Der Tag

Der TagKaufpreis für Spahns Villa darf jetzt genannt werden

19.03.2021, 09:38 Uhr

Jens Spahn gibt anscheinend nach: Der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, dass der Gesundheitsminister künftig nicht mehr gegen Medien vorgehen will, die über den Kaufpreis seiner Villa im Berliner Ortsteil Dahlem berichten.

  • In einem Schreiben erklären die Anwälte von Spahn laut "Tagesspiegel" ihren "Rechteverzicht". In erster Instanz hatte der Minister vor dem Landgericht Hamburg nämlich recht bekommen: Es entschied, dass die Summe "rechtswidrig durch ein 'Durchstechen' nach außen gedrungen" sei.

  • Deshalb durften der "Tagesspiegel" und andere Medien die Kaufsumme von 4,125 Millionen Euro nicht mehr öffentlich nennen.

  • Ganz freiwillig hat Spahn anscheinend nicht nachgegeben. Der politische Druck, Transparenz zu schaffen, sei zu groß geworden, heißt es.

Quelle: ntv.de