Der TagLandmine tötet offenbar deutschen Touristen in Myanmar
Myanmar liegt laut einer Studie zu Streumunition bei der Zahl der weltweiten Landminen-Opfer hinter Afghanistan, Syrien und Jemen auf Platz vier. Grund ist der jahrzehntelange Konflikt zwischen dem Militär und verschiedenen bewaffneten Gruppen, die nach mehr Autonomie streben. Nun hat die Explosion einer Landmine einen Touristen das Leben gekostet.
Der Mann lieh sich der Organisation Charity Without Borders zufolge einen Motorroller und war mit einer Begleiterin in dem südostasiatischen Land unterwegs. "Sie fuhren alleine ohne Ortsführer, und es handelte sich um ein Sperrgebiet", sagte Aung Zwa Win von der Organisation.
Bei dem Mann soll es sich laut einer lokalen Hilfsorganisation um einen Deutschen handeln, bei der Frau um eine Argentinierin. Die Deutsche Botschaft in Rangun bestätigte das nicht.
Touristen dürfen im Bundesstaat Shan die Stadt Hsipaw mit ihren königlichen und religiösen Sehenswürdigkeiten besuchen, sollen aber aus Sicherheitsgründen nicht auf eigene Faust die Umgebung erkunden.