Der TagGegen rund 150.000 Menschen liegen Haftbefehle vor
148.311 Menschen versuchen wohl gerade, eine Begegnung mit der Polizei zu vermeiden - gegen so viele Menschen lag zum Stichtag am 1. Juli ein Haftbefehl vor. Die meisten von ihnen sind Deutsche sowie Staatsangehörige aus Rumänien und Polen. Das teilt die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten Sebastian Münzenmaier hin mit. Daraus geht auch hervor, dass von den rund 150.000 Menschen 11,2 Prozent ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft besaßen, 1,5 Prozent waren demnach deutsche Doppelstaatler. 87,9 Prozent der Gesuchten besaßen nur eine oder mehrere ausländische Staatsbürgerschaften oder die Staatsangehörigkeit war unbekannt. Bei den Neuerfassungen zu offenen Haftbefehlen ist der Anteil Deutscher den Angaben zufolge größer. 2025 lag er bei 38,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl nur minimal verändert (148.515).