Das war Freitag, der 20. Februar bei n-tv
Liebe Leser, der Freitag neigt sich dem Ende zu. Die Kollegen haben für Sie weiterhin alle Nachrichten im Blick - auch am Wochenende. Mit dem "Tag bei n-tv" geht es Montagfrüh wieder los.
Wir wünschen Ihnen eine ruhige Nacht.
Boko Haram ermordet über 30 Dorfbewohner
Im Nordosten Nigerias hat die Terrororganisation Boko Haram erneut zugeschlagen und bei einem Angriff auf das Dorf Gaya im Bundesstaat Adamawa mindestens 30 Zivilisten ermordet. Zuletzt mussten die radikalen Islamisten herbe Rückschläge einstecken.
USA: Moskau setzt Weltordnung aufs Spiel
Die USA werfen Moskau vor, mit ihrer Ukraine-Strategie die Grundlagen der politischen Weltordnung aufs Spiel zu setzen.
Russland unterstütze weiter Separatisten in der Ostukraine und verletze den Waffenstillstand. Dies "unterminiert die internationale Diplomatie und multilaterale Institutionen - die Grundlagen unserer modernen globalen Ordnung", sagt Außenamtssprecherin Jen Psaki am Freitag in Washington.
Die Regierung in Kiew respektiere dagegen die Abkommen zum Waffenstillstand.
Psaki betont, Washington verfüge weiterhin über "eine Reihen von Optionen".
Präsident Barack Obama hatte kürzlich gesagt, auch Waffenlieferungen an Kiew könnten infrage kommen. Russlands Präsident Wladimir Putin hält dagegen.
"Niemand sollte Illusionen haben, dass er eine militärische Überlegenheit über Russland erreichen könnte", sagt er.
"Wir werden auf solche Abenteuer immer eine adäquate Antwort haben", zeigt sich Putin überzeugt.
Batman und Co. posieren in Renaissance-Kostümen
Superhelden sind Kinder der Zeit, in der sie entstanden sind - doch der französische Fotograf Sacha Goldberger reißt sie aus diesem Kontext und verpflanzt sie ins 16. Jahrhundert.
Der Clou: Es sind keine Fotomontagen, sondern echte Aufnahmen von dieser Epoche angepassten Kostümen. Dabei sind etwa Hulk, Superman, Darth Vader, Catwoman oder R2-D2.
EU-Ratspräsident: Neue Sanktionen im Ukraine-Konflikt
Die Vereinbarungen von Minsk helfen in der Ostukraine offenbar nicht gegen die kriegerische Auseinandersetzung der Separatisten und der ukrainischen Armee.
Angesichts des brüchigen Waffenstillstands kündigt EU-Ratspräsident Donald Tusk neue Sanktionen an.
"Wir erreichen eindeutig einen Punkt, an dem weitere diplomatische Bemühungen erfolglos sind, so lange sie nicht von weiteren Maßnahmen unterstützt werden", sagt Tusk.
Welchen Umfang weitere Sanktionen haben sollen und ob sie sich wie bisher gegen Russland und die prorussischen Separatisten richten, lässt er offen.
Mehr Informationen dazu gibt es hier.
Sicherheitslücke klafft nicht nur auf Lenovo-Computern
Gestern berichteten wir von Lenovos Software "Superfish", über die Angreifer völlig unbemerkt in jeden beliebigen Rechner einfallen können. Unser Technik-Ressort hat das Ganze heute nochmal unter die Lupe genommen und stellt fest:
Das Risiko besteht auch bei anderer Software.
Angreifer können die Nutzer mit gefälschten Webseiten in die Falle locken, wenn sie sich im selben WLAN-Netz befinden.
Die wohl größte Gefahr besteht, wenn Angreifer eine Bank-Website nachbauen und so unbemerkt Zugangsdaten von ihren Opfern erfahren.
Mehr zu dem "HTTPS-Killer" und wie Sie überprüfen können, ob Sie gefährdet sind, lesen Sie hier.
Bistum "entzaubert" Tebartz-van Elsts Palast
Das Bistum Limburg öffnet die Tore zum Gebäude, das Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sein Bischofsamt kostete.
Allein für seine Privatwohnung wurden 6 Millionen Euro verbaut.
Das Bistum hat nun erstmals den Bau für Journalisten geöffnet - so solle das Haus "entzaubert" werden.
Ukraine trauert um Tote der Maidan-Kämpfe
Vor einem Jahr auf dem Maidan in Kiew. Der Sturz und die Flucht Viktor Janukowitschs waren nur der Beginn der Ukraine-Krise, die bis heute anhält. Unsere Bilderserie zeichnet die Entwicklung nach.
Dax trotz Sorge um Griechenland mit Schlussrekord
Es steht einiges auf dem Spiel bei den Brüsseler Verhandlungen über Griechenlands Schulden. Die Anleger lassen sich jedoch nicht verrückt machen.
Sie schicken den deutschen Leitindex auf einen neuen Rekordschlussstand.
Der Dax schließt 0,4 Prozent im Plus bei 10.051 Punkten.
Mehr Details dazu gibt es hier.
Ermittler verhaften Mörder nach über 25 Jahren
Während die Welt im November 1989 über die Maueröffnung in Berlin staunt, raubt ein Mann einer 76 Jahre alten Dame die Juwelen aus der Wohnung im Bezirk Neukölln - und tötet sie.
Er blieb über 25 Jahre lang auf freiem Fuß.
Jetzt wurde der Mann in Zehlendorf wegen des Raubmordes verhaftet.
Vergangenes Jahr hatte die Polizei DNA-Untersuchungen durchgeführt und den Mann so als Täter identifiziert.
Schlagzeilen zum Feierabend
Bundesregierung gründet Botschaft in Neuland
Neuland! So bezeichnet Bundeskanzlerin Angela Merkel das Internet, und jetzt ist die Bundesregierung dort ganz offiziell mit einer Seite bei Facebook vertreten. Ganz im Sinne von Mark Zuckerberg, der ja immer davon redet, wie die virtuelle Daumenparade das ganze Leben begleiten soll, hat das Bundespresseamt auch alle Ex-Bundeskanzler seit Konrad Adenauer in der Zeitleiste verewigt. Kritische Kommentare bekommt fast jeder der Ex-Regierungschefs ab. So wird etwa Adenauer vorgeworfen, SS-Männer nicht verfolgt zu haben.
Wir wünschen der Social-Media-Redaktion viel Vergnügen als Diplomaten der Botschaft von Neuland und hoffen auf inhaltsvolle Berichterstattung!
Argumente gegen die russische Propaganda
Das Auswärtige Amt hat ein Dokument für Mitarbeiter unter dem Titel "Realitätscheck: Russische Behauptungen - unsere Antworten" an seine Mitarbeiter übermittelt. Bei den Repliken geht es unter anderem darum, ...
... ob der Westen seine Hände bei dem Sturz des prorussischen Präsidenten Viktor Janukowitsch im Spiel gehabt hat.
... ob an der Regierung in Kiew Faschisten beteiligt sind.
... ob die Aussagen, die Nato strebe eine Aufnahme der Ukraine in die westliche Militärallianz an, richtig sind.
... oder ob die von Moskau annektierte ukrainische Halbinsel Krim schon immer russisch gewesen ist.
Wir haben das Dokument vom Auswärtigen Amt erhalten und hier für Sie aufgearbeitet.
Erdogans Palast wird noch teurer
Dass sich Recep Tayyip Erdogan einen riesigen Palast bauen ließ, hat in der Türkei für einigen Unmut gesorgt. Zu teuer, zu protzig - einfach unnötig, so die Kritiker. Die "Hürriyet" rechnet jetzt vor, welche Unsummen das Gebäude auch in den kommenden Jahren noch verschluckt:
Alleine die Stromrechnung für die 1100 Räume beläuft sich auf 400.000 Euro im Monat.
Die Sicherheitsvorkehrungen schlagen mit 18 Millionen Euro im Jahr zu Buche. 1150 Polizisten sind ständig für den Schutz im Einsatz.
Alles in allem kommen jährlich 37 Millionen Euro zusammen.
Wir arbeiten an einem Artikel zum Thema. Den Link gibt es in Kürze.
Schichtwechsel
Über den Autor
Sehr geehrte Leser, ich heiße Roland Peters. Ein weiteres und letztes Mal für diese Woche löse ich den Kollegen Volker Petersen ab und betreue nun bis in den späten Abend den "Tag bei n-tv".
Offenbar keine Bahnstreiks am Wochenende
Nicht nur Griechenland und die Eurozone sind in schwierigen Verhandlungen, auch die GDL und die Deutsche Bahn - noch immer steht die Streikandrohung der Gewerkschaft im Raum.
Einen Termin für Streiks nannte die Gewerkschaft zwar noch nicht, aber...
... am Wochenende dürfte es keine Bahnstreiks geben - denn GDL-Chef Weselsky hatte versprochen, diese mindestens 24 Stunden vorher anzukündigen.
Portugal: Griechenland braucht drittes Hilfsprogramm
Heute verhandeln die Griechen mit der Eurozone über neue Hilfen - die Spannung steigt. Doch die Teilnehmer müssen sich nun etwas länger gedulden. Die Verhandlungen beginnen erst um 16.30 statt um 15 Uhr. Der portugiesische Ministerpräsident Passos Coelho geht davon aus, dass Griechenland ein neues Hilfsprogramm braucht.
Er hält es aber für inakzeptabel, dass Griechenland "keine Verantwortung im Gegenzug für die Refinanzierung" übernehme.
Er nennt sein Land als Vorbild: Er hoffe, dass Griechenland wie Irland und Portugal seine finanzielle Autonomie wiedererlange.
Eine Analyse der Verhandlungsoptionen lesen Sie hier.
Front National könnte Départements-Wahl gewinnen
Der Front National steht möglicherweise vor einem neuen Wahlerfolg in Frankreich. Umfragen zeigen, dass die Partei von Marine Le Pen die Départements-Wahlen in Frankreich gewinnen könnte.
Die Rechtsextremen kämen laut "Sud Radio" auf 29 Prozent der Stimmen.
Das konservativ-bürgerliche Lager käme auf 27 Prozent, die Sozialisten lägen sechs Prozentpunkte dahinter.
Bereits im vergangenen Jahr war der Front National erfolgreich - bei den Kommunalwahlen und der Europawahl.
Brauchen manche Länder Diktatoren?
Die Meinung klingt kontrovers und wenig konform, vermutlich ist sie aber doch weiter verbreitet als gedacht: Hollywood-Star Clint Eastwood meint, die Diktatoren Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi hätten nicht gestürzt werden sollen. "Wir versuchen ständig, andere Kulturen zur Demokratie zu erziehen", sagte er in einem Interview mit dem "Focus" über die US-Außenpolitik. "Vielleicht brauchen manche einen Diktator, damit das System funktioniert."
Eastwood erklärt weiter:
"Wir haben Saddam Hussein gejagt und vernichtet, schön und gut. Aber am Ende kommt dann der Nächste an die Macht, der genauso schlimm ist, wenn nicht schlimmer."
In Libyen sei es auch so gewesen.
"Wir dachten, wir sind die Heilsbringer, aber ist das Land nun wirklich besser dran? Es herrscht Chaos und Krieg, die IS-Milizen sorgen für Terror. Gaddafi war ein Tyrann, klar. Aber wenigstens lebten die Menschen in Frieden unter seinem Regime."
Charlie Sheen tritt nicht in letzter Folge auf
Zwölf Staffeln lang flimmert "Two and a half men" über den Bildschirm, nun ist Schluss. Heute wird in den USA die letzte Folge gesendet. Jetzt ist klar: Der einstige legendäre Hauptdarsteller Charlie Sheen bekommt keinen Auftritt zum Serienfinale.
Worum geht's? Die Serie sagt Ihnen nichts? Dann lesen Sie hier nach, was es damit auf sich hatte.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Liu Xia – Eine Fotografin aus China
Lust auf Kultur am Wochenende? Im Berliner Martin Gropius-Bau eröffnet heute eine sehenswerte Ausstellung mit Fotografien der chinesischen Künstlerin Liu Xia. Sie ist die Frau des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo. Liu Xia steht seit Oktober 2010 unter Hausarrest.
Griechen plündern Sparkonten
Die Griechen machen sich so ihre Gedanken: Behält das Land den Euro? Werden die Konten gesperrt? Und sie reagieren:
Allein in den vergangenen zwei Tagen heben sie zwei Milliarden Euro von den Sparkonten ab.
Noch sind die Banken liquide, weil sie sich über Notkredite der EZB Geld besorgen können.
Dreht die EZB diesen Geldhahn zu, müsste Athen womöglich die Konten der Bürger einfrieren.
Heute ist der große Tag: Die Griechen verhandeln mit der Eurogruppe über eine Fortsetzung der Hilfen.
Klitschko fordert Waffenlieferungen
Als vor einem Jahr der Maidan brannte, stand Vitali Klitschko im Rampenlicht - seit er Bürgermeister von Kiew ist, wurde es ruhiger um ihn. Jetzt äußert er sich wieder:
Er fordert Lieferungen von Defensivwaffen für die Ukraine und schärfere Sanktionen gegen Russland.
Er erinnerte auch an den Jahrestag der Maidan-Proteste 2014. "Der heutige Jahrestag des Maidan sollte auch Europa an die Verantwortung für die Ukraine erinnern." Der 20. Februar 2014 sei der "tragischste Tag der Maidan-Proteste und gleichzeitig die Befreiung von einem Diktator", sagte er in Anspielung auf den gestürzten Staatschef Viktor Janukowitsch.
Hier lesen Sie den ausführlichen Artikel.
Libyen: Attentäter sollen 40 Menschen getötet haben
Uns erreichen erste Meldungen über einen schweren Anschlag in Libyen.
In Guba sollen drei Selbstmordattentäter mindestens 25 bis 35 Menschen getötet haben, berichtete ein libyscher Fernsehsender. (Edit: Zuvor war hier von 40 Opfern die Rede.)
In der Nähe befindet sich die vom IS kontrollierte Stadt Derna.
Wir arbeiten an einem ausführlichen Artikel.
Renzi fordert Entschuldigung von Rotterdam
In Rom prügeln sich Fans des Rotterdamer Fußballklubs Feyernoord mit Anhängern vom AS Rom - sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Jetzt ...
... fordert Italiens Premier Renzi eine Entschuldigung vom niederländischen Fußballklub, die dieser auch aussprach.
... wurden 19 Hooligans im Schnellverfahren zu Geldstrafen von bis zu 45.000 Euro verurteilt. Einige müssen bis zu 16 Monate in Haft.
... wird diskutiert, wie man solche Ausschreitungen verhindern kann - zumal viele der niederländischen Randalierer in ihrem Heimatland ein Zutrittsverbot für alle Stadien haben.
Was in Rom überhaupt los war, lesen Sie hier.
Deutsche Wirtschaft im Sieben-Monats-Hoch
Wer gedacht hat, dass die Griechenland- und die Ukraine-Krise die Stimmung der deutschen Wirtschaft drücken, liegt falsch.
Die Stimmung ist so gut wie seit sieben Monaten nicht mehr. Der Sammelindex für Privatwirtschaft, Industrie und Dienstleister verbessert sich auf 54,3 Zähler - im Vormonat lag er bei 53,5. Das ist das stärkste Wachstum seit sieben Monaten, teilt der Datendienstleister Markit Economics mit.
Die Gründe: viele Aufträge, ein "gutes gesamtwirtschaftliches Umfeld" und ein schwacher Euro.
Im Dienstleistungssektor verbessert sich die Stimmung am deutlichsten.
Hier lesen Sie den ausführlichen Artikel.
Deutsche Bahn verdoppelt Fernbus-Flotte
Fernbusse machen der Bahn Konkurrenz - die reagiert nun.
Laut "Handelsblatt" will die DB ihr Fernbus-Angebot verdoppeln.
Die Bahn hat mit dem IC Bus und dem BerlinLinienBus neun Prozent Marktanteil.
Dem Konzern entgingen im vergangenen Jahr 120 Millionen Euro Umsatz durch die Konkurrenz von der Straße.
Hier lesen Sie eine ausführliche Meldung.
Sinn: Rettungsschirme ernähren Griechenland
Griechenland wird "mit der Druckerpresse und durch die Rettungsschirme ernährt", sagt Ifo-Chef Hans-Werner Sinn im Interview mit n-tv.de. Die anderen Zentralbanken gäben Griechenland Kredit, damit die restlichen privaten Kreditgeber sowie reiche Griechen sich noch aus dem Staube machen könnten.
Das vollständige Interview lesen Sie hier.
9:00 Schlagzeilen am Morgen
Martin-Luther-Figur beschert Playmobil Rekord
Haben Sie früher mit Playmobil gespielt? Wenn Sie zudem evangelisch sind, ist diese Figur ein Muss: Der Spielwarenhersteller hat eine Martin-Luther-Figur herausgebracht - und die verkauft sich bestens.
Alle 34.000 Figuren waren innerhalb von drei Tagen ausverkauft, meldet das "Wirtschaftsblatt".
Jetzt sollen 100.000 weitere Luther-Männchen nachproduziert werden.
Historische Persönlichkeiten sind sehr beliebt im Spielzeug-Universum: 2012 verkaufte Playmobil 80.000 Figuren von Albrecht Dürer.
Züge stoßen in der Schweiz zusammen
In Rafz bei Zürich stoßen am Morgen zwei Züge zusammen. Die Lage sei ernst, teilt die Polizei mit.
Mindestens fünf Menschen wurden verletzt, eine davon schwer.
Laut Schweizer Medien sind mehrere Waggons umgestürzt.
Augenzeugen berichten, ein Schnellzug aus Zürich habe eine S-Bahn gerammt.
Die Unglücksursache ist noch unklar.
Griechenland will nicht nachgeben
Heute verhandeln die Griechen weiter mit der Eurogruppe über die Schulden. Jetzt meldet sich ein Regierungssprecher Griechenlands zu Wort.
Griechenland werde nicht über die Verlängerung des Rettungsprogramms mit den Spar- und Reformauflagen diskutieren und halte an dieser Position auch gegenüber der Eurogruppe fest, sagte der Regierungssprecher.
Das Land habe alles getan, um eine Lösung zu finden, die zum Wohle aller Beteiligten sei.
Sind die Griechen in der Schuldenfrage auf dem Holzweg? "Wir sind nicht besser als die Griechen", kommentiert unser Autor Hannes Vogel. Die Ausgangslage vor den Verhandlungen heute wird hier näher betrachtet.
"Debalzewe gehört uns. Wir werden weiterziehen."
Unser Korrespondent Dirk Emmerich ist in der Ukraine unterwegs. Was die Separatisten ihm sagen, macht nicht gerade Hoffnung auf baldigen Frieden. Seinen Nachrichtenbeitrag von gestern Abend können Sie sich hier im Video anschauen.
Nowitzki verliert in Oklahoma
Er war wieder mal der beste Werfer seiner Mannschaft, aber die Niederlage seiner Mavericks kann Dirk Nowitzki nicht verhindern. Sein Team verliert mit 89:104 bei den Oklahoma City Thunder. Der Würzburger machte 14 Punkte. "Wir waren zu sehr mit uns selbst im Clinch, anstatt einfach Basketball zu spielen. Wir waren heute einfach zu schluderig", sagte Nowitzki. Es war die 20. Niederlage im 56. Spiel für die Dallas Mavericks, die jetzt auf Platz sechs der Tabelle stehen.
Pariser Dächer sollen Weltkulturerbe werden
Warum dieser Tweet? Ganz einfach: Die Dächer von Paris sollen Weltkulturerbe werden. Das wünscht sich eine Bezirksbürgermeisterin der französischen Hauptstadt. Die Dächer sollen dann auch für Touristen zugänglich werden, hat sie sich gedacht. Eine Liste der deutschen Welterbestätten finden Sie hier.
SPD verteidigt Mindestlohn
Über die Autorin
Guten Morgen! Das Mindestlohn-Gesetz ist längst in Kraft, doch noch immer streiten sich CDU und SPD darüber.
Jetzt wählt SPD-Generalsekretärin Fahimi deftige Worte, um das Gesetz zu verteidigen: "Wer es als Arbeitsgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner - oder schlichtweg zu doof", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen".
Die CDU hatte zuvor angeführt, dass das Gesetz den Unternehmern zu großen bürokratischen Aufwand abverlange.
Fahimi sagte, die Union wolle "durch die Hintertür so viele Ausnahmen für Unternehmen durchsetzen, bis das Gesetz wirkungslos wird, das werden wir aber verhindern".
Nachtrag:
CDU-Generalsekretär Tauber hielt am Vormittag dagegen: "Die Attacken der SPD-Generalsekretärin gegen die Arbeitgeber sind in Ton und Inhalt völlig daneben. Sie sollte dringend mal ihre praxisferne Klassenkampfrhetorik abrüsten", sagte er.
Schlagzeilen aus der Nacht