Donnerstag, 31. März 2016Der Tag

Heute mit Christian Herrmann und Benjamin Konietzny
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 31. März 2016

Liebe Leser, der Monat März ist fast vorüber und der Frühling steht vor der Tür. Am Wochenende soll es in Teilen Deutschlands um die 20 Grad werden. Hier wird es allmählich ruhig und die Nachtschicht übernimmt den Dienst. Auch ich verabschiede mich. Hier können Sie noch einmal nachlesen, was die Leser auf n-tv.de heute besonders oft geklickt haben:

Damit verabschiede ich mich und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:10 Uhr

Erdogan weist Kritik an Umgang mit Presse zurück

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Erdogan während seiner Rede im Brookings-Institute in Washington.

(Foto: REUTERS)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in den USA Vorwürfe zurückgewiesen, Journalisten würden in seinem Land unter Druck gesetzt.

  • "In den türkischen Gefängnissen sitzen keine Journalisten, die aufgrund ihres Berufes oder dem Recht auf Meinungsfreiheit verurteilt wurden", sagte er bei einem Auftritt im Brookings-Institut in Washington. Sie säßen im Gefängnis, weil sie Mitglieder einer terroristischen Vereinigung seien. 
  • Vor dem Brookings-Institut versammelten sich Demonstranten. Es soll zudem zu Rangeleien zwischen türkischen Sicherheitskräften und Journalisten gekommen sein. Erdogan erwähnte die Proteste in seiner Rede: "Ich habe gesehen, dass Leute draußen auf der Straße geschrien haben. Sie haben geschrien, aber sie wissen nicht, was wirklich in der Türkei passiert."
21:46 Uhr

Flughäfen sollen besser mit Geheimdiensten kooperieren

Eineinhalb Wochen nach den Selbstmordanschlägen auf dem Brüsseler Flughafen fordern EU-Sicherheitsexperten einen besseren Informationsaustausch der Behörden.

  • Um ähnliche Attentate zu verhindern, müssten sich Polizei und Geheimdienste enger mit den Verkehrsbehörden und Flughafenbetreibern abstimmen, lautete EU-Diplomaten zufolge eine zentrale Forderung auf einem Krisentreffen in Amsterdam.
  • Die Fachleute hätten insbesondere die Sicherheitsmaßnahmen in den Airport-Bereichen diskutiert, die ohne Sicherheitschecks zugänglich sind. Behördenvertreter warnen davor, solche "verwundbaren" Bereiche nur zu verschieben, indem die Kontrollen bereits vor den Flughafeneingängen gemacht werden. Dies würde demnach dazu führen, dass sich dann dort Menschenschlangen bilden, in die sich Attentäter mischen könnten.
21:20 Uhr

Bahn bestätigt Sperrung von ICE-Strecke Hannover-Kassel

Die Deutsche Bahn hat die Sperrung der ICE-Strecke zwischen Hannover und Kassel zwischen dem 23. April und dem 8. Mai bestätigt.

  • Auf verschiedenen Abschnitten müsse der Schotter erneuert werden, teilte die Bahn mit. Die Auswirkungen für die Kunden sollten so gering wie möglich gehalten werden.
  • Im Fernverkehr würden während der zweiwöchigen Sperrung über 90 Prozent der planmäßigen Kapazitäten angeboten. Auch der Messehalt in Hannover werde weiter bedient. Allerdings werde es wegen der notwendigen Umleitungen zu längeren Fahrzeiten von bis zu einer Stunde kommen. Auch könnten nicht alle Bahnhöfe bedient werden.
20:53 Uhr

Übergriffe in Hamburg: Ermittlungsgruppe aufgelöst

Drei Monate nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht hat die Hamburger Polizei ihre Sonder-Ermittlungsgruppe aufgelöst.

  • "Die meisten Spuren sind abgearbeitet", sagte ein Polizeisprecher. Die Sonderkommission bearbeitete demnach 243 Strafanzeigen von 403 betroffenen Frauen und ermittelte 21 Tatverdächtige. Fünf von ihnen sitzen in Untersuchungshaft.
  • Gegen einen 29-jährigen Afghanen, der als erster Tatverdächtiger am 21. Januar verhaftet worden war, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage wegen sexueller Nötigung erhoben, wie eine Sprecherin mitteilte.
  • Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft sind unter den 21 Tatverdächtigen sieben Afghanen, je drei Algerier, Syrer und Iraner, zwei Marokkaner sowie je ein Tunesier, Chilene und ein Mann aus dem früheren Jugoslawien. Die Ermittlungen werden nun unter Federführung der Abteilung für Sexualdelikte im Landeskriminalamt fortgesetzt.
20:48 Uhr

Krankenschwester in Italien soll 13 Patienten getötet haben

Die italienische Polizei hat nach eigenen Angaben eine 56-jährige Krankenschwester unter dem Verdacht festgenommen, 13 ihrer Patienten ermordet zu haben.

  • Die Frau soll ihren zwischen 61 und 88 Jahre alten Opfern das gerinnungshemmende Mittel Heparin in hohen Dosen verabreicht haben, sie starben an multiplen inneren Blutungen. Ihre Taten beging die Frau demnach zwischen 2014 und 2015.
  • Wie die Polizei auf einer Pressekonferenz mitteilte, lagen alle Patienten auf der Intensivstation eines Krankenhauses der toskanischen Hafenstadt Piombino. Sie waren schwer-, aber nicht todkrank. Die 56-Jährige verabreichte ihnen demnach oftmals das Zehnfache der angeordneten Dosierung, teilweise gab sie ihnen Heparin auch ohne Verschreibung.
  • Laut Ermittlern ist die Frau verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie soll unter Depressionen leiden.
20:20 Uhr

Erdogans Leibwächter attackieren Journalisten in Washington

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Türkische Sicherheitskräfte gehen gegen Demonstranten vor. Das ist nicht weiter ungewöhnlich - die Tatsache, dass sich die Szenen in Washington abspielten allerdings schon.

(Foto: REUTERS)

Vor einer Rede des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Washington ist es zu chaotischen Szenen zwischen Sicherheitskräften und Journalisten gekommen. Reporter vor Ort berichteten von hässlichen Szenen vor dem Brookings-Institut, wo Erdogan später sprach. Dort hatten sich auch mehrere Demonstranten versammelt.

  • Ein Journalist sei von türkischen Sicherheitskräften abgeführt worden, ein anderer sei getreten worden, schrieb der Reporter Yochi Dreazen im Kurznachrichtendienst Twitter. Einem Kameramann hätten sie verboten, Filmaufnahmen zu machen.
  • Der "National Press Club", eine Vereinigung von Journalisten in Washington, zeigte sich alarmiert. "Der türkische Präsident und sein Sicherheitspersonal sind Gäste in den USA", erklärte Präsident Thomas Burr. Sie hätten kein Recht, gegen Journalisten oder Demonstranten vorzugehen.

 

20:06 Uhr

Raumtransporter zur ISS aufgebrochen

Nachschub für die Astronauten auf der Raumstation ISS: Ein Raumtransporter mit mehr als 2,5 Tonnen ist zu dem Außenposten aufgebrochen.

  • Die Besatzung der ISS freut sich unter anderem auf frische Früchte, darunter Äpfel, Orangen und Grapefruit, wie die Agentur Tass meldete. Zudem gehören Treibstoff, Atemluft und Ausrüstungsgeräte zur Ladung. 
  • Der Frachter vom Typ Progress soll planmäßig nach gut zwei Tagen Flugzeit an diesem Samstag den Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde erreichen.
  • Derzeit arbeiten auf der ISS drei russische Kosmonauten, zwei US-Astronauten und ein britischer Raumfahrer.
19:39 Uhr

Auch Großbritannien lehnt Assads Vorschlag ab

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Philip Hammond

(Foto: REUTERS)

Der Vorschlag des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zur Bildung einer Regierung mit Vertretern der Opposition stößt bei der britischen Regierung auf Ablehnung.

  • Dies sei keine Lösung für den Syrien-Konflikt, sagte der britische Außenminister Philip Hammond. "Baschar al-Assad spricht von einer Einheitsregierung und meint damit, dass er ein oder zwei handverlesenen regime-freundlichen Vertretern der Opposition wenig bedeutende Posten in der Regierung gibt", sagte Hammond.
  • "Das reicht nicht aus." Nötig sei vielmehr eine Übergangsregierung in Syrien. Es müsse einen "Richtungswechsel" geben. Eine neue Regierung dürfe nicht von Assad geführt werden. Auch die US-Regierung lehnt eine Beteiligung Assads an einer Übergangsregierung strikt ab.
  • Assad hatte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA ein Modell für eine neue Regierung vorgeschlagen, der Vertreter der Opposition, unabhängiger Kräfte und derjenigen, die loyal zur bisherigen Führung stünden, angehören sollten.
19:15 Uhr

Weniger Skifahrer auf Österreichs Pisten gestorben

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(Foto: imago/Westend61)

 

Auf Österreichs Bergen sind in diesem schneearmen Winter deutlich weniger Menschen durch Lawinen und Unfälle gestorben.

  • In der Saison 2015/16 habe sich die Zahl der Lawinentoten auf 13 praktisch halbiert, teilte das Kuratorium für Alpine Sicherheit in Innsbruck mit.
  • Auch durch Unfälle auf der Piste starben weniger Sportler. Die Zahl sank von 34 auf 29 Personen in dieser Saison.
  • Ein Rückgang wurde österreichweit auch bei den tödlich Verunglückten im alpinen Raum verzeichnet. Wurden in der Saison des Vorjahres noch 130 Todesopfer gezählt, lag die Zahl diesmal bei 102 Sportlern. Die häufigste Todesursache auf der Skipiste ist mit knapp der Hälfte aller Fälle ein Herz-Kreislauf-Versagen.
18:51 Uhr

18-Jähriger will 70 Kilometer laufen - aus Liebe

An die unendliche, alles überwindende Kraft der Liebe hat sich ein 18 Jahre junger Romancier aus Leinefelde in Thüringen verlassen und hat in der vergangenen Nacht beschlossen, seine Freundin im über 70 Kilometer entfernten Wernigerode zu besuchen - zu Fuß.

  • Er verirrte sich leider, wurde von der Polizei gerettet und mit einer Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht.
  • Der junge Mann habe sich in der Nacht auf den Weg gemacht und die Orientierung verloren, teilte die Polizei mit. Um den Weg abzukürzen, sei er querfeldein gelaufen und habe sich verirrt. Nach 1 Uhr bat er über Notruf die Polizei um Hilfe, die sein Handy ortete.
  • Mehrere Streifenwagen waren im Einsatz. Auch ein Polizeihubschrauber war im Anflug, als eine Streife den 18-Jährigen unterkühlt bei Wipperdorf (Kreis Nordhausen) fand.

Und hier die Musik zur Nachricht:

 

18:37 Uhr

Flughafen Brüssel will Betrieb Samstag wieder aufnehmen

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(Foto: imago/Belga)

Der bei Terroranschlägen beschädigte Flughafen von Brüssel ist "technisch bereit" für eine teilweise Wiederaufnahme des Flugbetriebs. Frühestens am Samstag werde es die ersten kommerziellen Flüge geben, teilte Brussels Airport mit. Die Detonationen im Flughafen verursachten schwere Schäden in der Halle mit den Check-In-Schaltern, die weit vor den Sicherheitsschleusen stehen. Brussels Airport will nun mit einer provisorischen Infrastruktur 800 Passagiere pro Stunde abfertigen - ein Fünftel der normalen Kapazität.

18:11 Uhr

Haftstrafe: Esoteriker-Paar misshandelte kranken Sohn

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Der "Guru aus Lonnerstadt" und seine Lebensgefährtin.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine wegen Misshandlung ihres kranken Sohns verurteilte Esoterikerin aus Bayern ist nun im Gefängnis. Die Frau und ihr Lebensgefährte, der als "Guru von Lonnerstadt" bekannt geworden war, hatten mehrfach Anträge auf Haftaufschub wegen Krankheit gestellt.

  • Laut einer Stellungnahme der Justizvollzugsanstalt sei die 50-Jährige jedoch haftfähig, sagte eine Sprecherin der Nürnberger Staatsanwaltschaft. Die Polizei habe die Frau abgeholt und ins Gefängnis gebracht.
  • Das Landgericht Nürnberg-Fürth hatte den selbst ernannten Guru und seine Lebensgefährtin Mitte 2014 wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt.
  • Das Gericht war überzeugt, dass die beiden dem damals zwölfjährigen Sohn der Frau lebenswichtige Medikamente vorenthalten hatten und nicht mehr mit ihm zum Arzt gegangen waren. Stattdessen sollten Fasten und Meditation das an Mukoviszidose leidende Kind heilen.
17:53 Uhr

Ex-Frau von IS-Chef will in Europa "in Freiheit leben"

Eine der Ex-Frauen von IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi will sich mit ihrer Tochter eine neue Existenz in Europa aufbauen.

  • "Ich will in einem europäischen Land leben, nicht in einem arabischen", sagte Sadscha al-Dulaimi in einem Interview. Sie werde zu Unrecht als "Terroristin" gebrandmarkt.
  • "Ich möchte in Freiheit leben", sagte die 28-Jährige der schwedischen Zeitung "Expressen" in einem im Libanon gefilmten Gespräch. Al-Dulaimi wurde vor einigen Monaten aus einem libanesischen Gefängnis entlassen, in dem sie seit 2014 wegen des Verdachts der Unterstützung extremistischer Organisationen saß.
  • Al-Dulaimi stammt aus der irakischen Oberschicht und war nach eigenen Angaben mit einem Leibwächter von Machthaber Saddam Hussein verheiratet. Nach dem Tod ihres Ehemannes habe sie 2008 al-Bagdadi geheiratet, der damals für Al-Kaida im Irak kämpfte.
17:41 Uhr

Architektin Zaha Hadid gestorben

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(Foto: AP)

Die irakisch-britische Stararchitektin Zaha Hadid ist tot. Sie starb im Alter von 65 Jahren an einem Herzinfarkt in Miami, wie ihr Architektenbüro in London bestätigte.

Hadid galt als eine der bedeutendsten zeitgenössischen Architektinnen und sie war die erste Frau, die die bedeutendste Ehrung in der Architektur, der Pritzker-Architekturpreis, verliehen wurde. Deutsche Gebäude aus ihrer Feder sind das Phaeno-Museum in Wolfsburg, das Zentralgebäude des BMW-Werks in Leipzig und die Messehalle 3A der Nürnberg Messe.

17:14 Uhr

Bank: EZB könnte allen Bürgern 1300 Euro überweisen

Wie können Zentralbanken eine anhaltende Mini-Inflation bekämpfen? Ein Mittel (das Ihnen gefallen dürfte) hat jetzt die schwedische Nordea-Bank ins Gespräch gebracht:

  • Die EZB könnte nach Einschätzung der Bank jedem Einwohner des Euro-Raums direkt 1300 Euro überweisen.
  • Für die Europäische Zentralbank (EZB) würde dies Verluste von 444 Milliarden Euro bedeuten, was sie verkraften könne, teilte das schwedische Bankhaus unter Berufung auf eigene Berechnungen mit.
  • Die EZB-Führung schließt derzeit aber aus, über solche direkten Geldgeschenke - auch "Helikoptergeld" genannt - die Inflation anzuheizen. "Helikoptergeld ist aktuell kein Bestandteil der Diskussion im EZB-Rat", sagte Zentralbank-Direktor Benoit Coeure.
16:57 Uhr

Heftige Explosion erschüttert Stadt in Südosttürkei

Bei einem Anschlag auf Sicherheitskräfte in der Kurdenmetropole Diyarbakir sind vier Polizisten getötet worden. Der Sprengsatz sei in der Nähe des Busbahnhofs explodiert, als ein Polizeibus vorbeigefahren sei, berichtete der Sender CNN Türk. Mindestens zehn Menschen seien verletzt worden, unter ihnen auch Zivilisten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:42 Uhr

Tödlicher Angriff: Asylbewerber muss lange in Haft

Ein Asylbewerber muss eine tödliche Messerattacke auf einen anderen mit neun Jahren büßen.

  • Das Essener Schwurgericht hat den Angeklagten wegen Totschlags verurteilt. Die Richter gehen davon aus, dass es unmittelbar vor der Bluttat in Gelsenkirchen zu einem heftigen Streit zwischen den Männern gekommen ist. Die Gründe für die Auseinandersetzung blieben jedoch unklar.
  • Auch den Umstand, dass bei der Obduktion der Leiche im Magen des Opfers zwei Fünfzig-Euro-Scheine gefunden wurden, konnte das Gericht nicht aufklären. Der Angeklagte selbst hatte behauptet, das spätere Opfer habe ihn an jenem Tag im Juli 2015 schwer beleidigt.
16:27 Uhr

Ex-Frau spricht über Ehe mit Flugzeugentführer

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Die Geiselnahme der Air-Egypt-Maschine konnte unblutig beendet werden.

(Foto: REUTERS)

Die zyprische Ex-Frau des ägyptischen Flugzeugentführers Seif al-Din Mohamed Mostafa ist dem Eindruck entgegengetreten, es habe sich um eine romantische Tat gehandelt. Die fünf Ehejahre mit dem 58-Jährigen seien die Hölle gewesen, sagte Marina Paraschou der Tageszeitung "Phileleftheros".

  • "Die meisten Medien haben ein romantisches Bild gezeichnet von einem Mann, der zu seiner Frau zurückkommen will", sagte Paraschou. Dies sei aber "weit entfernt von der Wahrheit".
  • Sie habe Mostafa als 18-Jährige auf Zypern kennengelernt, damals sei er 26 Jahre alt gewesen, berichtete Parachou. Von Anfang an sei er gewalttätig gewesen und habe sie und die drei Kinder misshandelt. Er habe nicht arbeiten wollen und Drogen genommen. Nach der Trennung sei er völlig gefühlskalt gewesen, selbst, als eines ihrer drei gemeinsamen Kinder bei einem Unfall ums Leben gekommen sei.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

16:16 Uhr

Russland enttarnt ukrainischen Agenten

Russland hat einen ukrainischen und angeblich vom US-Geheimdienst CIA ausgebildeten Agenten enttarnt.

  • Der Oberstleutnant des ukrainischen Geheimdienstes SBU wollte Moskau zum Schein seine Dienste als Doppelagent anbieten, wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB der Agentur Interfax zufolge mitteilte.
  • Der Mann sei zum Privatbesuch nach Russland eingereist, obwohl der ukrainische Geheimdienst seinen Mitarbeitern solche Reisen verbiete.
  • SBU-Chef Wassili Grizak bestätigte in Kiew der Agentur Unian die Festnahme eines Mitarbeiters. Der Mann sei ohne Erlaubnis in das Nachbarland gereist. Russland will den Ukrainer nun in seine Heimat abschieben.
16:06 Uhr

McDonalds will 1500 Restaurants in Asien eröffnen

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McDonald's will binnen fünf Jahren rund 1500 neue Filialen in China, Hongkong und Südkorea eröffnen. Die Fokussierung auf die schnell wachsenden Märkte solle den Umsatz kräftig antreiben, teilte das weltgrößte Unternehmen der Branche mit. Der Konzern betreibt dort bereits 2800 Restaurants. In den drei Ländern - und einigen wenigen anderen, ebenfalls rasant wachsenden Märkten - wurde 2015 bereits ein Viertel des gesamten Umsatzes erwirtschaftet.

15:42 Uhr

Assad bereit für Neuwahlen

Der syrische Staatschef Baschar al-Assad hat sich zu vorgezogenen Präsidentenwahlen bereiterklärt.

  • Entscheidend sei, ob das Volk Neuwahlen wolle, sagte Assad der russischen Agentur Ria Nowosti. "Wenn es diesen Willen gibt, ist das für mich kein Problem", fügte er in dem Interview hinzu.
  • An der Wahl sollten alle Syrer teilnehmen, auch jene im Ausland. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR sind nach fünf Jahren Bürgerkrieg mehr als 4,8 Millionen syrische Flüchtlinge registriert.
  • Die syrische Opposition und der Westen schließen eine Zukunft Syriens unter der Herrschaft Assads aus. Der Machthaber hatte am 16. Juli 2014 seine dritte siebenjährige Amtszeit angetreten.
15:23 Uhr

Wer braucht noch einen Nachschlag Erdogan-Witze?

Gestern haben wir an dieser Stelle die wirklich gelungenen bildlichen Ausführungen der Profi-Scherzkekse von "Snickers für Linkshänder" zum Satire-Streit mit dem türkischen Präsidenten Beschwerdogan präsentiert. Heute wird noch einmal nachgelegt. Noch einmal diebisch kichern, dann ist das Thema auch wirklich vom Tisch. Großes Ehrenwort!

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Profitiert von dem ganzen Trubel hat vor allem einer: das NDR-Satiremagazin "Extra 3". Wie der NDR mitteilte, verfolgten bundesweit 880.000 Zuschauer die Sendung am Mittwochabend zu später Stunde um 22.50 Uhr im NDR Fernsehen. Dies entspreche einem Marktanteil von 4,5 Prozent - ein neuer Rekord für die Kollegen von "Extra 3".

15:13 Uhr

Verena Pooths Ex-Bodyguard wegen Totschlags verurteilt

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Der Angeklagte vor Gericht

(Foto: dpa)

Ein früherer Fahrer und Bodyguard von Entertainerin Verona Pooth ist in Düsseldorf wegen Totschlags zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.

  • Der 39 Jahre alte Personenschützer hatte im Prozess vor dem Landgericht gestanden, seine Ehefrau im August 2015 nach einem Streit getötet zu haben.
  • Er habe die elf Jahre ältere Frau mit einem Schlafmittel betäubt und dann mit Kabelbindern erdrosselt. Die Idee dazu sei ihm im Drogenrausch spontan gekommen, hatte der Angeklagte gesagt.

Mehr erfahren Sie hier.

14:47 Uhr

Zoll entdeckt millionenschweren "Koks-Bagger"

Einen "Koks-Bagger", also keine Maschine zum Koks baggern, sondern einen Bagger, in dem Koks versteckt wurde, haben Zollbeamte im Hamburger Hafen entdeckt.

  • Das sehr reine Rauschgift hätte in gestreckter Form einen Straßenverkaufswert von rund 5,5 Millionen Euro gehabt, wie das Hauptzollamt Hamburg-Hafen mitteilte. Der Bagger, der weiter nach Antwerpen gebracht werden sollte, sei zusammen mit 48 weiteren Baufahrzeugen auf einem Frachter transportiert worden.
  • Erst am Mittwoch hatte das Zollfahndungsamt Hannover den Fund von 90 Kilogramm Kokain in Straßenbaumaschinen gemeldet. Diese waren am 23. März auf einem Frachtschiff in Emden durchsucht worden. Außerdem hatten Zöllner am 26. Februar ein Schiff mit Baumaschinen aus Brasilien kontrolliert, das auf dem Weg nach Hamburg war - sie fanden insgesamt 116 Kilo Kokain im Straßenverkaufswert von 21 Millionen Euro.
  • Die Beamten gehen davon aus, dass zwischen den Fällen ein Zusammenhang besteht, wie es vom Hauptzollamt Hamburg-Hafen hieß.
14:27 Uhr

Flughafen Göteborg nach Bombendrohung geräumt

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Der Flughafen Göteborg-Landvetter

(Foto: Wikimedia Commons / Kontrastfoto)

Bombendrohung in Göteborg: Der Inlandsterminal des Flughafens im schwedischen Göteborg ist geräumt worden. Wie ein Polizeisprecher dem schwedischen Fernsehen SVT sagte, untersuchten Einsatzkräfte eine verdächtige Plastiktüte. Am Vormittag sei eine anonyme Drohung eingegangen. Daraufhin habe man das Personal verstärkt und zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Der Flugverkehr war zunächst nicht beeinträchtigt. Der Flughafen Göteborg-Landvetter ist nach Stockholm-Arlanda der zweitgrößte in Schweden.

14:20 Uhr

26-Jähriger soll Waffen im Internet verkauft haben

Das Bundeskriminalamt und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) ermitteln gegen einen 26-Jährigen aus Hannover wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

  • Er soll im sogenannten Darknet funktionsfähige Waffen ge- und verkauft haben, wie die Ermittler mitteilten. 
  • Der Mann sei am vergangenen Donnerstag in der niedersächsischen Landeshauptstadt festgenommen worden, weil es Hinweise auf die Vorbereitung eines Raubes gegeben habe.
  • Bei Durchsuchungen stellten Beamte des BKA eine funktionsfähige Schusswaffe mit Schalldämpfer, verschiedene Gesichtsmasken, gestohlene Autokennzeichen sowie Spezialwerkzeuge für Einbrüche sicher. Außerdem wurden Rohlinge für Kredit- und andere Zahlungskarten aufgefunden.
14:06 Uhr

Geier verursacht tödlichen Flugzeugabsturz

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An Bord der Cessna saßen drei junge Spanier (Archivbild).

Ein Vogelschlag ist eine der größten Gefahren für Flugzeuge. Der tragische Beweis wurde möglicherweise gerade in Spanien erbracht. Die Polizei vermutet, dass ein Geier für den Absturz einer Cessna vom Typ 172 in der Nähe von Madrid mit drei Toten verantwortlich ist. Das Kleinflugzeug soll nach dem Zusammenstoß unkontrolliert zu Boden gegangen sein. An einer der beiden Tragflächen entdeckten die Ermittler später Reste eines großen Raubvogels. An Bord des Flugzeugs saßen drei junge Spanier im Alter von 22 bis 27 Jahren.

13:30 Uhr

Plastiktüten-Gebühr verzögert sich

Es gibt einen Rückschlag für den Umweltschutz. Die Pläne des Einzelhandels verzögern sich, morgen eine Gebühr für Plastiktüten einzuführen. Die Hoffnungen auf die entsprechende Vereinbarung hätten sich nicht erfüllt, teilte das Bundesumweltministerium mit. Es müssten noch letzte offene Punkte geklärt werden. Mit einem Ergebnis rechnet das Ministerium im Laufe des Aprils.

Die geplante Selbstverpflichtung des Einzelhandels sah bislang wie folgt aus:

  • In einem ersten Schritt soll auf rund 60 Prozent der Plastiktüten eine Gebühr verlangt werden, die der Einzelhandel ausgibt.
  • Innerhalb von zwei Jahren soll dieser Anteil auf 80 Prozent steigen.
  • Den Preis pro Plastiktüte darf jedes Unternehmen selbst festlegen.

Hintergrund der Regelung ist einer Vorgabe der EU, wonach der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofftüten bis zum Jahr 2025 auf 40 Tüten im Jahr sinken muss. Aktuell sind es in Deutschland noch 71 Tüten pro Kopf.

Hier noch einmal der Überblick, welche Änderungen im April in Kraft treten.

13:14 Uhr

Kaum zu glauben, aber wahr

Dieses Mal mit einer australischen TV-Reporterin, die bei einer Live-Schalte mit einem kleinen Störenfried zu kämpfen hat, mit einem Lkw, der in Kolumbien in einem Erdloch versinkt und mit einer 78-jährige Dame im US-Fitnessstudio, die für Staunen sorgt.  

13:03 Uhr

Fifa verzichtet auf Katar-Kritik

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Amnesty International bezeichnet die Arbeit auf den WM-Baustellen in Katar als "moderne Sklaverei".

(Foto: picture alliance / dpa)

Irgendwie kommt diese Meldung wenig überraschend: Die Fifa verzichtet nach dem neuen Bericht zu den schlechten Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen an Kritik an Katar. In einer Mitteilung heißt es, die Fifa sei sich der Risiken bewusst, denen die Arbeiter für das Turnier 2022 ausgesetzt seien. Allerdings sei man zuversichtlich, dass die von den katarischen WM-Organisatoren angestrengten Maßnahmen eine gute Basis zur Überprüfung der Rechte der Arbeiter bieten.

Amnesty International hatte in dem Bericht dargelegt, dass Katar immer noch vor allem Migranten für die Arbeit auf den WM-Baustellen ausbeutet und die Fifa aufgefordert, etwas dagegen zu unternehmen.

12:42 Uhr

WhatsApp-Nutzer dürfenTexte formatieren

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Bahnbrechende Neuerung bei WhatsApp: Nach dem neuesten Update können Nutzer auch formatierte Texte schicken. Anders gesagt: Wörter fetten, durchstreichen oder kursiv schreiben. Und zwar, in dem sie folgende Zeichen einfach vor und hinter das betroffene Wort bzw. die betroffene Passage setzen:

  • *fett*
  • _kursiv_
  • ~durchgestrichen~

Ein kleinen Haken hat die Sache allerdings: Das Update gilt laut WhatsApp erst einmal nur für iPhone-Nutzer.

12:18 Uhr

Daimler stellt Leiharbeiter fest ein

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Das Werk in Bremen ist mit 12.500 Mitarbeitern das zweitgrößte von Daimler nach Sindelfingen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine kurze, aber gute Nachricht erreicht uns von Daimler: Der Autobauer stellt 200 Leiharbeiter in seinem Bremer Werk fest ein. Die Arbeitsplätze sollen zusätzlich zu den 500 neuen Jobs geschaffen werden, die Daimler bereits im letzten Jahr angekündigt hatte.

Hintergrund ist laut Daimler die hohe Auslastung des Werkes, in dem vor allem die C-Klasse in allen Varianten produziert wird. Mit dem neuesten Modell, dem GLC Coupe, laufen insgesamt zehn verschiedene Fahrzeuge in Bremen vom Band.

12:04 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

 

11:53 Uhr

Inflation im Euroraum bleibt negativ

Wir bleiben in der Wirtschaft. Die Verbraucherpreise im Euroraum sind auch im März gesunken. Das Statistikamt Eurostat meldet, dass sie im Jahresvergleich um 0,1 Prozent gefallen seien. Im Februar hatte die Inflationsrate sogar minus 0,2 Prozent betragen.

Verantwortlich sind vor allem die niedrigen Öl- und somit die Energiepreise. Sie sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent gesunken. Nahrungsmittel, Alkohol, Tabak und Dienstleistungen wurden dagegen teurer.

Was auf den ersten Blick gut klingt, kann langfristig aber auch gefährlich werden und zwar in Form der Deflation. Das ist eine verhängnisvolle Spirale aus dauerhaft fallenden Preisen und schrumpfender Wirtschaft.

11:27 Uhr

Deutsche Staatsverschuldung sinkt

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Vor nicht allzu langer Zeit hat der deutsche Staat noch kräftig Schulden aufgebaut.

(Foto: picture alliance / dpa)

Um deutlich größere Zahlen geht es in der nächsten Meldung: Die deutschen Staatsschulden sind 2015 dank der guten Konjunktur um 24 Milliarden Euro gesunken. Laut Bundesbank liegt der aktuelle Schuldenstand damit bei 2,15 Billionen Euro.

Der Schuldenstand erreicht damit ein Niveau von 71,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Erlaubt sind nach dem Vertrag von Maastricht lediglich 60 Prozent. Ökonomen halten es auch für möglich, dass Deutschland diese Vorgabe in einigen Jahren wieder einhält - anders als die meisten Staaten der Euro-Zone.

11:03 Uhr

Rentner sammelt 36.000 Zollstöcke

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Aneinandergelegt ergeben die Zollstöcke von Günter Uhlig eine Länge von 60 Kilometern!

(Foto: picture alliance / dpa)

Genauso, wie es in Deutschland für alles einen Verein gibt, gibt es auch für alles ein Hobby. Der 76-jährige Rentner Günter Uhlig aus dem niedersächsischen Wiedensahl zum Beispiel sammelt Zollstöcke. Tausende hängen bei ihm im Keller an der Decke und an den Wänden. 36.400 sind es insgesamt.

Wie er auf dieses Hobby gekommen ist, fragen Sie sich? Zwei Zunftbrüder haben dem gelernten Maurer vor fast 40 Jahren auf der Durchreise einige Zollstöcke dagelassen. Und dann hat er einfach weitergemacht.  

Am Ende muss ich noch übrigens noch ganz kurz den Besserwisser geben: Wie ich von meinem Papa gelernt habe, heißt es - genau genommen - nicht Zollstock, sondern Gliedermaßstab.

10:27 Uhr

Deutsche Bank erhält 3,2 Millionen von Ex-Chef

Es gibt tatsächlich noch Streitigkeiten, aus denen die Deutsche Bank nicht als Verlierer hervorgeht. In ihrer Einladung zur nächsten Hauptversammlung verkündet sie, dass sie aufgrund eines Vergleichs 3,2 Millionen Euro von ihrem früheren Chef Rolf Breuer erhält. Breuer steht damit für seine Interviewaussagen über die Kirch-Gruppe gerade. Von seiner Manager-Haftpflicht gibt es noch einmal 90 Millionen Euro für die Deutsche Bank obendrauf. Die Aktionäre müssen noch zustimmen.

Breuer hatte vor Jahren in einem Fernsehinterview mit Bloomberg TV öffentlich die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe angezweifelt. Zwei Monate später war der Medienkonzern pleite - Firmengründer Leo Kirch machte Breuer sein Leben lang dafür verantwortlich. Nach einer jahrelangen Prozessschlacht erhielten die Kirch-Erben 925 Millionen Euro von der Deutschen Bank. Okay, hat die Deutsche Bank doch wieder verloren ...

10:16 Uhr

Zahl der Arbeitslosen sinkt

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März um 66.000 auf 2,845 Millionen gesunken. Das sind 87.000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten mit einem etwas deutlicheren Rückgang gerechnet. In diesem Jahr fällt die Frühjahrsbelebung vor allem durch den milden Winter schwächer aus. Dadurch sei in den vergangenen Monaten auch weniger Arbeitslosigkeit aufgebaut worden, sagen die Experten.

Die vollständige Meldung lesen Sie hier.

10:09 Uhr

Explosion in Duisburger Werft tötet zwei Menschen

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(Foto: dpa)

In einer Duisburger Werft sind zwei Menschen bei Arbeiten auf einem Tankschiff ums Leben gekommen. Ein Polizeisprecher sagte, es sei gegen 8.40 Uhr auf dem Schiff zu einer Explosion gekommen. Durch die Wucht seien die Männer vom Schiff geschleudert worden.

Die Ursache der Explosion ist noch unklar. Das Tankschiff lag innerhalb der Werft in einem Hafenbecken. Feuerwehr und Polizei sind im Großeinsatz.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:52 Uhr

BP baut Stellen in Deutschland ab

Ein niedriger Ölpreis ist nicht immer eine gute Sache. Der Aral-Mutterkonzern BP hat nämlich gerade mit dieser Begründung angekündigt, bis 2020 in Deutschland 580 Stellen abzubauen. Betroffen seien der deutsche Verwaltungsstandort in Bochum sowie Raffinerien in Gelsenkirchen und Lingen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.

BP beschäftigt deutschlandweit rund 5500 Mitarbeiter, davon etwa 1000 am Verwaltungsstandort in Bochum sowie etwa 2000 in der Raffinerie in Gelsenkirchen. Wegen des hohen Wettbewerbdrucks hatte das Unternehmen bereits 2014 beschossen, 250 Stellen abzubauen.

09:39 Uhr

Neue Missbrauchsvorwürfe in Zentralafrikanischer Republik

In der Zentralafrikanischen Republik gibt es neue Vorwürfe, wonach internationale Friedenstruppen mehrere Kinder missbraucht haben sollen. Sie stammen von der Nicht-Regierungsorganisation Aids Free World, die eine Pressemitteilung mit folgendem Inhalt veröffentlichte:

  • Die Vorwürfe richten sich gegen französische Soldaten.
  • Ein Kommandeur der französischen Militäreinheit Sangaris soll drei Mädchen im Jahr 2014 in einem Lager gefesselt, entkleidet und dazu gezwungen haben, Sex mit einem Hund zu haben.
  • Im Anschluss sollen die Mädchen Geld erhalten haben.
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Seit Jahresbeginn wurden 25 Fälle von Kindesmissbrauch durch Blauhelme gemeldet.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein UN-Vertreter sagte, der Bericht sei an französische Stellen weitergeleitet worden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könnten die Vorwürfe aber nicht bestätigt werden.

In der Zentralafrikanischen Republik sind seit Dezember 2013 französische Truppen im Einsatz, seit September 2014 außerdem Blauhelme der UN. Seit Anfang des Jahres wurden bereits mehr als 25 Missbrauchsfälle durch UN-Truppen weltweit gemeldet; letztes Jahr waren es 69.

09:08 Uhr

Banken rechnen nicht mit Strafzins für Sparer

Gute Nachrichten für alle Sparer: Der Verband der deutschen Privatbanken rechnet nicht damit, dass demnächst Strafzinsen für ihre Einlagen eingeführt werden. Einfacher Grund: der Wettbewerb.

Michael Kemmer, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, sagte im ZDF, letztlich seien Strafzinsen eine geschäftspolitische Entscheidung, die jede Bank für sich treffen müsse. Der Wettbewerb in der Branche sei aber so hart, dass Negativzinsen für Privatkunden "auf breiter Front, auf breiter Fläche" nicht verlangt werden dürften.

Die Europäische Zentralbank hatte jüngst den Leitzins auf 0 Prozent gesenkt. Banken müssen seitdem einen Strafzins von 0,4 Prozent zahlen, wenn sie über Nacht Geld bei der EZB parken.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

 

08:49 Uhr

Flüchtlinge prügeln sich in Piräus

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Im Hafen von Piräus drängen sich die Menschen dicht an dicht.

(Foto: picture alliance / dpa)

Im Hafen von Piräus hat es in der Nacht heftige Zusammenstöße unter Flüchtlingen gegeben. Die griechische Nachrichtenagentur Ana berichtet von einer Prügelei zwischen Afghanen und Syrern. Zwischenzeitlich habe sich das Hafengelände in ein Schlachtfeld verwandelt. Acht Menschen sollen verletzt worden sein, zwei von ihnen schwer.

Auslöser war anscheinend ein Afghane, der eine syrische Frau belästigt haben soll. Daraufhin sollen Dutzende junge Afghanen und Syrer aufeinander losgegangen sein und sich mit Steinen beworfen haben, ehe die Polizei die Krawalle beenden konnte.

Im Hafen von Piräus leben zurzeit 5800 Migranten. Sie schlafen in den Wartehallen des Hafens und zelten im Freien. Angebote, in vorhandene Auffanglager umzusiedeln, haben sie bisher nicht angenommen.

08:26 Uhr

Steinmeier erlebt Wachmacher im Regierungsflugzeug

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Vor einiger Zeit musste die Maschine von Frank-Walter Steinmeier auch bei der Landung in Berlin-Tegel durchstarten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Für einen Vielflieger wie Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist das sicherlich nichts Besonderes mehr, der Vollständigkeit halber möchte ich es trotzdem erwähnen: Seine Regierungsmaschine musste die Landung auf die usbekische Stadt Samarkand wegen zu starken Rückenwinds abbrechen, durchstarten und eine viertelstündige Ehrenrunde drehen. Im zweiten Versuch - aus anderer Himmelsrichtung - ging schließlich alles glatt.

Auch die anderen Passagiere waren offenbar nur mäßig beeindruckt: Nach der Landung gab es keinen Applaus für Kommandant und Pilot Arne Rohwer.

P.S.: Steinmeier hält sich übrigens zu einem dreitägigen Besuch in Zentralasien auf.

08:03 Uhr

Kripo: Georgische Mafia steckt hinter Einbrüchen

Beunruhigende Zahlen gab es gestern zum Thema Wohnungseinbrüche: Laut einem Bericht der "Welt" ist die Zahl der Wohnungseinbrüche letztes Jahr um fast 10 Prozent gestiegen. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, weiß, wer größtenteils dafür verantwortlich ist: die georgische Mafia. Er sagte der "Bild"-Zeitung, dass …

  • … die Einbruchskriminalität in der Hand weniger großer Banden liege.
  • … die Mafia in Georgien gezielt Verbrecher anspreche und dann nach Deutschland schicke.
  • … die Verbrecher hier Asyl beantragten und die Zeit, bis der Antrag abgelehnt sei (8 bis 10 Monate), für Einbrüche nutzten.
  • … Deutschland für professionelle Banden geradezu ein Magnet sei als reiches Land inmitten eines grenzenlosen Europas.

Mein Kollege Axel Witte hat sich hier mit dem Thema "Einbruchschutz" beschäftigt. Hier finden Sie außerdem weitere Informationen zur Frage, was nach einem Einbruch zu tun ist. Mein Kollege Christian Rothenberg hat hier außerdem mit Thomas Bliesener gesprochen, dem Leiter des Kriminologischen Forschungsinstitutes. Unter anderen ging es um die Frage, ob Ausländer mehr Straftaten begehen.

07:46 Uhr

Argentinien stimmt für Auszahlung von US-Hedgefonds

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Mit der Zustimmung des Senats ist die letzte parlamentarische Hürde genommen.

(Foto: REUTERS)

Der jahrelange Streit zwischen Argentinien und mehreren US-amerikanischen Hedgefonds ist vorbei. Nach dem Abgeordnetenhaus hat auch der argentinische Senat mit großer Mehrheit für die Abschaffung zweier Gesetze gestimmt, die bislang die Auszahlung der Hedgefonds blockierten. Gleichzeitig wurde die Regierung von Präsident Mauricio Macri ermächtigt, Anleihen über 12,5 Milliarden Dollar (11 Milliarden Euro) aufzunehmen, um die ausstehenden Schulden zahlen zu können.

Die Vereinbarung kostet Argentinien einen beachtlichen Teil seiner Devisenreserven, ebnet dem Land aber gleichzeitig den Weg zurück an die Finanzmärkte.

Die ganze Geschichte finden Sie übersichtlich hier. Mein Kollege Jan Gänger hat sich erst Anfang des Monats noch einmal intensiv damit beschäftigt.

07:20 Uhr

Experten erwarten sinkende Arbeitslosenzahlen

Wie bereits erwähnt, gibt die Bundesagentur für Arbeit heute die Arbeitslosenzahlen für März bekannt. Nach Einschätzung von Volkswirten sollten sie gesunken sein und zwar auf rund 2,83 Millionen. Das wären rund 80.000 weniger als im Februar und 100.000 weniger als vor einem Jahr. Grund ist wie jedes Frühjahr, dass mehr Arbeitskräfte auf Baustellen, in Gärtnereien und in der Gastronomie gebraucht werden.  

Trotzdem betrachten die Experten die weitere Entwicklung skeptisch. Die schwierige Lage der Weltwirtschaft führt ihrer Meinung nach zu einer Abschwächung der bisherigen Dynamik. In der zweiten Jahreshälfte sei saisonbereinigt mit einem Anstieg der Erwerbslosenzahlen zu rechnen, heißt es. Ein Grund sei auch die wachsende Zahl arbeitsloser Flüchtlinge.

07:04 Uhr

Gewerkschaften drohen mit Warnstreiks

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Die letzten Kita-Streiks liegen erst ein knappes Jahr zurück.

(Foto: picture alliance / dpa)

2015 ist als Rekordstreikjahr in die deutsche Geschichte eingegangen, dagegen sind wir dieses Jahr noch größtenteils verschont geblieben. Das könnte sich demnächst ändern: Der Deutsche Beamtenbund (DDB) droht in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen mit Warnstreiks noch vor der zweiten Verhandlungsrunde am 11. April. Das kündigte DBB-Chef Klaus Dauderstädt in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" an.

Demnach sind Warnstreiks vor allem im kommunalen Bereich möglich, etwa bei Zulassungsstellen, Kindertagesstätten, Ordnungsämtern sowie Verkehrsbetrieben. Zusammen mit Verdi fordert der Beamtenbund sechs Prozent mehr Lohn für die mehr als zwei Millionen Beschäftigten.

06:46 Uhr

Deutsche sind Aprilscherz-Muffel

Beginnen wir den Tag mit einem Hinweis für morgen. Ein Blick in den Kalender verrät, dass der 1. April ansteht. Für die meisten Deutschen ist das kein Grund, in die Trickkiste zu greifen. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat in einer Befragung Folgendes herausgefunden:

  • 70 Prozent der Befragten planen keinen Aprilscherz, nur 15 Prozent haben sich etwas ausgedacht.
  • 69 Prozent derjenigen, die einen Scherz wagen, haben es auf die eigene Familie abgesehen. 29 Prozent wollen ihre Arbeitskollegen hereinlegen.
  • 60 Prozent der Befragten gaben außerdem zu, dass sie schon einmal auf einen Aprilscherz hereingefallen sind.

Glauben Sie morgen also nicht alles, was Sie hören!

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

wir haben die kurze Arbeitswoche fast überstanden - nur noch heute und morgen, dann ist schon wieder Wochenende. Vorher gibt es aber noch ein paar Dinge zu erledigen, heute interessieren uns vor allem diese Themen:

  • Es droht ein neuer Streit zwischen Nato und USA auf der einen und Russland auf der anderen Seite. Hintergrund ist die Ankündigung aus Washington, zum Schutz der osteuropäischen Nato-Partner eine komplette Panzerbrigade nach Osteuropa zu verlegen. Russland spricht von einer "Präsenz, die durch nichts gerechtfertigt ist".
  • Die Bundesagentur für Arbeit gibt heute die Arbeitslosenzahlen für März bekannt. Im Februar waren 2,91 Millionen Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,6 Prozent.
  • Die Gesellschaft für deutsche Sprache gibt die beliebtesten Vornamen des Jahres 2015 bekannt. 2014 waren es die "Klassiker" Mia und Emma sowie Jonas und Maximilian.  
  • In Washington treffen sich mehr als 50 Staats- und Regierungschefs zu einem Atomgipfel. Sie diskutieren, wie nukleares Material vor dem Zugriff von Extremisten geschützt werden kann. Für Deutschland ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vor Ort.
  • Das UN-Tribunal in Den Haag urteilt heute über den serbischen Nationalistenführer Vojislav Seselj. Er ist wegen Kriegsverbrechen auf dem Balkan in den 90er-Jahren angeklagt. Aus gesundheitlichen Gründen war der heute 61-Jährige allerdings schon 2014 zeitweilig aus der Haft entlassen worden.

Ich bin Christian Herrmann und freue mich auf einen spannenden Tag. Ich hoffe, Sie begleiten uns in "Der Tag"!

06:10 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute geht es in der Mitte mit teils ergiebigem Dauerregen weiter, im Südwesten sind einzelne Regenschauer unterwegs. Im Norden sowie in Bayern gibt es dagegen einen freundlichen und trockenen Mix aus Sonne und Wolken. Dazu verschärfen sich die Temperaturgegensätze: im Norden sowie im Dauerregen werden nur 6 bis 11 Grad erreicht, im Süden 14 bis 21, in Alpennähe mit Föhn sogar 21 bis 24 Grad. Am Freitag wird es im Norden sonnig, in der Mitte und im Süden fällt zu Beginn noch Regen. 6 Grad im Bergland und 14 Grad am Rhein.

Der Trend fürs Wochenende bleibt nach wie vor recht erfreulich: bei viel Sonnenschein sind am Samstag verbreitet 15 bis 20, am Sonntag dann 17 bis 22 Grad zu erwarten. Nur an der Küste sind es deutlich kühlere 10 bis 14 Grad.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

 

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