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Der TagHinrichtung scheitert: Christa Pike lebt laut Anwälten nach zwei Giftspritzen noch

01.10.2026, 06:09 Uhr

Nach mehr als 200 Jahren sollte mit Christa Pike erstmals wieder eine verurteilte Mörderin im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet werden. Doch bei der Vollstreckung kommt es offenbar zu Problemen: Nach Darstellung von Pikes Verteidigern lebte die 50-Jährige auch nach der Verabreichung zweier Giftspritzen noch, wie aus einem entsprechenden Gerichtsdokument hervorgeht. "Um 20.26 Uhr berichteten Zeugen der Hinrichtung, dass die Vollstrecker beide Spritzen mit den tödlichen Chemikalien injiziert hätten und Pike noch am Leben sei und schnarche", heißt es. Wenig später teilte Richter Kyle Hixson mit, in einer Telefonkonferenz mit den Anwälten aller Beteiligten habe der Staat das Gericht informiert, "dass Frau Pike nicht für tot erklärt worden sei". Die Justizvollzugsbehörde habe zudem die medizinische Notfallversorgung und den Transport von Pike in ein Krankenhaus angeordnet. 

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Christa Pike sollte hingerichtet werden. (Foto: Uncredited/Tennessee Department )

Warum sitzt Pike im Todestrakt? Sie war 1996 für den Mord an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt. 1995 hatten drei Teenager das Opfer in einem abgelegenen Gebiet nahe der University of Tennessee in Knoxville gefoltert und getötet. Sie ist laut der Forschungseinrichtung Cornell Center on the Death Penalty Worldwide die erste Frau seit 1819, die in Tennessee hingerichtet werden sollte.

Quelle: ntv.de