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Der TagHamburgs Prostituierte wegen Corona-Krise in Not

11.04.2020, 08:26 Uhr

Die Corona-Krise bringt viele Prostituierte in Hamburg in existenzielle Not. "Ich hätte es niemals erwartet, mit dieser Arbeit jemals arbeitslos zu sein", sagte Josefa Nereus, selbstständige Sexarbeiterin in Hamburg. Während Prostituierte, die ein Gewerbe angemeldet haben, auf staatliche Hilfen hoffen, sind viele illegal Anschaffende akut bedroht. Mit einer Allgemeinverfügung sind alle Formen der Prostitution bis Ende April untersagt worden. "Viele der Prostituierten sind mit der Krise obdachlos geworden", erklärte Anna Waxweiler, Sozialarbeiterin bei einer Fachberatungsstelle für Prostitution in der Hansestadt. "Auch vor der Krise waren viele der Prostituierten wohnungslos, hatten aber ein Obdach in ihren Arbeitsstätten. Durch die Schließung der Prostitutionsstätten haben viele ihre Übernachtungsmöglichkeit verloren." Aus der Not heraus würden manche Frauen trotz des Verbotes weiterarbeiten - an verborgenen Orten, mit ihren Stammkunden.

Quelle: ntv.de