Der TagJ.K. Rowling erneuert ihre Kritik an Transaktivismus
Sechs Jahre nach ihrem umstrittenen Essay meldet sich J.K. Rowling erneut zu Wort. In einem neuen Aufsatz hat die kontroverse Autorin ihre Kritik am Transaktivismus erneuert und berichtet dabei von Morddrohungen gegen sie. "Es ist nun sechs Jahre her, seit ich meinen Essay geschrieben habe, in dem ich erklärte, warum ich mich dazu entschlossen habe, mich zum Thema Transaktivismus zu äußern, und welches Risiko dieser meiner Meinung nach für die Rechte der Frauen sowie für die Meinungs- und Glaubensfreiheit aller darstellt", schreibt Rowling in der Einleitung. Ihre Überzeugungen hätten sich nicht verändert, die Umstände jedoch schon: "Die Lage hat sich zweifellos gewandelt, und mein eigenes Engagement in dieser Frage ist mittlerweile sowohl praktischer als auch theoretischer Natur, weshalb ich dachte, es sei an der Zeit für ein Update."
Rowling äußert sich bereits seit Jahren kritisch dazu, wie Trans-Menschen mit ihrer Identität umgehen. Ihrer Ansicht nach bleiben Menschen, die als biologische Frauen oder Männer geboren wurden, ihr Leben lang Frauen beziehungsweise Männer. Viele Trans-Aktivisten werfen ihr daher seit geraumer Zeit Trans-Feindlichkeit vor. Auch die Hauptdarsteller der "Harry Potter"-Filme, Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, haben sich von der Autorin distanziert.