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Schaden begrenzen : Was nach dem Einbruch zu tun ist

Nach einem Einbruch sind viele erst einmal geschockt. Am wichtigsten ist aber, die Nerven zu behalten und unverzüglich weiteren Schaden zu vermeiden. Dazu gehört das Sperren von EC- und Kreditkarten.

Wenn Einbrecher im Haus waren, sind Betroffene erst einmal geschockt. Doch sie sollten sofort die Polizei und die Versicherung informieren.
Wenn Einbrecher im Haus waren, sind Betroffene erst einmal geschockt. Doch sie sollten sofort die Polizei und die Versicherung informieren.(Foto: dpa)

Bei mir ist eingebrochen worden - und jetzt? Man kommt nach Hause und findet das totale Chaos vor. Die erste Reaktion ist Schock, Angst und Hilflosigkeit, dabei ist schnelles Vorgehen jetzt wichtig. Die wichtigsten Tipps:

Die allerersten Schritte

Polizei und die Versicherung müssen umgehend informiert werden. Außerdem schreiben viele Versicherungsverträge vor, dass der Schaden so gering wie möglich zu halten ist. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Das bedeutet: Wichtig ist jetzt, gestohlene EC- und Kreditkarten umgehend sperren zu lassen sowie den Verlust anderer wichtiger Dokumente zu melden.

Zahlungskarten lassen sich bei den jeweiligen Anbietern oder unter dem zentralen kostenlosen Notruf 116 116 sperren. Hier können Betroffene auch gestohlene Handy-SIM-Karten melden - oder sie wenden sich an ihr Mobilfunkunternehmen. Auch ein Personalausweis mit eingeschalteter Online-Ausweisfunktion muss so schnell wie möglich gesperrt werden, rät die Polizeiliche Kriminalitätsprävention der Länder und des Bundes. Das geht ebenfalls unter der Nummer 116 116.

Nach dem ersten Durchatmen

Bis zum Eintreffen der Polizei darf am Tatort nichts verändert werden, um keine Spuren zu vernichten. Und auch mit der Versicherung muss nun besprochen werden, wie mit den Schäden umgegangen wird. Denn wer ohne Rücksprache Schäden reparieren lässt, läuft Gefahr, diese Kosten nicht regulieren zu können.

Die weiteren Schritte

Innerhalb von drei Wochen sollte eine möglichst vollständige Liste der gestohlenen Gegenstände der Versicherung und Polizei geschickt werden. Das gehört oft zu den Versicherungsbedingungen. Geschieht dies nicht innerhalb dieser Frist, kann es sein, dass die Versicherung nichts ersetzen muss. Das geht zumindest aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf hervor, auf das die Einbruchs-Initiative "Nicht bei mir" verweist (Az.: I-4 U 195/07). Allerdings sieht das nicht jedes Gericht so. Das Oberlandesgericht Celle (Az.: 8 U 190/14) entschied in so einem Fall, dass der Betroffene nicht zwangsläufig den Versicherungsschutz verliert. Der Versicherte war auf diese Konsequenzen einer Pflichtverletzung nicht hingewiesen worden.

Quelle: n-tv.de

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