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Der TagEpstein-Whistleblower Simon Andriesz tot aufgefunden

05.10.2026, 21:37 Uhr

Der britische Banker Simon Andriesz, der als Whistleblower in der Epstein-Affäre bekannt wurde, ist Medienberichten zufolge im Alter von 57 Jahren gestorben. Hinweise darauf, dass Andriesz' Tod mit seinen Enthüllungen zusammenhängt, gibt es offiziell nicht.

Im Frühjahr 2026 erhob Andriesz Vorwürfe gegen seinen früheren Vorgesetzten Howard Lutnick, der inzwischen als US-Handelsminister der Trump-Regierung angehört. Lutnick habe seine geschäftlichen Verbindungen zu Jeffrey Epstein nicht vollständig offengelegt. Andriesz gab an, er habe E-Mails entdeckt, denen zufolge Lutnick und Epstein noch 2018 über ein gemeinsames Start-up gesprochen haben sollen.

Darüber hinaus befasste sich Andriesz mit den finanziellen und geschäftlichen Verbindungen zwischen der Investmentbank Cantor Fitzgerald und Epstein. Seine Recherchen führten auch zu Verbindungen, in denen Sarah Ferguson und Ex-Prinz Andrew eine Rolle spielten.

Nach seinen Enthüllungen berichtete Andriesz öffentlich von den persönlichen und beruflichen Folgen seiner Tätigkeit. Seine Ehe sei zeitweise schwer belastet gewesen. Zudem habe er einen stressbedingten Herzinfarkt erlitten. Die gesundheitlichen Probleme brachte er mit den Repressalien in Verbindung, denen er sich nach eigenen Angaben wegen seiner Enthüllungen ausgesetzt sah.

Hilfe bei Depressionen

  • Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat auf ihrer Website verschiedene Adressen für Hilfe bei Depressionen zusammengestellt, unter anderem zu ersten Anlaufstellen. Sie rät: Bei einer Erkrankung oder beim Verdacht auf eine Depression sollte man unbedingt das Gespräch mit einem Arzt oder Psychotherapeuten suchen. In Notfällen, etwa bei Suizidgedanken, sollte man sich jedoch umgehend an eine psychiatrische Klinik wenden oder den Notruf 112 wählen. Auch der Sozialpsychiatrische Dienst leistet in der Regel wohnortnah Hilfe - für psychisch Erkrankte, aber auch für Angehörige. Das Info-Telefon Depression der Depressionshilfe erreicht man kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 - 33 44 533, zu folgenden Zeiten: Mo, Di, Do 13 bis 17 Uhr, Mi und Fr 8.30 bis 12.30 Uhr.
  • Auch auf der Website des Netzes psychische Gesundheit finden sich verschiedene Unterstützungsangebote, die man in Krisenzeiten in Anspruch nehmen kann.
  • Beim Bundesverband Burnout und Depression e. V. finden Betroffene und Angehörige Informationen zu Selbsthilfegruppen, Beratungsangebote und mehr zu den Themen Burnout und Depression

Quelle: ntv.de