Der TagHaitianer machen Hamsterkäufe: "Weiß nicht, was morgen ist"
Haitis Regierung hat um die Entsendung von UN- und US-Truppen gebeten, um nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse strategisch wichtige Orte sichern zu können. Die Bitte sei während eines Gesprächs mit dem US-Außenminister und der UNO geäußert worden, sagt der für Wahlangelegenheiten zuständige Minister Mathias Pierre. Pierre sagte, die ausländischen Soldaten sollten unter anderem zur Sicherung der Häfen und des Flughafens eingesetzt werden. Befürchtet werde, dass "Söldner Infrastruktur zerstören könnten, um Chaos zu verursachen".
Gleichzeitig decken sich die Menschen in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince aus Furcht vor weiterer Instabilität mit Grundlebensmitteln ein. Unter jenen, die in den Supermärkten Schlange für Grundnahrungsmittel und Propangas standen, waren die Hauptstadtbewohnerin Marjorie und ihr Mann. "Ich weiß nicht, was morgen oder übermorgen passiert", sagte Marjorie. "Ich bereite mich auf schlimme Tage vor, die vor uns liegen."