.
Das Spenderorgan war für eine Transplantation in Straßburg vorgesehen.
Obama beklagt "aggressive Haltung Russlands"
US-Präsident Barack Barack Obama hat sich heute mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg getroffen. Gesprochen haben die beiden unter anderem über den Ukraine-Konflikt - und über die Rolle Russlands in der Auseinandersetzung.
Nach dem Treffen sagte Obama, es sei auch die "zunehmend aggressive" Einstellung Moskaus zur Sprache gekommen. Für die Nato führe der Konflikt zu einer "schwierigen und bedeutenden" Zeit.
Obama und Stoltenberg riefen die Konfliktparteien dazu auf, den bereits vor Monaten vereinbarten Waffenstillstand zu respektieren.
Nach wie vor kommt es in der Ostukraine immer wieder zu Kämpfen zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen. In den vergangenen Tagen waren sie rund um die Hafenstadt Mariupol besonders schwer.
68-Jährige überlebt zwei Wochen in Wüste
Es ist eine tragische Geschichte: Ein älteres Ehepaar war am 10.Mai auf dem Weg zu seinem Sohn. Die beiden wollten eine Abkürzung durch ein kalifornisches Wüstengebiet nehmen. Zerklüftetes Gelände, unbewohnt, kein Handyempfang. Der Wagen kam von der Straße ab und blieb abseits im Gebüsch stecken.
Das Paar konnte niemanden informieren - das Telefon funktionierte nicht.
Eine groß angelegte Suche blieb erfolglos, weil das Auto von Büschen und Bäumen verdeckt war und von Hubschraubern aus nicht gesehen werden konnte.
Eine Gruppe von Hobby-Geländefahrern stieß am Sonntag zufällig auf das Auto.
Die 68-jährige Frau war bei Bewusstsein, aber völlig verwirrt. Sie ernährte sich von Kuchenresten und Regenwasser. Der 79 Jahre alte Mann überlebte nicht.
"heute"-Sprecher Heinz Wrobel ist tot
Viele Zuschauer kennen sein Gesicht von fast 30 Jahren "heute"-Nachrichten: Heinz Wrobel ist tot. Er starb nach Angaben des ZDF am Pfingstsonntag im Alter von 85 Jahren. Der gebürtige Berliner war von 1963 bis 1992 Nachrichtensprecher bei "heute".
Seine Karriere begann Wrobel beim Südwestfunk, für den er 16 Jahre lang arbeitete. Mit dem Sendestart arbeitete er dann beim Zweiten in der Abteilung Tagesgeschehen. Chefredakteur Peter Frey würdigte die Arbeit des früheren Nachrichtensprechers: "Heinz Wrobel hat über drei Jahrzehnte wesentlich daran mitgearbeitet, dass die "heute"-Nachrichten ihre hohe Glaubwürdigkeit entwickeln konnten."
Buback-Sohn will wieder vor Gericht
Bis heute ist nicht geklärt, wer bei dem RAF-Attentat 1977 den damaligen Generalbundesanwalt Siegried Buback erschossen hat. Dessen Sohn Michael Buback findet keine Ruhe.
Buback möchte zwei weitere Strafprozesse wegen der Ermordung seines Vaters erzwingen.
Er hat beim Oberlandesgericht Stuttgart ein Verfahren gegen die früheren RAF-Terroristen Siegfried Haag und Roland Mayer angestrengt, obwohl die Ermittlungen gegen beide bereits eingestellt worden waren.
Haag und Mayer galten als Führungsduo der Roten Armee Fraktion. Zum Zeitpunkt des Karlsruher Attentats 1977 saßen sie in Haft. Buback hält ihren Anteil an der Planung des Attentats aber für so gewichtig, dass es seiner Meinung nach zu weiteren Strafverfahren kommen muss.
Löwe klettert auf Baum - aus Angst vor Büffeln
Was sagen Sie denn zu folgendem Zeitgenossen?
Mir fällt nur eines dazu ein: Feigling!
Frachter vor Helgoland steht in Flammen
Alarm in der Nordsee - dort brennt ein Frachter.
Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sind 26 Menschen durch Rauchvergiftungen verletzt worden, einer davon schwer. Bei dem havarierten Frachter handelt es sich um die "Purple Beach" von den Marshall-Inseln. Das Schiff hat Düngemittel geladen, diese sind offenbar in Brand geraten. Der Laderaum soll baldmöglichst geflutet werden.
Schlagzeilen zum Feierabend
Radiomoderator tötet Kaninchen live auf Sendung
In Dänemark hat ein Radiomoderator sein Abendessen - ein Kaninchen - geschlachtet, während er auf Sendung war. Mit einer Luftpumpe. Zweck der Aktion war nach Angaben des Senders, die "Heuchelei" der Dänen beim Tierschutz zu entlarven. Man wolle die Hörer aufklären und zum Nachdenken anregen: Tausende Tiere würden täglich getötet, damit Menschen sie essen könnten.
Moderator Asger Juhl hatte das Kaninchen namens Allan mit mehreren Schlägen mit einer Fahrradpumpe auf den Kopf getötet. Gelitten habe das Tier nicht. Die Technik habe ihm ein erfahrener Tierpfleger im Zoo von Aalborg gezeigt.
Im Studio kam es zu einem Tumult, als Reality-Showstar und Tierrechteaktivistin Linse Kessler versuchte, das Kaninchen zu retten und Juhl mehrmals durch das Studio jagte, bevor sie es verlassen musste.
Das tote Tier habe der Moderator zu Hause zusammen mit seinen sechs und acht Jahre alten Kindern gehäutet, zerlegt und zu einem Schmorgericht zubereitet.
Was halten Sie von der Aktion? Diskutieren Sie auf unserer Facebook-Seite.
Varoufakis will Steuersünder mit Straferlass locken
Das pleitebedrohte Griechenland will Inhaber von Schwarzgeldkonten mit einem Straferlass locken. Zumindest, wenn es nach Finanzminister Varoufakis geht:
Wer sein Schwarzgeld nun noch anmeldet, könnte es retten, betonte Yanis Varoufakis.
Geld von Auslandskonten soll einmalig mit 15 Prozent und von Inlandskonten mit 30 Prozent besteuert werden.
Varoufakis kündigte eine baldige Entscheidung der Regierung an. Zudem gab der Finanzminister weitere Pläne bekannt, um die leeren Staatskassen zu füllen. Möglich sei zum Beispiel eine kleine Gebühr für Abhebungen von Geldautomaten.
Stiftung Warentest warnt vor Kosmetika mit Mineralöl
Man sollte vorsichtig sein mit dem, was man sich direkt auf die Haut schmiert. Die Stiftung Warentest mahnt insbesondere bei Kosmetika wie Vaseline oder Lippenpflegeprodukten zur Vorsicht - diese sind Untersuchungen zufolge unerwartet hoch mit kritischen Stoffen aus Mineralöl belastet.
Vor allem von Lippenpflegestiften, die aromatische Kohlenwasserstoffe aus Mineralöl (MOAH) enthalten, raten die Verbraucherschützer ab.
MOAH stehen im Verdacht, bei langfristiger Nutzung möglicherweise Krebs zu erregen.
Eigentlich sollten auf Mineralöl basierende Kosmetika keine MOAH mehr enthalten. Sie wurden jedoch in allen 25 getesteten Produkten von Gesichtscreme bis Körperöl nachgewiesen.
Die Kollegen aus dem Ratgeber-Ressort liefern Ihnen hier mehr Lesestoff zu diesem Thema.
Nackt in russischer Flagge - Staatsanwalt ermittelt
Zu viel Patriotismus oder zu wenig Unterwäsche? Man weiß es nicht so genau. Die Staatsanwaltschaft in Jekaterinenburg wird es herausfinden, denn die ermittelt gegen die amtierende "Miss Russia". Und zwar deshalb:
Die 21-Jährige Sofia Nikitschuk hatte sich für die Mai-Ausgabe des Hochglanzmagazins "Stolnik" für die Titelseite ablichten lassen - nackt, aber eingehüllt in eine russische Flagge.
Die Behörden in Jekaterinburg ermitteln nun gegen das Model wegen "Entweihung" eines russischen Staatssymbolsn.
Mit dem Foto sollte an den Sieg der Sowjetunion über den Faschismus vor 70 Jahren erinnert werden. "Der Geschmack des Sieges", titelten die Blattmacher.
Nordkorea wirbt um Touristen aus Europa
Wollten Sie schon immer mal eine Diktatur von innen sehen? Nordkorea jedenfalls wirbt derzeit fleißig darum, dass Sie es wollen.
Ein Entsandter der Nationalen Tourismusadministration kümmert sich seit diesem Monat in der nordkoreanischen Botschaft in Berlin darum, die touristischen Angebote des Landes in der EU zu vermarkten.
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz soll es von Juni an regelmäßige Informationen über die Öffnung des Tourismussektors in dem ostasiatischen Land geben.
Im vergangenen Jahr reisten 5500 Europäer nach Nordkorea, etwa jeder vierte davon aus dem deutschsprachigen Raum.
Löw lässt Weltmeister daheim
Die Bundesliga-Saison ist (bis auf die Relegation) durch, aber einige Spiele stehen noch an. Unter anderem auch in der Nationalmannschaft. Am 10. Juni testet sich die DFB-Elf gegen die USA, drei Tage später folgt ein Testspiel gegen Gibraltar.
Bundestrainer Joachim Löw gönnt den Weltmeistern Manuel Neuer, Thomas Müller und Toni Kroos eine Pause. Benedikt Höwedes ist verletzt.
Löw plant mit Länderspiel-Neuling Patrick Herrmann von Borussia Mönchengladbach.
Das komplette Aufgebot und weitere Informationen finden Sie bei den Kollegen vom Sport.
Schichtwechsel
Über den Autor
Mitten in Kreuzberg stand gerade ein Fotograf, die Linse auf den geschäftigen Eingang zur U-Bahn gerichtet. Ich dachte, während ich an ihm vorbeifuhr: Fotograf müsste man sein. Den Moment festhalten, den ganzen Trubel, die Hektik, den Stress einfach vergessen. Dann dachte ich wieder: So ein Quatsch, den Moment festhalten, das geht doch gar nicht. Die beiden Stimmen in mir begannen zu streiten, ich war verwirrt. Es geht aber inzwischen wieder. Die Lösung dieser Frage vertage ich.
Falls Sie, liebe Leser, das mit dem Festhalten mal probieren wollen - nur zu. Sie brauchen keine Angst zu haben, etwas zu verpassen. Bei uns finden Sie auch ganz unsentimental weiterhin alles, was wichtig ist. Kollege Konietzny hat seinen Helm genommen und radelt vorbildlich geschützt in den Feierabend. Hier übernimmt Fabian Maysenhölder bis zum späten Abend.
Gangster-Paar seit fünf Tagen auf der Flucht
Ein verurteilter Straftäter wurde am Donnerstag am Niederrhein nach einem Arztbesuch von einer 22 Jahre alten Komplizin mit vorgehaltener Waffe befreit. Anschließend zerrten sie einen 75-jährigen Mann aus seinem Auto und stahlen den Wagen. Seither ist das Pärchen auf der Flucht.
Die Polizei vermutet, dass sich das Paar noch versteckt hält, da eine groß angelegte Fahndung in der Regel schneller erfolgreich ist.
Der drogensüchtige Mann sollte in einer forensischen Klinik in Bedburg-Hau einen Entzug machen, um anschließend eine Haftstrafe anzutreten.
Tschetscheniens Präsident spielt Hauptrolle in Actionfilm
Zweifelhaftes Filmdebut für Ramsan Kadyrow: Der 39-jährige Präsident der russischen Teilrepublik Tschetschenien kündigte auf seinem Instagram-Account an, demnächst in dem Action-Streifen "Whoever Doesn't Understand Will Get It" die Rolle des Helden zu spielen.
Gleichzeitig spielt Kadyrow ebenfalls die Hauptrolle in einem Dokumentarfilm, der ihn als feudalen Statthalter Putins in Tschetschenien porträtiert.
Kadyrow ist seit 2007 Präsident Tschetscheniens. Ihm werden Korruption, Mord und Folter vorgeworfen.
Lufthansa-Jet muss Transatlantikflug abbrechen
Eine Maschine der Lufthansa hat am Vormittag ihren Flug von Frankfurt nach Atlanta abgebrochen.
Grund war ein Problem mit einem der Triebwerke, wie die Lufthansa mitteilt.
Demnach drehte das Flugzeug mehrere Schleifen über der Pfalz, um Treibstoff abzulassen. Anschließend landete das Flugzeug mit 276 Passagieren wieder in Frankfurt.
52-Jährige stillt 6-jährige Tochter noch
Mit 52 Jahren stillt eine australische Mutter immer noch ihr inzwischen sechsjähriges Kind.
Wie die britische Zeitung "Telegraph" berichtet, kann die 52-jährige Maha Al Musa nichts Falsches daran finden. Demnach stillt sie die Kleine sogar auf dem Spielplatz, wenn diese das wolle.
Auch Tochter Aminah scheint sich wohlzufühlen. Sie gab dem australischen Magazin "Women's Day" Auskunft über den Geschmack der Muttermilch: Sie schmecke "manchmal wie Zuckerstangen."
Hier lesen Sie mehr dazu.
BKA-Chef wird beim "Tatort" nervös
Wenn BKA-Chef Holger Münch den "Tatort" schaut, kann er dabei nicht so richtig entspannen.
"Wenn ich mir einen 'Tatort' ansehe, werde ich eher nervös", sagte Münch. "Da denke ich häufig: So kann man das doch nicht machen. Wie zum Teil Vernehmungen geführt werden - das ist unprofessionell und rechtlich haarsträubend."
Münch schaut sich daher lieber etwas anderes im Fernsehen an.
Gefängnis lässt versehentlich falschen Häftling frei
Möglicherweise werden bei den indonesischen Behörden demnächst einige Posten neu besetzt. In einem Gefängnis auf der Insel Bali ist den Beamten ein eklatanter Fehler unterlaufen.
Versehentlich wurde dort aufgrund einer Namensverwechslung ein falscher Häftling entlassen. Der verurteilte Drogenhändler ließ sich die Chance nicht nehmen und verschwand.
In Indonesien wird Drogenhandel drakonisch bestraft. Erst vor wenigen Wochen wurden dort acht Ausländer hingerichtet.
Schlagzeilen zur Mittagspause
32 Menschen sterben bei Taliban-Angriff
Bei Angriffen der Taliban in der südafghanische Provinz Helmand sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter 19 Polizisten und sieben Soldaten.
Dutzende Aufständische hatten Kontrollstellen der Sicherheitskräfte angegriffen.
Auch in Ostafghanistan gab es Tote bei Kämpfen: Drei Extremisten griffen ein Gerichtsgebäude an. Sie und zwei Polizisten kamen ums Leben.
Beatbox, gute Laune und eine alte Dame mit Hund
Bei dieser Schlagzeile denken Sie sich zu Recht: Was soll denn der Quatsch? Nun, ich wollte damit kurz umreißen, was sich kürzlich in der Innenstadt von Brüssel zugetragen hat. Bei Sonnenschein traf dort eine alte Dame mit Hund auf einen Beatboxer. Der Rest ist gute Laune. Doch sehen Sie selbst:
Khedira zum Medizincheck in Turin
Weltmeister Sami Khedira hat sich nach italienischen Medienangaben für Champions-League-Finalist Juventus Turin und damit gegen den Bundesligisten Schalke 04 entschieden.
Die Gazzetta dello Sport berichtete, Khedira werde am Mittwoch zum Medizincheck in Turin erwartet.
Seit Monaten buhlt Schalke um Khedira. Der bestätigte am Wochenende, Real Madrid im Sommer zu verlassen.
Kontrollen an deutschen Grenzen wieder möglich
An den deutschen Grenzen sind seit heute und bis zum 15. Juni wieder Kontrollen möglich. Der Grund ist der bevorstehende G7-Gipfel in Elmau in Oberbayern.
Mit den Kontrollen soll verhindert werden, dass potenzielle Gewalttäter nach Deutschland einreisen.
Es geht dabei um die Grenzen zu Österreich, aber auch zu Tschechien. Die Kontrollen sollen nicht durchgängig stattfinden, sondern flexibel.
In Japan wird die Butter knapp
Japans Bevölkerung schrumpft. Deswegen fahren dort die Milchbauern seit Jahren die Produktion herunter - weil die Abnehmer fehlen. Außerdem ist das Viehfutter teuer. Und deswegen wiederum werden Molkereiprodukte knapp.
Derzeit fehlt Butter in Japan, 7000 Tonnen, warnte der Molkereiverband.
Im Moment werden pro Kunde und Geschäft nur ein Paket Butter ausgegeben.
Dschihadisten töten 25 Polizisten
In Kenia haben Kämpfer der islamistischen Al-Schabaab-Miliz 25 Polizisten getötet.
Im Osten des Landes haben die Extremisten die Sicherheitskräfte in einen Hinterhalt gelockt.
Weitere Polizisten seien durch eine deponierte Landmine getötet worden, so die Polizei.
Gregor Gysi erklärt Cannabis-Legalisierung
Man muss dem Mann eines lassen: reden kann er - auch bei Facebook zeigt er sich wortgewandt. Dort fragte ein offensichtlich besorgter User nun Gregor Gysi, ob Kinder und Jugendliche nach einer Legalisierung der Droge nicht viel leichter in deren Besitz kommen könnten. Gysis Antwort ist definitiv lesenswert.
Weltklasse-Armdrücker passt in keinen Anzug
Matthias Schlitte aus Börde (Sachsen-Anhalt) ist 27 Jahre alt, Vizeweltmeister im Armdrücken und trägt den Spitznamen "Hellboy". Nun, jetzt könnte man sagen, der Mann hat einiges erreicht. Doch Schlitte hat ein Problem.
Will er einmal fein ausgehen, fehlt der Anzug. Der Grund: Sein Kampfarm ist in etwa so dick wie ein kräftiger Oberschenkel, der andere Arm hingegen völlig normal.
"Ich kriege keine Sakkos von der Stange", sagte Schlitte, der beim VfL Wolfsburg trainiert.
Australien will "Tampon-Steuer" überdenken
Australien will seine umstrittene "Tampon-Steuer" überdenken. Eine Online-Petition dagegen konnte bereits rund 100.000 Unterschriften gewinnen.
Die Abgabe war 2000 eingeführt worden. Kondome, Sonnenschutzcreme und Nahrungsmittel sind davon ausgenommen, Tampons nicht.
Die Studentin Subeta Vimalarajah hatte die Onlinepetition unter dem Motto "Stoppt die Besteuerung meiner Periode!" gestartet. Es handle sich "nicht nur um eine sexistische, sondern um eine zutiefst unfaire Steuer".
Schlagzeilen am Morgen
Kim Jong Un bezeichnet Raketentest als "Wunder"
Hat Nordkorea U-Boot-Raketen? Kürzlich veröffentlichte Fotos der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA sollen das belegen - sie zeigen den Machthaber des Landes und im Hintergrund eine aus dem Wasser startende Rakete.
Kim Jong Un hat den Test als "Wunder" bezeichnet. Kim habe Forscher und Techniker empfangen, die an der Entwicklung mitgewirkt hätten, berichtete KCNA. Diese hätten ein "Wunder, das die Augen öffnet", geschaffen.
Experten gehen davon aus, dass Bilder davon manipuliert wurden und das Geschoss eher von einer Plattform unter Wasser abgeschossen wurde.
IS: Deutsche Brüder sterben im Irak für Dschihad
Sind im Irak zwei Brüder aus dem nordrhein-westfälischen Castrop-Rauxel bei Selbstmordattentaten ums Leben gekommen? Das Propagandamagazin "Dabiq" berichtet, die beiden 25-jährigen Männer hätten bereits im April bzw. noch früher ihr Leben für die Terrormiliz gelassen.
Dabei soll einer der beiden mit sieben Tonnen Sprengstoff ein Selbstmordattentat auf einen Armeestützpunkt verübt und viele Menschen mit in den Tod gerissen haben.
Nach Angaben von "Dabiq" dienten beide zuvor bei der Bundeswehr.
Die "Ruhr Nachrichten" berichten, zahlreiche Quellen hätten die Identität der beiden Deutschen bestätigt.
Deutsche Bahn will ganze Züge in China kaufen
Die Deutsche Bahn will bald Ersatzteile und sogar ganze Züge in China kaufen. Dazu will das Unternehmen bereits diesen Herbst ein Einkaufsbüro in Peking eröffnen.
"In drei bis fünf Jahren kann Asien und speziell China eine Schlüsselfunktion im Einkauf von Zügen und Ersatzteilen für die Deutsche Bahn erlangen", sagte Bahn-Vorstand Heike Hanagarth der "FAZ".
Dem bisherigen "Hauslieferanten" Siemens wolle das Unternehmen so zeigen, dass es sich mit internationalen Wettbewerbern beschäftigt.
"Die Zeiten, in denen China und Qualität ein Gegensatz waren, sind vorbei", sagte Hanagarth.
Hier lesen Sie mehr dazu.
Leipzig feiert 1000. Geburtstag
Die Stadt Leipzig begeht dieser Tage einen stolzen, runden Geburtstag. Vor 1000 Jahren wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt, ein respektables Alter.
Der Bischof Thietmar von Merseburg erwähnte im Jahre 1015 in seiner Chronik erstmals den Ort (mehr Geschichte bekommen Sie über diesen Link).
Sollten Sie in den kommenden Tagen mal in der Stadt sein, könnte sich ein Besuch der Feierlichkeiten lohnen.
Vulkan Wolf spuckt Lava
Auf den Galapagos-Inseln ist der 1707 Meter hohe Vulkan Wolf ausgebrochen.
Die Tierwelt des Insel-Archipels ist durch den Ausbruch nach Auskunft der Nationalparkverwaltung nicht gefährdet - ebensowenig wie Menschen.
Zuletzt war Wolf 1982 ausgebrochen. Mehr dazu hier.
Waldbrandgefahr in Deutschland steigt
Allmählich löst der Sommer den Frühling ab und in vielen Orten Deutschlands ist seit Wochen fast ununterbrochen schönes Wetter. Die Sache hat jedoch einen Haken: Mit der andauernden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr derzeit in Deutschland.
Besonders betroffen ist Brandenburg mit seinen ausgedehnten Kiefernwäldern und leichten Sandböden, warnt der Waldbrandschutz-Beauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel.
"Meist löst fahrlässige Brandstiftung das Feuer aus", sagt Engel. Klassisches Fehlverhalten ist etwa, Zigarettenkippen in den Wald zu werfen oder in Waldnähe zu grillen.
Das wird heute wichtig
[kein Linktext vorhanden]Guten Morgen, liebe Leser! Vom bereits sonnengefluteten Alexanderplatz in Berlin meldet sich Benjamin Konietzny zum Dienst. Ich werde Sie hier bis heute Mittag mit Nachrichten versorgen. Haben Sie Anregungen, Kritik oder sonstige Anliegen? Dann schreiben Sie mir doch einfach bei Twitter!
Im Kalender sind heute folgende Termine dick unterstrichen:
Auf Schloss Elmau treffen sich in Kürze die Regierungschefs der G7-Staaten. Wie die Polizei sich um deren Sicherheit kümmern will, erklärt sie heute auf einer Pressekonferenz in München.
E-Zigaretten werden immer beliebter. Heute will sich die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen zu den Gefahren des Dampfens äußern.
In Detmold wird heute ein Urteil im Verfahren gegen zwei Männer (25 und 29 Jahre alt) erwartet, die im Oktober Feuer an einer Moschee gelegt haben, um die Übergriffe des IS zu rächen.
In St. Pölten in Österreich wiederum beginnt der Prozess gegen einen mutmaßlichen 14-jährigen (!) IS-Unterstützer, der offenbar im Begriff war, eine Bombe zu bauen.
Schlagzeilen aus der Nacht