Der TagKaufpreis für Spahns Villa darf jetzt genannt werden
Jens Spahn gibt anscheinend nach: Der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, dass der Gesundheitsminister künftig nicht mehr gegen Medien vorgehen will, die über den Kaufpreis seiner Villa im Berliner Ortsteil Dahlem berichten.
In einem Schreiben erklären die Anwälte von Spahn laut "Tagesspiegel" ihren "Rechteverzicht". In erster Instanz hatte der Minister vor dem Landgericht Hamburg nämlich recht bekommen: Es entschied, dass die Summe "rechtswidrig durch ein 'Durchstechen' nach außen gedrungen" sei.
Deshalb durften der "Tagesspiegel" und andere Medien die Kaufsumme von 4,125 Millionen Euro nicht mehr öffentlich nennen.
Ganz freiwillig hat Spahn anscheinend nicht nachgegeben. Der politische Druck, Transparenz zu schaffen, sei zu groß geworden, heißt es.