Der TagHuthi-Rebellen drohen mit weiteren Angriffen auf Ölanlagen
Nach den verbalen Drohungen von US-Präsident Donald Trump haben sich nun auch die Huthi-Rebellen zu Wort gemeldet. Nach deren Aussage ist die saudi-arabische Ölindustrie nicht vor weiteren Angriffen gefeit. Die Anlagen des staatlichen Öl-Konzerns Aramco seien nach wie vor ein Ziel, erklärte die Miliz. Sie könnten jederzeit angegriffen werden. Ausländer sollten das Gebiet verlassen.
Die Huthi haben die Angriffe am Samstag auf zwei Ölraffinerien in Saudi-Arabien für sich reklamiert. Sie seien mit Drohnen verübt worden, die mit normalen und mit Düsenantrieben ausgestattet gewesen seien, teilte ein Sprecher der Aufständischen via Twitter mit. Er forderte Saudi-Arabien auf, seine "Aggression und Blockade des Jemen" zu beenden. Die USA vermuten, dass der Huthi-Verbündete Iran hinter den Attacken steckt. Die Islamische Republik weist die Vorwürfe zurück. Im Bürgerkriegsland Jemen kämpft ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis gegen die Huthis.