Der TagHöhepunkt der Wetterwoche erreicht
Noch sind die Temperaturen sehr mild. Doch das wird sich zum Wochenende definitiv ändern, wenn sich nämlich kalte Polarluft bei uns einfindet und für einstellige Tageshöchstwerte und frostige Nächte sorgt. Im Gegensatz dazu befinden wir uns heute auf dem Höhepunkt der Wetterwoche. Zumindest in Sachen Temperaturen. Denn der ehemalige Tropensturm "Sebastien" liegt mit seinem Zentrum genau über England und sorgt bei uns somit für eine südliche Strömung.
Das heißt für die Frühwerte: An Rhein, Ruhr und Mosel geht es verbreitet mit um die 10 Grad in den Tag. Und auch im großen Rest sind es oft 3 bis 9 Grad. Tagsüber klettern die Temperaturen mit dem teils kräftig auflebenden Wind auf 7 Grad in Ostbayern sowie im Erzgebirge und 15 Grad am Oberrhein. Hierbei müssen Sie auf den Mittelgebirgen zum Teil mit Sturmböen rechnen. Im Hochschwarzwald sind auch orkanartige Böen um die 100 km/h möglich.
Gleichzeitig schickt uns "ex-Sebastien" neue Regenwolken. Das gilt am Vormittag für die Westhälfte, während es weiter ostwärts noch trocken und mitunter aufgelockert losgeht. Später erreicht der Regen dann auch den Osten und dahinter gibt es ein paar kurze Auflockerungen, bevor von Frankreich und Benelux die nächsten Regengüsse nachfolgen.
Die weiteren Aussichten: morgen ebenfalls windig und wechselhaft bei milden 8 bis 13 Grad. Anschließend klopft der Winter an. Am Freitag bei 4 bis 9 Grad und am Samstag bei maximal noch 0 bis 7 Grad. Dabei klingen die Schauer immer häufiger ab, sodass wir uns am Wochenende vermehrt über Frühwinter-Wetter der sonnigeren Art freuen können. Ihr Björn Alexander
